Notch Filter

  • Kurze Anfrage an Euch.Da ich des öfteren live meine Western umschnallen muß,habe ich,trotz Schalllochabdeckung,das Problem mit dem Feedback bei etwas erhöhter Lautstärke.Ein einfaches Notchfilter wäre die schnelle Lösung,finde aber unter den EQs nichts befriedigendes.Hat einer von Euch Füchsen einen Tipp?

  • Ich denke, dass es meistens die tieferen Frequenzen sind, die das Feedback abbilden. Von daher vielleicht: EQ post stack, Mitten -12 und dann solange durchs Band scrollen, bis das Feedback weg ist. Mehr macht ein Notchfilter auch nicht...

    I could have farted and it would have sounded good! (Brian Johnson)

  • Mit dem Studio-EQ kannst du die Bandbreite von bis zu 3 Frequenzbereichen auf ein Minimum stellen .
    Ich würde einen Frequenzbereich von 400 - 800 Hz mal probieren mit einem Q= 0,1 und einem Gain von -12.


    Hast du nicht einen Digitalmixer von Behringer oder verwechsle ich das.?
    Ich kann mit meinem XR18 Mixer mit der Frequenzanalyse die heikle Resonanzfrequenz in etwa feststellen.


    Ich denke mal, dass der Kemper dann einen steileren Notchfilter darstellen kann als der Mixer.


    Vorsicht! - theoretische Überlegung. Ich habe keine Probleme mit dem Feedback. Bei mir reicht die Schallabdeckung

  • Danke erstmal an Euch!Kulle:"Ach du Sch....,meine Martin D28 klingt aber Kacke!Die Maton Tommi Emanuel auch!Was bloß soll ich noch kaufen????"
    Spaß beiseite,die Breedlove klingt fantastisch,nur habe ich ein Problem bei größeren Lautstärken in den Bässen\unteren Mitten.Deswegen kauf ich doch nicht gleich ne neue Gitarre,Du Experte!
    Sharry:Ich habe keinen Mixer zwischen Gitarre und meinen FRFR's.Danke für den Tipp mit der Q- Einstellung!
    Eltzejupp:Blei!
    Kempermaniac:Das tat ich bereits.Aber Notchfilter arbeiten etwas anders,sehr steil und schmalbandig.Bei Deinem Vorschlag ist das ganz und gar nicht der Fall.Da verschiebst Du das gesamte Frequenzspektrum der Gitarre.

  • @rumlieghund
    Dann musst Du eben etwas leiser spielen. Niemand hat auch gesagt, dass Deine Klampfe kacke klingt. Brauchst Dir nicht gleich in den Schlüpfer zu strullern. Nur scheint sie für die Abnahme nicht so geeignet zu sein, im gehobenen Lautstärkenbereich, wie beispielsweise eine Ovation. Die wiederum klingt unverstärkt mies, weils ein Kunststoffeimer ist. Hat aber verstärkt Deine Problem nicht. Jetzt rate bitte mal woran das liegt! Liegt genau daran, dass man genau das Problem in den Griff bekommen wollte, wo Du mit kämpfst. Und zwischen einer Alhambra oder Raimundo und einer Ovation liegt erstmal nur eins:
    Ein Anwendungsunterschied!
    Erstere spielt man unverstärkt, und damit leiser.
    Letztere kann fast mit einer singenden LP inkl. Schrankwand mithalten.
    Aber wie Eltzejupp schon sagt, man kann auch eine Alhambra auf die Lautstärke einer LP kriegen. Er empfiehlt Gießharz. Ich bin eher für Stahlbeton, dann musst Du Dir auch keine neue Bratsche kaufen, Du alter Rummelboxer!


  • Kempermaniac:Das tat ich bereits.Aber Notchfilter arbeiten etwas anders,sehr steil und schmalbandig.Bei Deinem Vorschlag ist das ganz und gar nicht der Fall.Da verschiebst Du das gesamte Frequenzspektrum der Gitarre.

    Steil und schmalbandig kannst du doch mit Q-Wert innerhalb der EQ's einstellen.

    I could have farted and it would have sounded good! (Brian Johnson)

  • Ich denke, dass es meistens die tieferen Frequenzen sind, die das Feedback abbilden. Von daher vielleicht: EQ post stack,


    Ich glaube, dass man den EQ vor dem Stack einbauen sollte. Damit würden die Resonanzfrequenzen noch vor der Verstärkung (bzw deren Simulation) gefiltert.
    Auslöser ist ja die Gitarre die mit dem Schalldruck der Box interagiert.