Wetter, Stimmung, Bundreinheit

  • Sagt mal Kollegen, liegt das gerade an meiner persönlichen Konstitution oder machen diese Wetterumschwünge gerade mit meinen Gitarren was sie wollen?
    Ich bin echt nur noch am kurbeln uns nachstimmen. Geht Euch das gerade genauso?
    Speziell die Abteilung Ahorn macht gerade was sie will.

  • Tja -- ich merk es eher bei den akustischen Gitarren. Kann aber auch nie sagen ob ichs bin oder die Gitarren. Ales klingt flach - die Stimmung hält nicht und die Töne kommen nur so zäh daher ... aber bei dem schei.... Wetter jetzt hab ich oft das Gefühl es ist ist Kreislauf/Gereiztheit und vor allem klebrige und dicke Finger ... ich nutze da oft schweissbänder fürs Handgelenk ... kaltes Wasser drauf und 5 Minuten ans Handgelenk - aber nicht übertreiben .... danach geht es in der "Sommergewitterzeit" deutlich spritziger zu.

  • Von dieser "Verstimmung" kann ich auch ein Liedchen singen. Bei einem Gig am letzten Sonntagnachmittag mit meiner Folkrock-Kombo hat sich das E-Piano verstimmt...wir anderen waren immer genau auf 440 hz... :whistling:
    Nee, im Ernst...die Saiten sind von Song zu Song immer länger geworden, obwohl wir die Instrumente schon eine Stunde vor dem Gig den vorherrschenden 35 Grad ausgesetzt haben...

  • Oh jeh,Kulle!Dann pass schön auf,das Dir bei Open Airs nicht der Ahornhals ausschlägt!Zur Not kannste aber immer noch ein paar
    Löcher reinbohren,Ahornsirup macht fröhlich und beruhigt!Spaß beiseite.Ich benutze seit 3 Monden Elixir Optiweb Saiten und habe
    bis dato keinen Saitenreisser gehabt und die Stimmstabilität ist sogar unter den momentan extremen Bedingungen mit Hitze,Feuchtigkeit und dann kühlerer Nacht wesenlich besser!
    Halt dich tapfer,mein Lieber!

  • Hab eher die Erfahrung gemacht, dass das Wetter mehr meine Stimmung als die der Gitarre beeinflusst. (Ich red nicht von open air bzw acoustics).
    Der Rollersattel und die mechanische Begrenzung des Tremolos in nur eine Richtung (runterjammern erlaubt) haben Stimmschwankungen meiner Strat sehr minimiert.
    Übrigens habe ich auch Elixier (dzt noch nanoweb). Wenn der Vorrat aufgebraucht ist - (so in einem Jahr ;) ) werde ich mir auch die Optiweb geben.


    Ahornsirup soll auch gut für die Haare sein - ist aber auf alle Fälle gut für den Harry ^^

  • Kann mir jemand den Unterschied von Elixir

    Naja sicherlich mal der Preis ;)
    Ich vermute es hat was mit der Größe der Teilchen für die Beschichtung zu tun - zumindest ist der Name gut gewählt ^^
    Polyweb scheint eine Beschichtung eher für Akustiksaiten zu sein.
    Nanoweb dürfte mehr für E-seiten sein.
    Optiweb ist der neue heilige Gral. Ausser um einiges teurer kann ich noch keine Angaben machen.


    Als notorisch kreativ fauler Typ spiele ich seit einiger Zeit mit den Nanoweb, weil ich dem Verkaufsargument - sie halten länger ihren Sound - einfach glauben will.

  • ...Kann aber auch nie sagen ob ichs bin oder die Gitarren...

    Eben. Genau das ist ja der Mist.

    Von dieser "Verstimmung" kann ich auch ein Liedchen singen. Bei einem Gig am letzten Sonntagnachmittag mit meiner Folkrock-Kombo hat sich das E-Piano verstimmt...wir anderen waren immer genau auf 440 hz... :whistling:
    Nee, im Ernst...die Saiten sind von Song zu Song immer länger geworden, obwohl wir die Instrumente schon eine Stunde vor dem Gig den vorherrschenden 35 Grad ausgesetzt haben...

    Im Augenblick tue ich mich schwer damit, die Probleme auf die Saiten alleine zu beschränken. Denn wenn ich diese Probleme habe, dann hat das immer mit einer Kombination von größeren Wärmeschwankungen und einhergehenden Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu tun. Und Luftfeuchtigkeit macht viel, lässt jedoch Nickel definitiv nich quellen. 8o
    Da ich allerdings auch wetterfühlig wie eine Omi bin, könnte sich das alles aber auch in meiner Rübe abspielen.
    @Sharry aber so ein Rollersattel - habe auch schon darüber nachgedacht - passt auch nicht überall drauf oder?
    @rumlieghund Ahornsirup ist was für Eis mit Waffel drin. Frag Deinen dicken, flauschigen Schnüffel und stell ihm das mal zur Probe hin. ;)

  • Naja sicherlich mal der Preis ;) Ich vermute es hat was mit der Größe der Teilchen für die Beschichtung zu tun - zumindest ist der Name gut gewählt ^^
    Polyweb scheint eine Beschichtung eher für Akustiksaiten zu sein.
    Nanoweb dürfte mehr für E-seiten sein.
    Optiweb ist der neue heilige Gral. Ausser um einiges teurer kann ich noch keine Angaben machen.


    Als notorisch kreativ fauler Typ spiele ich seit einiger Zeit mit den Nanoweb, weil ich dem Verkaufsargument - sie halten länger ihren Sound - einfach glauben will.

    Na wenn se teurer sind, dann MÜSSEN se auch besser sein!
    ;-)

  • Wer billig kauft, kauft zweimal, hat meine Oma immer gesagt ;)


    Ich bin gerade umgestiegen auf ernie ball paradigm und hab dabei gleich von 009 auf 010 gewechselt. Bis haut das voll hin außer dass mir die Finger erstmal schön weh taten. Jetzt gehts mittlerweile.


    PS: Die Paradigm sind mir auf Dauer auch zu teurer. Das ist für mich jetzt erst einmal nur ein Test. Wenn die runter sind, gehe ich wahrscheinlich auf die 010 slinkys vom guten ernie. Die sind wieder im normalen Preisgefüge.

  • Wer billig kauft, kauft zweimal, hat meine Oma immer gesagt

    aber es gibt auch noch Ausnahmen. Auf meinen elektrischen habe ich nach viel Probieren jetzt die Pyramid Pure Nickel round wound medium 010 drauf. Super Saiten zum Super preis.
    Statt Rollensattel gibts Rene Martinez All Guitar Lube, teure Tube aber gut und hält ewig wenn sie mit einem Zahnseidenstick aufgetragen wird. Meine Äxte halten die Stimmung und auch die Hälse rühren sich nicht. @Kulle vielleicht solltest du deine Problemäxte mal einem Fachmann zum Service geben.

  • Die Slinkys, insbesondere die 009er waren in den 80ern vergleichsweise gut. Damals habe ich auch noch mit dünnen Saiten gespielt.
    In den 90ern hatten die dann Qualitätsschwankungen und waren schnell verstimmt. Nach vielem Rumprobieren (u.a. Elixier, Gibson, Fender) bin ich dann nach der Jahrtausendwende bei D'addario 010 hängengeblieben. Aktuell nutze ich Ibanez in gleicher Stärke.

  • Diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich hab's auf meiner Strat und auf meiner Tele.

    Ja genau da liegt ein Problem, in der Höhe und in der Breite. Groß rumsägen ist nicht so mein Ding. Aus dem Grunde haben ich mich für einen Teflon-Sattel entschieden, der ab und an mit Silikonöl in den Saitenläufen benetzt wird. Das klappt ganz gut, zumal ich auch noch das Tremolo ausgetauscht habe. Läuft also normalerweise sehr gut, bis auf die Tage.


    Seit vorgestern, mit der Normalisierung des Wetters ist alles wieder im Rahmen. Gestern bei 3 Stunden Einsatz und nur 2mal minimal nachstimmen, plus Silikonöl, inkl. Tremolo-Einsatz. Ist schon verrückt.
    Braunschweig ist zwar eine nette Stadt, aber traditionell auch ein Wasserloch. Wenn es dann noch heiss wird in sehr kurzer Zeit könnte das der Grund sein. Samstag lag die Luffeuchtigkeit laut Microsoft bei unter 50%. Vorgerstern dann bei 57%, gestern bei 64% aktuell bei 77%. Ich vermute weiterhin dass das damit zu tun hat. Seit vorgestern und die Nacht davor ging hier ganz gut der Wind.
    Aktuell sind die Probleme behoben. Vielleicht liegt es ja daran, wenn die Luftfeuchtigkeit runtergeht und die Wärme in kurzer Zeit steigt. Ich werde das mal im Auge behalten.

  • Ja genau da liegt ein Problem, in der Höhe und in der Breite. Groß rumsägen ist nicht so mein Ding. Aus dem Grunde haben ich mich für einen Teflon-Sattel entschieden, der ab und an mit Silikonöl in den Saitenläufen benetzt wird. Das klappt ganz gut, zumal ich auch noch das Tremolo ausgetauscht habe. Läuft also normalerweise sehr gut, bis auf die Tage.
    Seit vorgestern, mit der Normalisierung des Wetters ist alles wieder im Rahmen. Gestern bei 3 Stunden Einsatz und nur 2mal minimal nachstimmen, plus Silikonöl, inkl. Tremolo-Einsatz. Ist schon verrückt.
    Braunschweig ist zwar eine nette Stadt, aber traditionell auch ein Wasserloch. Wenn es dann noch heiss wird in sehr kurzer Zeit könnte das der Grund sein. Samstag lag die Luffeuchtigkeit laut Microsoft bei unter 50%. Vorgerstern dann bei 57%, gestern bei 64% aktuell bei 77%. Ich vermute weiterhin dass das damit zu tun hat. Seit vorgestern und die Nacht davor ging hier ganz gut der Wind.
    Aktuell sind die Probleme behoben. Vielleicht liegt es ja daran, wenn die Luftfeuchtigkeit runtergeht und die Wärme in kurzer Zeit steigt. Ich werde das mal im Auge behalten.

    Hi Kulle, ich habe das Wetter in der Vergangenheit auch als Hauptverursacher für Veränderungen an meinen Gitarren indentifiziert. Ich die Dinger in meinem Musikkeller stehen und im Sommer steigt da die Luftfeuchtigkeit bis Richtung 75%. Habe das Problem mit einem einstellbaren Luftentfeuchter geregelt. Der steht im Sommerauf 55% Feuchte und er hält diese ganz gut. Im Winter hab ich die Heizung an und es wurde eher zu trocken. Da stellt dann eine Wasserschale auf die Heizung. Da habe ich dann so 40-45% Feuchte. Krass wirds immer wenn man man mit den Gitarren open air spielen muss. Da kann man schon Überraschungen erleben und muss kurbeln. Der Entfeuchter kostet so ca. 200€.

  • Zu Saiten: Die Optiwebs sind ein Test,ich habe ewig(25 Jahre) D`Addario gespielt.Durch Zufall ist mir ein 09-46 in die Hände gekommen.Jetzt sind alle meine Gitarren mit den Optis bespannt.Ich habe sonst spätestens beim 3. Gig
    irgendeine Saite zerknallt,meist E 1st oder B.Jetzt sind schon mehr als 20 Gigs rum,die Saiten klingen noch,sehen aus wie neu und nix gerissen.Die Elixir sind teuer und ich bin ein sehr mißtrauischer Mensch,aber bei den Optiwebs bleibe ich!
    Zu Omi @Kulle_Wumpenteich:Klar,Kulle,die Wechseljahre sind schon ne krasse Zeit!Tja,und wenn dann noch Microsoft Angaben zur Luftfeuchtigkeit macht(die können nicht mal exakte Angaben machen über die Desktopbreite von Windoof!)und Omi Kulle seine Gitarren mit Silikonöl mariniert,ist es kein Wunder,das die Sperrholzgeigen ihre Form wechseln!Am besten vor dem Open Air Gig drei Tage in der Badewanne quellen lassen!Dann in den Ofen bei 60 Grad trocknen und halbstündlich beim Wenden mit Olivenöl bestreichen!Als Saiten empfehle ich die untere Reihe Piano-Saiten,da zuckt dann nix mehr! :D:D:D:D:D:D:D:D

  • @Rumlieger
    Hahahaha... Du zieh mal Deine Bowdenzüge auf und geht mit Deinem Schnüffelmeier in die Feldmark zum Kacken. ;)


    @Eltzejupp
    Sowas ist natürlich eine Überlegung wert. Andererseits spielt man dann immer unter idealen Bedingungen. Ist man dann mal für drei Stunden unterwegs trifft einen das harte leben mit voller Wucht von der Seite und man weiß im ersten Moment nicht woher der D-Zug kam. Das sind immer alles so philosophische Fragen. Finde ich es besser immer meine Geige nehmen zu können und perfekte Stimmung zu haben oder übe ich mich in Naturgewalten und weiß/ahne woran es liegen könnte.