Kemper Editor

  • Na sagen wir es mal so: Was braucht die Welt wirklich?


    Entspannter lässt es sich sicherlich die Effekte mit einem Editor zu bearbeiten, anstatt über 13 Seiten zu tappen, um einen Parameter einzustellen.

    Auf einer Seite könnte auf mehr Parameter zugegriffen werden und wäre somit beim Einstellen eine kleine Erleichterung.


    Das hat auch weniger mit logischem Aufbau des Gerätes zu tun, den mehr die eingeschränkte Parameterbearbeitbarkeit (welch ein Wort), die dem kleinen Display geschuldet ist.


    Des Weiteren ist natürlich die Komunikationspolitik meiner Meinung nach völlig in die Hose gegangen. Im Januar wird der Editor "vorgestellt" und im November immer noch nicht online. Das kannte man bis dato von Kemper nicht. Mit dem Stage haben sie ja auch so lange die Füße stillgehalten, bis er auf einmal im Laden stand!

  • Ich sag es mal so:
    Für eine Stage ist es durchaus sinnig einen Editor zu haben, bei einem Rack oder dem Toaster kann man auch ohne arbeiten.
    Die Stage liegt nun mal auf dem Boden und Sie auf den Tisch zu stellen geht zwar ist aber umständlich.

    Ich hätte erwartet das der Editor mit der Stage zusammen rauskommt.
    Ich kenne die Produktpolitik (wenn es den eine gibt) von Kemper nicht,
    aber der Kunde stimmt mit seiner Kaufentscheidung letztendlich ab.

    Es sind ja doch anscheinend einige Stages verkauft worden.

  • Genau,die kleine Anmache war nötig.

    Sonst meint man noch,wir schlafen alle weiter.

    BRD Herde......


    Viele kommen auch vom Axe Fx oder haben beide Geräte,da ist man eben was anspruchsvoll und Versprochen/Ankündigung

    des Editor kommt dazu.


    Ich bin doch nicht mit dem Teil verheiratet und halte nach dem 3 Jahr nichts mehr ein.

    Blöde Alte...........:thumbdown:

  • "Des Weiteren ist natürlich die Komunikationspolitik meiner Meinung nach völlig in die Hose gegangen. Im Januar wird der Editor "vorgestellt" und im November immer noch nicht online. Das kannte man bis dato von Kemper nicht. Mit dem Stage haben sie ja auch so lange die Füße stillgehalten, bis er auf einmal im Laden stand!"


    Dem kann ich nur beipflichten...

    Etwas anzukündigen (und sogar zu zeigen NAMM 2019 ) und sogar mit großer Verspätung nicht zu veröffentlichen, finde ich ein sehr schwaches Zeichen.

    Die Leute sind ja nicht erst seit gestern in dem Buisness...die wissen halbwegs was es bedeutet einen Editor zu programmieren.

    Ich habe eher die Vermutung, dass man zusieht ( programmiert...),dass niemand durch die Software Rig Manager 3.0 einen tieferen Einblick in das System/Konzept " Kemper" erlangt.

    Wie auch immer ...sie halten den Spannungsbogen!

  • Ja, nix sagen erzeugt solche Threads wie diesen. Wenn sie was sagen würden sie damit auch wieder an die Wand genagelt.


    Unterm Strich ist der Editor seit langem überfällig. I.d.R. bin ich mit den Tasten genauso schnell, bei den Delays und Reverbs verliere ich jedoch den Überblick was die einzelnen Parameter bewirken.

    Ich verstehe auch das sich die finalen Tests in die Länge ziehen können und ggf. Um/Neuprogrammierungen mit weiteren Tests erfordern. Wenn dann evtl. noch ein Personalthema on top kommt stellt sich in Zeiten des Fachkräftemangels eine weitere Verzögerung ein (vor allem bei schnell wachsenden Unternehmen).


    Das seit langem ein User zumindest einen "Betaeditor" mit dem Toast ME programmiert hat zeigt auch das dem Thema Editor vermutlich keine hohe Priorität bei Kemper hat. Somit sind wir wieder bei Frank Zappa: "Shut up and play yer Guitar!"

  • Zu gute halten muss ich fairerweise aber,das niemand erwartete,das die Effekte mal so gut und auch doppelt nachgereicht wurden.

    Pitch usw...Delay,Reverb.

    Beim Aexe Fx 2 kam man mit dem Editor auf sehr gute Sachen so.


    Über Umwege ist das mit dem Kemper ähnlich möglich.

    Aber nur mit einer Draufsicht insgesamt.

    Eben ein Editor.

    Die Effekte des Kemper sind mittlerweile zu gut um sie nicht 100 % zu nutzen.

  • Der Kemper kann bereits jetzt schon mehrfach ein Eventide H9 ersetzen.

    Selbst der hat einen Editor und kann nur ein Programm.


    Selbst so Sachen wie vom alten Roland oder T.c Space ......Echo sind kein Problem für unseren Kemper.

    Schade so.

    Ok.Ende

  • Ja, die Updates und Rig Packs waren einfach da ohne auch nur einen Cent dafür zu verlangen. Außer dem Editor ist eigentlich alles in Hülle und Fülle vorhanden. Mittlerweile ist der KPA meine Universallösung für all meine Saiteninstrumente und ich bin seit ca 2 Jahren Amp- und Treterfrei (hätte nie gedacht das ich das erlebe..)

    Und bald ist ja Weihnachten...vielleicht mit Editor

  • Sind kostenlose FW Updates nicht Standard seit


    IMMER


    bei allen Herstellern? Ja, ich bin trotzdem sehr dankbar, dass ich nichts bezahlen muss aber diese Pflege dient im GLEICHEN MASS den Interessen der Firmen. Warum wird immer wieder der Punkt KOSTENLOSE Updates als etwas Besonderes bei Kemper dargestellt. Nochmal: dankbar bin ich trotzdem. Aber das machen halt ALLE.

    Better have it and not need it, than need it and not have it! - Michael Angelo Batio

  • Sind kostenlose FW Updates nicht Standard seit


    IMMER


    bei allen Herstellern?

    Ist das so? Vielen Firmen bringen Updates auch nur raus, um die Fehler zu beseitigen die sie bei der Auslieferung mit eingebaut haben und auch da gibt es Firmen die nicht einmal das schaffen. Was Kemper hier macht, sind ja nicht einfach nur Updates, sondern echte Weiterentwicklungen! Von daher mal: DANKE KEMPER!


    Ich habe meine Sounds jetzt auch ohne Editor auf den Knien eingestellt bekommen, bin aber auch erst 54! :P ... und ein Editor ist bestimmt ganz schön, wenn er denn kommt ... nur immer mit der Ruhe ...


    LG Kay


  • Ist das so? Vielen Firmen bringen Updates auch nur raus, um die Fehler zu beseitigen die sie bei der Auslieferung mit eingebaut haben und auch da gibt es Firmen die nicht einmal das schaffen. Was Kemper hier macht, sind ja nicht einfach nur Updates, sondern echte Weiterentwicklungen! Von daher mal: DANKE KEMPER!

    Ja, das ist so. Das ist bei Line6 so, das ist bei Fractal Audio so, das ist bei Mooer so und vielleicht auch bei Yamaha und Boss. Das waren sie dann auch, die großen Modeller und um die geht es hier. Danke Kemper, sagte ich ja auch wie du gelesen hast. Und das meine ich ernst, ich will nichts Anderes außer meine 4 Kemper. Aber wie gesagt:


    Das machen halt alle so und halt leider


    VIEL BESSER.


    Trotzdem immer noch danke Kemper? Selbstverständlich danke! Auch Kemper bringt riesige, tolle Updates. Man denke an die Delays uns Reverbs vor Kurzem! Das war gigantisch für mich! Man sollte nicht immer alles als selbstverständlich nehmen, klar.


    Aber: das machen halt alle relevanten Hersteller um die es hier geht so, bekomm das rein 8o

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    Edited 6 times, last by Alienator ().

  • Ich seh das so, als ich mein KPA-Rack gekauft habe, gab es keinen Editor und es wurde auch keiner Versprochen.
    Ich habe also eine Kaufentscheidung getroffen im wissen das es nur eine Software zur Verwaltung der Profile gibt.

    Im Nachhinein einen Editor zu verlagen wäre da anmaßend.


    Anders sieht bei denen aus, die eine KPA-Stage gekauft haben,
    hier war ein Editor angekündigt und ist auch notwendig wenn man nicht auf dem Boden editieren möchte.
    Ich denke es war auch Strategie einen Editor mit der Stage zeitgleich zu releasen.

  • Also, auch ich erkenne natürlich den Mehrwert eines Editors, keine Frage. Mit ihm lernt man den Kemper wahrscheinlich auch nochmal neu kennen, denn zumindest ich bin nicht der große Soundtüftler, der an 100 Knöpfen dreht, um einen ganz bestimmten Effekt einzustellen. Mit dem Editor wäre das dann natürlich viel einfacher und man würde mutmaßlich viel mehr ausprobieren.


    Ich verallgemeinere und verkürze mal grob, in dem Wissen, dass es natürlich immer 1.001 Ausnahmen gibt:


    Was ich nicht so richtig nachvollziehen kann, ist das große Geschrei nach dem Editor und dass es User gibt, die ihr musikalisches Glück davon abhängig zu machen scheinen. Für mich ist das einer der großen Unterschiede zwischen Profis und Amateuren (nicht nur in der Musik, sondern in jeder Branche). Die Profis tun, was notwendig ist, um etwas zu erreichen. Wenn sie einen Chorus brauchen, dann drehen sie solange an den Knöpfen, bis sie ihn haben. Egal ob mit oder ohne Editor. Natürlich ist ein Amateur in gewisser Hinsicht auch in einer komfortableren Position und unterliegt in aller Regel nicht solchen Sachzwängen wie ein Profi. Das ist das Schöne daran, wenn man mit Musik nicht sein Geld verdienen muss. Letztlich ist aber alles eine Frage der Einstellung zu den Dingen. Deswegen würde ich (momentan absoluter Hobbyspieler ohne Band) mich von einem fehlenden Editor niemals davon abhalten lassen, so lange an den Knöpfen zu drehen, bis ich den Sound eingestellt habe, mit dem ich zumindest gut leben kann.

    I could have farted and it would have sounded good! (Brian Johnson)

  • Ich seh das so, als ich mein KPA-Rack gekauft habe, gab es keinen Editor und es wurde auch keiner Versprochen.
    Ich habe also eine Kaufentscheidung getroffen im wissen das es nur eine Software zur Verwaltung der Profile gibt.

    Im Nachhinein einen Editor zu verlagen wäre da anmaßend.

    Der Editor wurde auf der Namm 2019 gezeigt und und für den Sommer 2019 (3.Quartal) angekündigt.

    Einen Stage gab es im Januar 2019 nicht. Man hatte also die User von Toaster und Rack im Auge. (Voerst ;-))

    Es gibt genügend Anwendungsbeispiele die einem vor Augen führen , wie sinnvoll der Einsatz eines Editor beim Kemper (Rig/Toaster) sein könnte.

    Und beim Stage sowieso ...

    Auch wenn ich mich an dieser Stelle wiederhole, aber ich finde es einfach sehr ungeschickt , wenn man etwas 2 Quartale vorher ankündigt und dann nicht released. Anschließend rückt man in unregelmäßigen Abständen mit ein paar Informationen heraus. Und dabei weiß/ahnt doch mittlerweile jeder, dass es darin nur um eine weitere Verschiebung geht...

    Vielleicht werden wir ja heute überrascht ?

  • Bei Kommentaren wie "bei den Delays und Reverbs verliere ich jedoch den Überblick was die einzelnen Parameter bewirken." habe ich das Gefühl, das da auch Erwartungen mitschwingen, die ein Editor gar nicht erfüllen kann. Beim Editor wird man dieselben Parameter sehen und die bewirken dasselbe und entweder vertraut man auf seine Ohren oder liest im Handbuch nach, was die Parameter machen. Alles was sich mit dem Editor ändert ist, dass man zum Ändern der Parameter eines Effektes nicht durch Seiten blättern muss. Und man muss sich nicht zum Stage auf dem Boden herunterbeugen. Eine künstliche Intelligenz, die automatisch die eigenen Soundvorstellungen umsetzt, ohne dass man sich mit den Parametern inhaltlich auseinandersetzt, wird es nicht geben - zumindest nicht in der ersten Editor-Fassung ;).


    Ansonsten arbeiten wir - einschließlich unserer Beta Tester - mit Hochdruck daran, den Editor so performant und stabil zu bekommen, dass wir ihn veröffentlichen können.

  • Den Ruf nach einem Editor gibt es schon fast so lange wie den Profiler. Klar ist auch, dass der Editor den Grundsound nicht besser macht.


    Was ich pers. dem Unternehmen "ankreide" ist (meine pers. Meinung nach), dass man Begierlichkeiten weckt und diese dann nicht stillen kann. Hätte man kein Wort über den Editor verloren, würden nur vereinzelt Rufe nach einem Editor laut.


    Ich denke bei einem Modler mit den vielen Einstellmöglichkeiten ist ein Editor schon mehr als nur hilfreich. Dort muss man(n) seinen Sound ja zusammenbasteln. Beim Kemper passt das Rig oder nicht. Mehr ist es beim Profiler nicht zu beachten.


    Und warum benötige ich ausgerechnet für den Stage einen Editor? (Ich besitze übrigends auch einen). Der steht bei mir im Keller auf dem Tisch, oder 4x12er Box, Ständer usw. Da komme ich bequem an die Knöpfe und im Livebetrieb, wenn er auf dem Boden steht, muss ich nichts einstellen.

  • Bei Kommentaren wie "bei den Delays und Reverbs verliere ich jedoch den Überblick was die einzelnen Parameter bewirken." habe ich das Gefühl, das da auch Erwartungen mitschwingen, die ein Editor gar nicht erfüllen kann. Beim Editor wird man dieselben Parameter sehen und die bewirken dasselbe und entweder vertraut man auf seine Ohren oder liest im Handbuch nach, was die Parameter machen. Alles was sich mit dem Editor ändert ist, dass man zum Ändern der Parameter eines Effektes nicht durch Seiten blättern muss. Und man muss sich nicht zum Stage auf dem Boden herunterbeugen. Eine künstliche Intelligenz, die automatisch die eigenen Soundvorstellungen umsetzt, ohne dass man sich mit den Parametern inhaltlich auseinandersetzt, wird es nicht geben - zumindest nicht in der ersten Editor-Fassung ;).


    Ansonsten arbeiten wir - einschließlich unserer Beta Tester - mit Hochdruck daran, den Editor so performant und stabil zu bekommen, dass wir ihn veröffentlichen können.

    Da kann ich Dir so nicht zustimmen: In der analogen Welt habe ich jeden Schalter und Regler vor mir und kann jederzeit Eingreifen. In der digitalen Welt muss ich, je nachdem mit wie vielen Schalter und Regler ich in den Prozess eingreifen kann, schon mit mehr Aufwand arbeiten. Bilde ich das digitale in analoger Weise ab ist das schon einfacher. Am Ende komme ich so zu einem befriedigerenden und schnelleren Ergebnis.


    p.S.: Ich habe einen ROLAND GR 55 und wenn da nicht ein Privatmann einen funktionierenden Editor entwickelt und zur Verfügung gestellt hätte, dann .........