FRFR Entzerren

  • [email protected]
    In einem "benachbarten" Forum las ich interessante Sachen über die Entzerrung von Monitoren,speziell dem "dB Technologies Flexsys FM12"!
    Dazu wurde auch gleich ein spezielles EQing zum Download angeboten,was ich top finde.
    Aber wie entzerre ich mit dem KPA im Monitorausgang den Monitor,ohne zusätzliche Hardware(EQ)?
    Hat einer einen Plan?

  • ich glaube das ist Unsinn, bzw
    du musst es dann an jedem Ort wo du dein setup
    aufbaust neu machen, da ja jeder raum eine andere Akustik
    hat, an welche man sich anpassen muss
    also musst du so oder so immer etwas am set schrauben
    damit dein set klingt

  • @rumlieghund
    Ich weiß jetzt nicht ob Du sowas meinst. Hört sich grundsätzlich nicht verkehrt an. Habe mich auch eine Zeit lang damit getragen da evtl, zu investieren. Mir waren dann andere Sachen wichtiger, zumal ich nicht ständig auf der Bühne bin. Aber evtl. ist das was für Dich. Man kann da wohl auch Einstellungen speichern, so dass man dann, wenn man dort wieder auftritt, den abgespeicherten Raum abrufen kann.
    Für einen Mucker der sehr viel live unterwegs ist, könnte das evtl. sehr interessant sein, könnte ich mir vorstellen.

  • Puh, damit habe ich mich selbst noch nie abgegeben. Ich spiele auf der Bühne den Monitor,
    welchen der PA-Verleih zur Verfügung stellt. Da müsste ich mich auch erst einmal schlau machen.


    Solche digitalen Amps werden doch gespielt, um weniger mitnehmen zu müssen (Alter, Rücken, Faulheit, etc.) ;)


    Die Frage ist doch eigentlich mehr:
    Kann ich für Main-Out und Monitor-Out jeweils einen seperaten EQ nutzen?

  • [email protected]
    In einem "benachbarten" Forum las ich interessante Sachen über die Entzerrung von Monitoren,speziell dem "dB Technologies Flexsys FM12"!
    Dazu wurde auch gleich ein spezielles EQing zum Download angeboten,was ich top finde.
    Aber wie entzerre ich mit dem KPA im Monitorausgang den Monitor,ohne zusätzliche Hardware(EQ)?
    Hat einer einen Plan?

    Das ist recht einfach: Mit dem Vorschlaghammer

  • @rumlieghund
    Ich weiß jetzt nicht ob Du sowas meinst. Hört sich grundsätzlich nicht verkehrt an. Habe mich auch eine Zeit lang damit getragen da evtl, zu investieren. Mir waren dann andere Sachen wichtiger, zumal ich nicht ständig auf der Bühne bin. Aber evtl. ist das was für Dich. Man kann da wohl auch Einstellungen speichern, so dass man dann, wenn man dort wieder auftritt, den abgespeicherten Raum abrufen kann.
    Für einen Mucker der sehr viel live unterwegs ist, könnte das evtl. sehr interessant sein, könnte ich mir vorstellen.

    Moin, Moin,


    das hatten wir mal ein paar Monate an unserer PA. Haben Räume "eingerauscht" und uns dann in Sicherheit gewogen. Das Problem ist aber :"warte mal, bis die Gäste alle da sind, dann klingt's eh ganz anders" und das stimmt auch. Durch das ausnotchen von bestimmten Frequenzen fehlt auch ganz schnell der Druck. Und da es beim Bühnensound um den persönlichen Eindruck geht, würde ich lieber das Augenmerk auf den PA Sound legen und da die Energie reingeben. Ich spiele ja "nur" Bass und habe meinen Kemper auf dem in Ear. Dort klingt er dünn und drucklos. Der Sound über die PA ist jedoch grandios. Durchsetzungsfähig und druckvoll ohne zu mulmen. Aber wir (HarnSteiN) haben uns auch dazu entschlossen, die Backline komplett zu eliminieren. Gitarre 1 Axe FX II, Gitarre 2 Rocktron Prophesy und Bass Kemper. Alles direkt in die PA. Spart Platz, auch auf kleinsten Bühnen und ist super einstellbar. Kommen wir in die Gelegenheit, fremde PA's nutzen zu müssen, ist unser Mixerrack mit am Start. Dann gehen nur unsere Summensignale zum Hauptmixer plus Schlagzeug und der Soundmann freut sich über einen kurzen Soundcheck vom Schlagzeug. Der Rest steht ja schon und muss nur noch an die Gesamtlautstärke angepasst werden.
    Wir hatten immer Soundprobleme, als wir noch Backline nutzten. Wenn du nicht stehst, wo du stehst, hörst du dich nicht mehr. Im Einzelnen waren die 2 412-er und meine 215-er so laut, daß der Tonmann graue Haare bekam. Mulm, drucklos in den hinteren Reihen... Wir hatten schon T-Shirts mit dem Aufdruck "ich höre mich nicht". Niemals wieder. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Seit wir uns differenzierter und genauer hören, haben wir qualitativ einen riesigen Sprung nach vorne gemacht. Das kommt erschwerend dazu.


    Gruß Ingo

  • Kann man PA-Monitore mit FRFR Boxen, die ausschließlich für Gitarre ausgelegt sind, vergleichen ? Ich denke nicht.


    In den meisten aktiven, aktuellen PA-Monitoren kommt sowieso eine DSP-Elektronik zum EInsatz, d.h. da wird intern auch schon "entzerrt". Aber halt mit Ausrichtung auf Bühnen-Monitoring, d.h. das bestimmt Frequenzbereiche (z.B. Mitten) angehoben oder abgesenkt werden und somit eine möglichst lineare Wiedergabe weder angestrebt wird noch produziert werden kann. Ich bin davon überzeugt, dass im Atomic CLR auch intern "entzerrt" wird damit diese aktive Box den Sound produziert, den sie produziert bzw. produzieren soll.


    Die klanglichen Abbildungsqualitäten der verbauten Lautsprecherchassis sind hier mal außen vor. Die stehen auf einer ganz eigenen Seite.


    Toll wäre eine günstige, aktive PA-Monitorbox, bei der man (z.B. via USB) die Möglichkeit hat den internen DSP-EQ selber per App oder PC-Software "a la gusto" zu programmieren.


    Ich persönlich finde es nicht verwerflich extern und nachträglich einen günstigen, aktiven PA-Monitor so "hinzutrimmen", dass er linearer klingt als ab Werk programmiert. Natürlich ist es nicht optimal und (als Beispiel) ein Behringer DEQ2496 zur externen "Entzerrung" kostet auch zusätzliches Geld, es ist aber in der Summe deutlich günstiger (speziell als Stereo-Layout) als die meisten hochwertigen FRFR Lösungen und ich denke das ist der Ansatz vieler, die sich auf diesen Weg begeben.


    Einen aktiven PA-Monitor für 1000,- Euro nachträglich zu entzerren macht keinen Sinn, wenn man ihn nur für den KPA braucht und nicht für´s Bühnen-Monitoring, da kann man sich besser eine Atomic CLR oder was ähnliches kaufen. Aber zwei dB Technologies FM12 plus Behringer DEQ2496 für denselben Preis wie eine Atomic CLR alleine ... den Gedanke kann ich schon verstehen ... :)

  • @HarnSteiN-Ingo
    Besten Dank für die Info. Das habe ich mir schon gedacht, dass man da dann doch wieder nachpegeln muss, wenn der Mob drin ist.


    @REVILO
    Hast natürlich Recht. Für mich war es eher eine Überlegung für auf der Bühne. Also wie da der Raum für mich interpretiert wird. Da ich der reine Emotionsmucker bin, war es so ein Gedanke die Soundqualität auf der Bühne für mich selber zu sichern. Wer mal innerhalb von zwei Wochen auf einen guten PA-Kapitän gestoßen ist, mit dem man ein Wahnsinnskonzert hingelegt hat und dann einen Hunkebunken, der dir alles breitmischt, ja selbst das nicht hinkriegt, weil er entweder nur viel zu laut oder viel zu leise ist auf den Monitoren, der überlegt sich Varianten sich die Dinge selber zu mischen. Die Monitor-Mischung für mich selber würde ich - Stand heute - nie mehr komplett aus der Hand geben. Ein Konzert spielen ohne sich zu hören und zwar so wie man es selber für richtig hält, ist eine Katastrophe.

  • Ein Konzert spielen ohne sich zu hören und zwar so wie man es selber für richtig hält, ist eine Katastrophe.

    Da gebe ich dir völlig Recht. Daher nehmen wir unseren Mixer, sei es nur für den In Ear Mix, immer mit. Das gibt ein gutes Gefühl der Sicherheit und man muss dem Soundmann nicht ständig während des Konzertes mit Daumen hoch oder runter und wild gestikulierend zeigen, was man dann noch so gerne hätte. Und das Teil nimmt mit seinen 3 HE nicht viel Platz weg. Ein Griff zum Tablett PC und man hat die volle Kontrolle :)


    Gruß Ingo

  • Toll wäre eine günstige, aktive PA-Monitorbox, bei der man (z.B. via USB) die Möglichkeit hat den internen DSP-EQ selber per App oder PC-Software "a la gusto" zu programmieren.

    Hallo,


    das habe ich bisher nur bei den Behringer iNuke Endstufen gesehen. Wäre klasse, wenn es sowas gäbe. Könnte mir aber fast vorstellen, daß so ein Aufwand an Elektronik eher selten zu finden ist.
    Wenn überhaupt auf dem Markt, schränkt das die Auswahl noch deutlicher ein.


    Gruß Ingo

  • Hallo,
    das habe ich bisher nur bei den Behringer iNuke Endstufen gesehen. Wäre klasse, wenn es sowas gäbe. Könnte mir aber fast vorstellen, daß so ein Aufwand an Elektronik eher selten zu finden ist.
    Wenn überhaupt auf dem Markt, schränkt das die Auswahl noch deutlicher ein.


    Gruß Ingo

    Hi Ingo,
    wäre es wirklich so ein großer Aufwand ?
    Es gibt ja Moniceiver (Autoradios mit Touchscreen) im Preisbereich von 200-300 Euro, die haben einen DSP mit individuell einstellbaren GEQ, PEQ, Frequenzweiche und Lautsprecherlaufzeiten ... sogar teilweise mit eingebautem RTA (Real Time Analyzer), so dass du dir den EQ während der Fahrt an den vorliegenden Umgebungsgeräuschen anpassen kannst.
    Machbar wäre es schon aber anscheinend ist der Bedarf für so etwas nicht da. Oder doch? Vielleicht eine Marktlücke ?!


    Gruß,
    Olli