Laptop für Homerecording

  • Ich bin der Meinung, dass es sehr drauf ankommt, was man mit dem PC sonst noch macht. Wenn er ohne Netzzugang nur für Musik genutzt wird und alles legal ist darauf (keine Cracks oder so Sch**ss), dann kann der quasi ewig gut laufen..

  • Ein ähnlich leistungsstarkes und solides Windows Notebook ist nicht günstiger. Bei stationären Rechnern haben die Windosen einen Preisvorteil und für diejenigen, die es wirklich brauchen, die ganze Palette der individuellen Erweiterbarkeit.


    Ich habe mich für Musik & Fotografie vor mittlerweile 10 Jahren von Windows verabschiedet, obwohl ich vorher Hardcore-PC_Schrauber war und habe es noch nicht einen Tag bereut. Ich arbeite mittlerweile mit meinen Rechnern, statt sie permanent zu warten. Ich habe mich für ein MacBookPro und einen externen Monitor + Audiointerface entschieden. Nicht die billigste Variante, aber ich bin total zufrieden und würde mich ohne zu zögern wieder so entscheiden.


    In der Firma nutze ich weiterhin Windows in verschiedenen Konfigurationen und bin oft einfach nur genervt.
    Spiele, Programmierung, Datenbaken, Branchenlösungen, Bürobetrieb, small Budget -> alles Standard und zu mindestens 90% Windows PC, keine Frage.


    Bei Musik und Fotografie muss man sich den Mist aber nicht antun - und es ist eine Freude!

  • Dass es immer wieder auf diesen Wettkampf PC vs Mac rausläuft... :D


    Ich bin nach 35 Jahren an allen Betriebssystemen dieser Erde von wirklich allem genervt. Inklusive Android. Das wichtigste OS-Kriterium für mich ist letztlich nur noch, ob ich da meine Lieblingsprogramme drauf laufen lassen kann.

  • Naja, ich würde im Studio schon gerne auf Mac setzen. Vorallem da die Motu AVB Interfaces dann direkt über Ethernet angeschlossen werden, anstatt USB und die Performance etwas höher liegt.
    Ich zögere noch, da ein MacMini + Monitor schon etwas teurer ist als ein Win PC. Wobei ich aber auch nicht weiß, welche Leistung ein Mac im Gegensatz zu Windows haben muss. Vielleicht reicht bei nem Mac ja eine schwächere CPU, um die gleiche Leistung zu haben?

  • Das Problem beim PC ist, dass man dank grosser Freiheit und X-Möglichkeiten viel falsch machen kann. Der MAC nimmt Dich an die Hand (mit Handschelle) und zeigt Dir was Du darfst und was nicht und dafür zahlst Du dann kräftig.
    Habe vor 4 Jahren spasseshalber mal einen Mac (kein Laptop) unter die Lupe genommen und einen PC mit den exakt gleichen Teilen zusammengestellt. Bis auf`s Netzteil und Gehäuse mit angebissenem Apfel gab``s alles im normalen PC-OnlineShop. Resultat: Der MAC war 4 mal so teuer. :-)
    Anstatt wieder einen PC-selber zu bauen, dann sogar einen von der Stange genommen, mit den allseits bekannten für Audio besonders empfohlenen Bauteilen wie Intel Prozessor und Motherboard, 2. Grafikkarte nachträglich eingebaut für insgesamt 4 Monitore. Windows 7, jetzt 10, Cubase 8.5 pro , Videoschnittprogramme, Internet,etc,,,entgegen der Empfehlung alles mögliche installiert. Null Probleme. Cubase läuft absolut zuverlässig, Audiowandler +Midi von Focusrite per FireWire.
    Aber eben, man muss sich schon schlau machen was in etwa passt sonst kann`s schief gehen. Wer die Bequemlichkeit oder Einfachheit sucht verliert die Freiheit oder umgekehrt (Zitat eines Professors den ich mal an einer Vorlesung betreffend Internet, Microsoft, Apfel gehört hab) ;-)

  • Hätte ich ein professionelles Studio würde ich auch mit einiger Sicherheit in den sauren Apfel beissen.
    Würde aber trotzdem einen zusätzlichen Win-PC für Kommunikation, Buchhaltung und sonstiges benutzen
    Mit windows bin ich vielseitig und kann schnell auf Neuigkeiten reagieren. Ausserdem fahr ich um einiges günstiger.

  • Ich denke ich werde auch bei einem selbst zusammengestellten PC bleiben. Ich glaube nicht, dass ich im Hobby Recording Bereich den voll auslaste. Von dem gesparten Geld kann ich mir ja dann die obligatorische Lavalampe fürs Studio und eine Kaffeemaschine leisten. ;)


    Der Mac Pro kostet in der leistungsstärksten Ausführung mal satte 15.000€ =O

  • Ich habe mir vor kurzem ein Acer Black Edition mit Windows 10 gekauft. Anfangs war ich skeptisch bei einem Preis von 1250€. Die Austattung war aber ziemlich genau das, was ich gesucht hatte, abgesehen von (zunächst) lediglich 8GB RAM. Mein alter Desktop PC hatte nur 3GB, trotzdem habe ich damit ganze Produktionen gefahren. Allerdings wurde das Ganze dann mit dem Umstieg auf Komplete Ultimate und dem Zusammenspiel mit ein paar anderen leistungshungrigen PlugIns ziemlich langatmig.


    Nach einer sauberen Installation aller Komponenten dann der Test mit mehreren umfangreichen Kontakt-Libraies, Mixing Tools und Hall. Ergebnis: Das läuft alles wie geschmiert. Brauchte mein alter PC noch mehrere Minuten (die sehr lang werden können, wenn man aktiv werden will) um einen Song zu laden, dauert das nun gefühlt wenige Sekunden. Und: Der alte Rechner musste die Samples aller PlugIns erst einlesen, der Acer kann den Song sofort ruckelfrei abspielen.


    Prozessor: I7 6700 HQ. Ich bereue die Entscheidung absolut nicht. Alles in einem kleinen 15"er, am Schreibtisch an zwei größeren Monitoren.


    Ich würde allerdings auch zum Focusrite 6i6 raten. Das hat einige Vorteile gegenüber dem Steinberg, z.B. echter Stereomix beim Direct Monitoring und das auch bei Verwendung des digitalen Eingangs. Das macht sonst kaum eines in der Preisklasse. Außerdem kann ich wie Viele hier nichts Schlechtes berichten, das Teil tut einfach. Kein einziger Absturz in einem Jahr. Vorher hatte ich Interfaces von NI und M-Audio... geh mir wech^^. Die Gen1 sollte es derzeit noch günstig geben. Die reicht vollkommen, behaupte ich mal.

    Gear: Strats & KPA. Plug Ins: Cubase, NI, iZotope, Slate, XLN, Spectrasonics.
    Music: Song from my former band: vimeo.com/10419626[/media][/media][/media] Something new on the way...

  • Das ist wohl war das der Mac vieles einfacher macht. Aber man hat durch die angeblich verschwendete Zeit mit Windows (ich nehme an zu XP-Zeiten) ganz bestimmt etwas über die komplexität eines Computersystems gelernt. Sowas hilft oft auch in anderen Lebenslagen mit immer mehr Elektronik. Ich sehe immer wieder Apple User die nichts anderes kennen, völlig hilflos wenn`s um kleinste Probleme geht. Ist der Stecker nicht weiss,,,,ohhhhh. (Z.b. bei uns in der Klinik wenn`s um Präsentationen auf unterschiedlichen Beamern u.s.w. geht.) Da sind PC User einfach versierter, kreativer, lösungsorientierter.
    Ich vergleich`s mal mit dem Fahrradfahren. Wer gelernt hat einen Plattfuss zu reparieren oder gar die Kette, hat vielleicht schwarze Hände und gefühlsmässig Zeit verschwendet, aber er kommt an.
    Ok, Macfans behaupten natürlich sie hätten nie einen Platten ;-)
    Ich bin Apple vor allem dankbar, dass sie Windows besser gemacht haben :-) Konkurrenz belebt das Geschäft und so isses gut. :-)

  • Hallo Leute,


    nochmal vielen Dank für alle Tipps und Meinungen.
    Es ist nun ein Laptop von da-x geworden. Mit weit unter 2K Euro (stiller und schneller ssd zum rekorden und 2TB externer Festplatte, 16GB und i7) kam das Gerät mit dem Treiber vorinstalliert und war (incl. verkabeln und Cubase AI runterladen) in einer Stunde einsatzbereit.


    Nach zwei Abenden Cubase bin ich nun zu Reaper gewechselt. Mir war ehrlich gesagt nicht klar, was alles bei der AI Version von Cubase nicht dabei ist.


    Reaper ist echt cool! Für mich viel intuitiver zu bedienen als Cubase - aber das ist sicher Geschmack.


    Ich hab bei nem Mac Homerecorder mal über die Schulter gesehen. Ist schon auch schick - aber bei Mac ist es wie bei der Fotografie mit dem Unterschied zwischen APS Format und Vollformat: Die Gehäuse sind teurer - aber das ist es nicht -- es ist die Peripherie die dann zusätzlich reinhaut will man das Ganze auskosten :-)


    Also ... das gibt viel Spass!


    ach ja ... als monitore gabs die nupro A-20 ... ist auch cool.

  • Es ist nun ein Laptop von da-x geworden.

    Sicher eine gute Wahl! Bei mir und einem Kumpel läuft die Möhre seit Jahren problemlos.

    Nach zwei Abenden Cubase bin ich nun zu Reaper gewechselt.

    Ich hatte damals, vor dem jeweiligen Verkauf an Pinnacle sowie Apple, die DAW von Emagic sowie Steinberg, jeweils in den fettesten Lizenzen. Und war mit beiden nicht glücklich. Zu viele Abstürze, zum Beispiel. Ab Reaper 2.0 hab ich dann gewechselt. Stabil, schlank, gut, preiswert. Ich werde nie mehr zurück schauen...