Pickupempfehlung

  • Hallo.
    Vielleicht kann mir der ein oder andere eine Pickupempfehlung geben.
    Ich suche für eine Les Paul Standard (2007) einen Bridge Humbucker.
    Orginal sind das die Burstbucker Pro.
    Ich hatte mittlerweile einen Semour Duncan SH-4 ausprobiert.
    Die Gitarre ist „unten rum“ und im mittleren Bereich etwas schwach.
    Der Pickup sollte also vor allem die holzigen Mitten und dann den Bassbereich betonen.
    Der Output sollte im mittleren Bereich liegen. Also Rock/Pop/Hard Rock. Kein Heavy Metal u.ä.!
    Eher klassisch. Meine 58‘er Les Paul dient mir gerade als Vorbild, wo ich hin will.
    Eure Erfahrungen/Empfehlungen?

  • Dimarzio air norton on neck
    Dimarzio super distortion ( keine Angst, der heißt nur seit Jahren so, ist aber kein ultra heavy pickup) für bridge.


    Für mich das unschlagbare Duo.


    Hab sie sogar staggered in der Strat verbaut. In der Gibson muss man die gehört haben. Da brauchts kein teurer barfuss oder Kloppman sein, obwohl die sicher auch nicht schlecht sind. Hab aber schon das Leute die ein und wieder ausgebaut und gegen die Dimarzios am Ende ersetzt haben. Die Dimarzios sind ne Bank. Hab sie in einer Les Paul und in der Joe Perry Les Paul hab ich die Gibson 57er pickups. Die schmeiß ich auch beizeiten raus.

  • Dimarzio air norton on neck
    Dimarzio super distortion ( keine Angst, der heißt nur seit Jahren so, ist aber kein ultra heavy pickup) für bridge.


    Für mich das unschlagbare Duo.


    Hab sie sogar staggered in der Strat verbaut. In der Gibson muss man die gehört haben. Da brauchts kein teurer barfuss oder Kloppman sein, obwohl die sicher auch nicht schlecht sind. Hab aber schon das Leute die ein und wieder ausgebaut und gegen die Dimarzios am Ende ersetzt haben. Die Dimarzios sind ne Bank. Hab sie in einer Les Paul und in der Joe Perry Les Paul hab ich die Gibson 57er pickups. Die schmeiß ich auch beizeiten raus.

    Kannst Du (ich weiß, sowas kostet viel Zeit) mal ein Soundbeispiel des Dimarzios in der Les Paul posten?
    Ich brauch dabei kein Schnick Schnack, also Drums, Bass oder sowas, einfach nur die Gitarre.
    Wäre super!

  • Kannst Du (ich weiß, sowas kostet viel Zeit) mal ein Soundbeispiel des Dimarzios in der Les Paul posten?Ich brauch dabei kein Schnick Schnack, also Drums, Bass oder sowas, einfach nur die Gitarre.
    Wäre super!

    Puh , hat endlos Zeit gekostet (ca. 5 Minuten ;) )


    Clean = Bert Meulendijk custom Marshall. Pickup's Mittelstellung.


    Distortion = Friedman Butterslax , nur bridge pickup, und alles nur ein Profil, die Gainabstufungen sind nur das Volumenpoti. Brachialschmatz in allen Gainstufen. Mörderamp. Live fliegst du weg. Bester amp ever.


    Hab gemachte CTS Potis in der Gibson und orange drops als Kondensatoren.

  • Hast Du (außer die vom Hersteller) ein Soundbeispiel mit ner Les Paul?

    Nein habe ich nicht. Könntest aber im Netz was finden.


    BTW: Ich bewundere alle die bei einem Soundbeispiel z.B. bei YouTube die Qualität eines PU's beurteilen können ;)
    Ich muss das Zeug am Finger spüren.!

  • Ich hab so ziemlich alle Humbucker durch,
    der def beste ist von OX 4, aus England,
    gibt es in low und mid output Variante
    am günstigsten kriegst du sie bei Guitar Max in Holland
    ca 250 Euro, ein Schnäppchen für Boutique Pickups welche sonst so bei 350 bis 500 liegen.
    Es gibt keine anderen der so nah am Original 50 er Jahre PAF ist und ich habe den vergleich.

  • Puh , hat endlos Zeit gekostet (ca. 5 Minuten ;) )
    Clean = Bert Meulendijk custom Marshall. Pickup's Mittelstellung.


    Distortion = Friedman Butterslax , nur bridge pickup, und alles nur ein Profil, die Gainabstufungen sind nur das Volumenpoti. Brachialschmatz in allen Gainstufen. Mörderamp. Live fliegst du weg. Bester amp ever.


    Hab gemachte CTS Potis in der Gibson und orange drops als Kondensatoren.

    Danke für die Aufnahme.
    Ehrlich gesagt bin ich aber noch nicht so überzeugt. Nicht wegen Deiner Aufnahme, sondern
    weil ich da von Hause aus eher skeptisch (vielleicht auch zu viel) bin.

  • Nein habe ich nicht. Könntest aber im Netz was finden.
    BTW: Ich bewundere alle die bei einem Soundbeispiel z.B. bei YouTube die Qualität eines PU's beurteilen können ;)
    Ich muss das Zeug am Finger spüren.!

    Da hast Du natürlich 100% Recht.
    Aber: ein wenig vorhören kann ja nicht schaden, zumal es wenig Verkäufer gibt,
    die bereit sind, einen Pickup zu verkaufen und ihn dann zurücknehmen, obwohl
    man ihn eingebaut, verlötet und ausprobiert hatte.
    :D

  • Da hast Du natürlich 100% Recht.
    Aber: ein wenig vorhören kann ja nicht schaden, zumal es wenig Verkäufer gibt,
    die bereit sind, einen Pickup zu verkaufen und ihn dann zurücknehmen, obwohl
    man ihn eingebaut, verlötet und ausprobiert hatte.

    Ja man ist auf Rat von erfahrenen Playern angewiesen oder man probiert selbst.
    Jetzt ist aber Geschmack was sehr persönliches und wenn man von Natur eher mißtrauisch ist halt guter Rat teuer ;)


    Ich holte mir den Rat von meinem Gitarrenbauer, der mir gerade eine Strat zusammenzimmert.
    Er kennt meine Fähigkeiten (ist selbst ein ausgezeichneter Gitarrist) und kennt in etwa mein.Reportoire.
    In meinem Fall war die Hauptapplikation eher Vintage Rock. Daher hat er mir eine Mischung von 53er aussen und einen 64er in der Mitte empfohlen.
    Er hatte auch eine Strat mit dieser Konfiguration zum Probieren.


    Er selbst hat gute Erfahrungen mit dieser Firma und setzt übrigens auch gerne italienische PU's namens "MAMA" (oder so ähnlich) ein.


    Aber seien wir uns ehrlich, in einer gewissen Preisklasse gibt es eigentlich kaum mehr schlechte Tonabnehmer sondern nur unterschiedliche Anforderungen durch den Musikstil.
    Bei Aliexpress gibt es auch Sets um 30-40 Euro - aber davon reden wir ja nicht.

  • Für 30-40 Euro erwarte ich nicht wirklich Qualität und guter Klang.
    Muss mal sehen, eine meiner Gitarren geht demnächst sowieso in die Wartung, dann rede ich dort nochmal
    mit dem Gitarrenbauer.
    Ich denke, dass bei der Gitarre das Problem im Holz liegt und es fraglich ist, ob ich das mit dem Pickup
    ausgleichen kann.

  • Ich denke, dass bei der Gitarre das Problem im Holz liegt und es fraglich ist, ob ich das mit dem Pickup
    ausgleichen kann.

    Ich denke mal, dass ein Pickup schlechtes Holz (oder Leimprobleme) kaum kompensieren kann was Schwingungsverhalten und Sustain betrifft.
    Eher die Machart und noch ein paar andere mechanische Gründe. (Griffbrett, Bünde, Saiten, Halsbefestigung, Sattel , Bridge etc. etc.)
    Ich denke der zu spielende Musikstil ist entscheidend. Fast all guten Marken haben diesbezüglich verschiedene Modelle.
    Eine schlechte Gitarre wird kaum besser durch PU's.

  • Ich denke mal, dass ein Pickup schlechtes Holz (oder Leimprobleme) kaum kompensieren kann was Schwingungsverhalten und Sustain betrifft.Eher die Machart und noch ein paar andere mechanische Gründe. (Griffbrett, Bünde, Saiten, Halsbefestigung, Sattel , Bridge etc. etc.)
    Ich denke der zu spielende Musikstil ist entscheidend. Fast all guten Marken haben diesbezüglich verschiedene Modelle.
    Eine schlechte Gitarre wird kaum besser durch PU's.

    Ich denke mal, dass ein Pickup schlechtes Holz (oder Leimprobleme) kaum kompensieren kann was Schwingungsverhalten und Sustain betrifft.Eher die Machart und noch ein paar andere mechanische Gründe. (Griffbrett, Bünde, Saiten, Halsbefestigung, Sattel , Bridge etc. etc.)
    Ich denke der zu spielende Musikstil ist entscheidend. Fast all guten Marken haben diesbezüglich verschiedene Modelle.
    Eine schlechte Gitarre wird kaum besser durch PU's.

    Die Gitarre ist ja nicht wirklich schlecht.
    (das wäre beim Preis für eine Les Paul Standard auch eine Unverschämtheit)
    Sie hat nur noch nicht das, was ich von ihr will!
    ;-)

  • Für 30-40 Euro erwarte ich nicht wirklich Qualität und guter Klang.Muss mal sehen, eine meiner Gitarren geht demnächst sowieso in die Wartung, dann rede ich dort nochmal
    mit dem Gitarrenbauer.
    Ich denke, dass bei der Gitarre das Problem im Holz liegt und es fraglich ist, ob ich das mit dem Pickup
    ausgleichen kann.

    Das erinnert mich doch sehr an dieses Video, das ich zufälligerweise gestern gesehen habe:


    Ich selber habe über Weihnachten meine allererste E-Gitarre generalüberholt und muss sagen, es hat mich echt umgehauen, was für einen Unterschied die Tonabnehmer gemacht haben. Ich habe die Originaltonabnehmer meiner Früh-80er Stratkopie gegen je einen Seymour Duncan Hot Rails für die Neck- und Bridge-Positionen, sowie einen JB Junior für die Mitte ausgetausch. Ich wollte speziell etwas stärkere Tonabnehmer, weil weder meine Epi LP Custom noch meine Ibanez Artist einen besoders rockigen Output haben. Die Seymour Duncans haben meine Erwartungen übererfüllt. Nicht nur weil sie bei High Gain Sound wirklich (differenziert) knallen, sondern auch weil die Clean Sounds wirklich sehr gediegen rüber kommen.



    Falls es Euch interessiert, ich habe die Überarbeitung der Gitarre hier dokumentiert: https://photos.app.goo.gl/c5BcPaqHQks9kooJ3


    Ich bin jetzt total auf den Geschmack gekommen. Als nächstes möchte ich meiner Epi LP Custom echte Gibson Pickups spendieren, weiß aber noch nicht welche. Und dann ist da noch eine 12-saitige Strat mit richtig miesen PUs ...
    Und mein Fretless Bass braucht auch eine gründliche Überholung der Elektrik (wobei der sehr gute Picks hat). Ich sehe schon, ich werde ab und an den Kemper auslassen müssen! ;)

  • Ich finde auch, dass die schwierigste Empfehlung die man einem Gitarristen geben kann, die für PUs sind.
    Ich bin seit einiger Zeit auch auf der Suche nach SC-PUs mit der Eigenschaft glitzern, schängeln und knopflern.
    Habe da mehrere im Auge und tue mich wahnsinnig schwer, weil ich dieses Mal richtig was dafür aus der Tasche reißen will, wenn es passt.
    Nun liest man viel und hört eher wie Leute Richtung rockig und fett tendieren, was ich wie oben schon erwähnt nicht möchte.
    Ich komme irgendwie immer auf die Kinman Impersonator im 3er-Satz zurück. Da höre ich aber immer Videos mit Surf-Rock a la Beach Boys. Mir klappen da immer alle Zehennägel hoch bei der Mucke, aber denke dass es die richtige Richtung sein dürfte, wenn ich bei deren Sound meine Phantasie walten lasse.
    Aber gute Empfehlungen aussprechen? Da täte ich mich auch schwer. Sowas ist nicht einfach.

  • Ja, da ist was dran.
    Zumal ja jeder Gitarrist seine eigenen Vorstellungen von seinem Sound hat.
    Somit geht die Suche nach dem heiligen Gral weiter.
    ;)
    Btw, welche Pickups hast Du @Kulle_Wumpenteich denn in Deiner Les Paul Standard 2007?
    Weil um genau diese Gitarre geht es ja bei mir auch.
    Orginal sind auch bei Dir die Burstbucker Pro drin, oder?