Erfahrungen mit dem KPA nach 2 Jahren intensiver Nutzung

  • Da viele Freunde und Kollegen mittlerweile ebenfalls auf den Kempertrichter gekommen sind,möchte ich hier mal meine Erfahrungen zwecks Vermeidung der vielen Anfängerfehler,die ich gemacht habe,darlegen(geiles Beamtendeutsch!:)
    1.Lese die verdammte Bedienungsanleitung!!!
    2..Suche ein Profile,welches Deinem Geschmack am nächsten kommt,am Besten in einem professionellen Studio erstellt,mit dazu gehöriger Cab.
    Damit vermeidest Du überzogene Frequenzen(meist Bass oder Höhen/Präsenzen),wie sie zu Hauf im Tauschforum zu finden sind und extreme
    Schraubungen am Amp EQ.
    3.Wichtig ist,das Du wissen solltest,mit was für einer Gitarre das Profile erstellt wurde!Wenn Du z.B.ein Singlecoilplayer bist,wirst Du mit einem
    Profile,welches mit ner Paula gemacht wurde,nicht glücklich.
    3.Nur als Empfehlung gedacht!Tweaken mit dem EQ nach der Verzerrung z.B.Low und Highpass,Mitten usw.Am Amp EQ verändert man zu schnell
    die Grundwelle,die Frequenzen verschieben sich dort extremer(Beispiel:Mitten auf scoop,die Höhen und Pŕäsenzen steigen an,also korrigiert man dort auch,
    nun verliert der Ton an Durchsatz in seiner Gesamtheit.).
    4.Toneinstellung generell mit Deiner Livelautstärke vornehmen,ansonsten gibt eine böse Überraschung mit übermäßigen Höhen und Bässen.
    Im Studio ist das nicht so krass,da die Lautstärkenverhältnisse anders sind.
    5.Als Abhöre empfehle ich eine FRFR-Lösung.Teste die Monitore ausgiebig,bis Du den gefunden hast,der Dir geschmacklich am besten zusagt,nicht,was die Allgemeinheit
    empfiehlt!Des Einen sin Uhl ist des Anderen Nachtigall!
    An der Stelle noch Danke an Eltzejupp für die gegenseitigen Anregungen und Hilfen,die uns zu Freunden gemacht haben.
    Euch allen ein schönes Weihnachten,ein erfolgreiches 2017 und Spaß ohne Ende mit Christophs Wundertüte
    P.S.Wer neugierig ist,kann sich diesen Soundfile anhören,das ist mein Livesound,unverfälscht mit Cubase recordet

  • Schön, dass er dir nach 2 Jahren auch noch gefällt. Das bestätigt mich, hier das richtige Gerät gekauft zu haben.
    Zu Punkt 1: Es steht fast alles drin was man wissen muss. Was am Anfang recht kompliziert ausgesehen hat, hat sich im Laufe der Wochen als recht logisch durchdacht herausgestellt. Was heißt: ich komme mit dem Kemper besser zurecht als mit den voran gegangenen Multieffektgeräten von Boss oder Line 6.
    Insgesamt ist der Kemper eine tolle Soundmaschine, die ich nicht mehr missen möchte.