Kemper Kone Vorteile gegenüber FrFr Box?

  • Also, ich find auch es klingt besser. Umstieg von Headrush FRFR 112 auf das Kabinett. Sogar die Imprints klangen auf der Headrush besser, nur mit Nebengeräuschen. Ich bin zumindest subjektiv sehr zufrieden und das Gefühl ist jetzt anders.

  • Also ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht: Der Kemper Kone ist ein zusätzliches Angebot, welches man annehmen kann oder auch nicht. Niemand wird hier für dumm erklärt, der meint, mit seinem bisherigen Equipment (Speaker / Box) zufrieden zu sein! Und jeder, der über den Kemper Kone / das Kemper Kabinet nachdenkt, muß sich klar darüber sein, das damit ausschließlich der Monitor-Sound beeinflusst wird, aber weder Main-Out noch SPDIF! Und ja, die Beurteilung von Klang ist immer subjektiv! Ich finde es nur irgendwie blöde, der Fa. Kemper jetzt die Entwicklung neuer Technik zum Vorwurf zu machen, wie ich es aus manchen Beiträgen hier herauszuhören meine (korrigiert mich, wenn ich falsch liege ;)). Immer dran denken: Der Kemper Kone KANN verwendet werden, muß aber nicht, es gibt kein Gruppenzwang :)! Ich jedenfalls bereue die Anschaffung des Kemper Kone nicht.

  • Was ich auch toll finde,
    sind die Videos die den "Amp In the Room" (Kemper Kone) demonstrieren wollen.
    Ungefähr so:
    So klingt der Kemper ohne Kone

    -- Kemper über Mainout direkt in die Recordingbox -> Youtube
    und so klingt Amp in the Room mit Kemper Kone

    -- Kemper über Kemper Kone abgenommen mit SM57 oder Royer 110 in Preamp in Recordingbox -> Youtube.


    finde den Fehler ...


    Nach dem Motto Ich zeige euch jetzt wie der Kemper nicht recordet klingt ... moment dazu muss ich Ihn nur noch schnell recorden ...

  • Immer dran denken: Der Kemper Kone KANN verwendet werden, muß aber nicht, es gibt kein Gruppenzwang :)

    Somit nice to have. Bei mir würden die Kones im Proberaum bleiben, da ich für Gigs mein Equipment auf ein nötiges Minimum reduziert habe, Gitarren KPA, Remote (und ein Pedal). Das die Kones echt cool sind glaube ich und man sieht es auch auf den YT Videos.

  • Glaube, dass ist fast schon eine Art Religionsfrage.


    Will ich das hören (kontrollieren), was auch das Publikum hört, was ja per se schon ein Unding ist, weil man eben nicht gleichzeitig den Monitorsound und den FOH-Sound (ab-)hören kann. Oder brauche ich für meine musikalische Entfaltung den Sound einer Box oder gar Boxen, weil sich das alles nicht mehr so anfühlt, wie früher, weil ja kaum noch Luft flattert?


    Gehört man zur Fraktion der Faulen und gemäßigten, von denen die meisten lieber noch mehr abspecken würden, statt jetzt wieder noch mehr Zeux durch die Gegend zu karren. Oder ist man gar immer noch sowas wie ein Purist, und braucht zum Kempern gar noch eine Röhrenendstufe UND Box?


    Der Kone jedenfalls scheint jedenfalls bei einigen von uns diese Sehnsucht nach flatternder Luft, bei hohem Wiedererkennungswert (der gewählten Imprints) zu erfüllen, und ist jetzt nicht so sündhaft teuer, dass man das nicht mal zumindest testen könnte!?

    Mein persönlicher Traum ist jedenfalls eine alte verranzte Marshall-Box im Proberaum zu haben, wo der Toaster (auf Augenhöhe) draufsteht, die möglichst nach der gewünschten Amp-Box-Kombi klingt. Gespielt habe ich aber eigentlich immer nur 2x12 (Twin) oder diverse 1x12er Röhrenkombos, weil ich auf keinen Fall zuviel rumschleppen wollte.


    Interessant wäre für mich - wenn ich in einer Band spielen würde - mal einen Röhrenkombo (z.B. Line 6 DT 25) eben mit dem Kone zu bestücken, um dann die Durchsetzung im Bandgefüge zu testen, aber eben dann nicht auf die (gelungene?) Simulation der gewählten Box (und sogar Akkustik-Sounds) verzichten zu müssen.


    Stell mir das als perfekten Kompromiss vor.

    Transportabel, klein, bezahlbar, aber trotzdem besser als jeder FR-Aktivmonitor!?

  • hallo wollte mal meine noch frische Erfahrung auführen:

    Hab kein Kone und KPA Cabinet, also wollte ich die Koneeinstellungen mal mit meiner yamaha DXR10 probieren und hatte keine wirklichen Erwartungen.

    Hab den Sound mit den Studioboxen und Kopfhörern mit der DXR10 im A/B Test verglichen und kann sagen nachdem ich folgende Einstellungen probiert habe, klingt das richtig geil und vor allem ganz nahe wie über Kopfhörer bzw. die Studioboxen. (und das ist auch mein Plan gewesen zu hören was das Publikum hört).

    Die DXR10 klang schon im Bandgefüge gut und hat sich gut durchgesetzt, jedoch hatte ich immer das Gefühl, sie färbt den Sound von zu Hause und ist ein bisschen harsch und halt linear.

    Jetzt im ersten Test mit der Koneeinstellung hat der Sound richtig Eier, AMP in the Room beschreiben es die meisten.

    Meine Einstellunge:

    Kone on

    Bass Boost on

    Sweetening 4.6

    Monitor Stereo off

    Monitor Cab Off


    teilt bitte eure Erfahrungen

    ich bin auf jeden Fall, wobei ich keine Erwartungen hatte derzeit begeistert:love:8o

    Dunlop Wah Q95 -> KPA -> main to FOH ->KRK6 -> Monitor out DXR10 -> EXP DVP3 -> Remote: Guitars: Slash Gibson Les Paul Custom Shop - James Tyler Variax JTV59 - Epiphone Les Paul with EMG 81 - Furch GN2 Nylon -> Maybach Lester 60

  • Es ist richtig, das Kemper-Kabinett und der Kone konterkarieren die bisher so vehement proklamierte FRFR-Philosophie "Watcha hear ist what the crowd gets".


    Ich habe mich auch in den nunmehr fast 7 Jahren Profiler-Nutzung an den Sound und die Haptik meiner Profile über meinen DXR10-Monitor auf der Live-Bühne gewöhnt.

    Meistens mischen wir uns auch über unsere P.A. selber ab (wir spielen überwiegend Clubs mit 100 - 200 Leuten) und so wusste ich nach dem soundcheck auch immer was so in Etwa den Leuten auf die Ohren kommt (wir sind ein typisches Bluesrock-Trio - also Gitarre-Bass-Schlagzeug). Durch dieses Konzept habe ich das typische Gitarristen-Problem (zu laut) auch in den Griff bekommen und wusste dass ich trotz geringer Lautstärke trotzdem Etwa MEINEN zumindest aber nen guten Sound habe.


    Aber wenn ich bei gelegentlichen Blues-Sessions (nicht bei den Gigs meiner Band) meinen kleinen TwoRock-Kofferamp nebst Mini-Stressbrett mitgenommen habe, hatte ich trotz allem immer das Gefühl, das da was anders ist. Gar nicht mal, dass das besser klingen würde - eher im Gegenteil (ich bin gute 1,90 und der Amp steht bei so Sessions hinter dir auf dem Boden) - es hört sich also immer etwas leiser und mittig an, weil man ja nicht im Beam steht. Während eine DXR10 dich von vorn beschallt und dabei sehr viel differenzierter klingt.

    Aber das Gefühl zwischen Fingern und dem Ton das habe ich dabei immer anders als mit einem echten Amp empfunden. Das ist für mich das, was man als "amp-in-the-room" bezeichnet. "Flatternde Hosenbeine" meine ich dabei überhaupt nicht, dazu spiele ich eigentlich viel zu leise.


    Und dieses feeling (des "real Deal") habe ich jetzt definitiv wieder, wenn ich das Kabinett mit einem Imprint hinter mich stelle und spiele. Es fühlt sich an, als ob da ein Amp steht. Ich kann's nicht besser erklären (höchstens lauter).


    Das Einzige was für mich noch immer anders klingt, ist, wenn ich während des Spielens lauter stelle. Da reagiert das Kabinett noch anders als mein Amp. Man muss das dann mit dem Directivity-Regler etwas nachregeln. Funktioniert aber.


    Also ich find's echt knorke !

  • Ich habe keinen Kemper Kone speaker. Hintergrund ist der, dass ich ein FRFR Cab von BlueAmps spiele (BEAST) mit zwei 12 Zoll Speakern die sich Blue Knight nennen. Die haben 2db mehr Pegel pro Speaker als die Kone Speaker. Die Box kann im FRFR oder GFR Modus betrieben werden. (Dabei handelt sich um die Frequenzen). Im GFR Modus sind die Speaker den Kones vom Level und dem Frequenzverhalten sehr sehr nahe, daher kann ich auch die neuen Imprints im Profiler Output Menü verwenden. Ich hab das mit allen verfügbaren Imprints getestet.


    Das Kemper Kabinet ist mit 1x12 nicht geegnet wirklich Druck zu machen meiner Meinung nach, gerade wenn es um die härtere Gangart geht. Durch das BlueAmp Beast mit einem maximalen Schalldruck von 135db zusammen mit den Imprints (vor allem dem Vintage 30s) höre ich keinen Unterschied mehr zu einem klassichen Gitaarencabinet.

    Der Vorteil ist auch ganz klar, dass ein Kemper Profiler ohne Endstufe verwendet werden kann weil es die BlueAmp Boxen aktiv und passiv gibt. So spart man sich den power Amp wenn man keinen Kemper mit Endstufe besitzt.


    Mein Setup zum testen:


    Kemper Rack ohne Endstufe Monitor Out---------------> Matrix GT 1000 FX power Amp-----------------------> BlueAmp Beast 2x12 passiv


    Im Proberaum mit entsprechender Lautstärke getestet.

  • Moin und Danke für Deine Links, aber bevor ich nun anfange alles selbst zu bauen, gibt es ggf. seitens Kemper Pläne ein Kone Cab inkl. Amp auf den Markt zu bringen!?


    LG Kay

    Klar gibt es solche Pläne, nur weis niemand wie das Aussehen wird, und wann das umgesetzt wird.
    Ich habe mir das Kemper Kabinet angeschaut, und außer das es Kemper Style ist (Farbe / Logo) ist nichts daran magic.
    Mr Kemper sagt ja selbst, wer will soll sich die Speaker kaufen und sie in seine Box bauen.

    Am Ende des Tages kochen alle nur mit Wasser, der Rest ist Vodo.

  • Also ich hab jetzt mal das Kabinet gegen den RCF NX12 verglichen.

    Hm grundlegend schon schwierig.

    Man will mit dem Kemper einen Amp eben genau mit seinen Speakern profilen und eben genau diesen Amp genießen.

    Das ist das Konzept gegenüber Modelern mit IRs.

    Das klingt über den RCF per FrFr schon sehr gut.

    Jetzt möchte man den Druck eines Amps vor sich und stülpt dem Amp einen anderen Speaker über den Kone über. Klar klingt das wie die Box vor einem und mehr nach Amp. Der Charakter des Profiles ist aber dann weg.


    Also Kabinet klingt wie ein 1x12" Amp, das wars aber dann auch schon. Sehr gut aber auch nicht mehr.

    Ohne Imprints im FrFr Mode kann dann ein Monitor einfach mehr, da ist der Kone etwas mau, da er halt kein PA System ist.


    Häng Euch mal ein paar Bilder an.

    Allein die Größe ist halt schon genial. Super kompakt. Aber damit eben wie wenn man nen kleinen 1x12" auf die Bühne oder vor sich stellt.

    Auf dem Bild ist übrigends das Endstufen Modul das im Thread erwähnt wurde. Das kann man sehr gut einbauen.


    IMG_9291.JPGIMG_9292.JPG

  • flomuehl: Der Tipp mit der Endstufe war super. Das Teil ist richtig gut. Danke dir


    Ich habe den Kemper über die Endstufe in eine 1x12 mit F12-X200 angeschlossen. Mit dem Creamback hört sich das für mich echt brauchbar an. Allerdings auf Zimmerlautstärke.


    Jetzt reizt mich der Kone schon, aber ich will irgendwie das Geld nicht dafür ausgeben. Kann man ja wahrscheinlich auch nicht zurücksenden, wenn er nicht besser als der F12 klingt.


    Durch den anderen Speaker hören sich die Profile auf jeden Fall anders an. Besser oder schlechter? Kommt auf den eigenen Geschmack an. Kann man sehr schwer verallgemeinern.


    Mit gefällt es. Wenn sich das ändert habe ich immer noch mein Line6 Powecab 112.

  • "dass ich ein FRFR Cab von BlueAmps spiele (BEAST)"

    Ja, diese Box habe ich auch in der Ecke zu stehen und benutze sie nicht. Wer Interesse hat? bitt melden.

    Die "Beast" ist mit preisgünstigen Lautsprechern von Monacor bestückt. Vom Hochtöner wurde die Bezeichnung abgkratz. Die Frequenzweiche

    besteht aus eine Spule und einem Kondensator(preiswerter geht nicht) Die Bassreflex-Öffnung wurde als 12" Lautsprecher Öffnung gefräst. Ist schon sehr eigenwillig.

    Ist eben alles Geschmacksache und jeder Musi hört und empfindet anders. Den "Kone " habe ich auch bestellt und bin gespannt wie es klingt.

    Wie gesagt, wer Intresse an ein "Beast" hat. melden!

  • Moin,


    so, das Kemper Kabinet ist bestellt :). Nun fehlt mir noch ein passendes aktiv Modul. Das von Yoda Guitar verlinkte Modul ist derzeit leider nicht verfügbar. Da ich nicht so viel Power brauche und der Kone nur bis 200W rms ausgelegt ist, würde mir auch dieses hier schon reichen:


    https://www.ebay.de/itm/Aktiv-…a2d71f:g:6UYAAOSwhhlcE3Cv


    Da stehe ich nun bei der Auswahl leider etwas auf dem Schlauch, dort steht in der Beschreibung "für aktive 2-Wege Lautsprechersysteme" geeignet, eine Weiche brauche und gibt es doch gar nicht, von daher mit dem Ausgang direkt auf dem Kone, ok!? Dann steht dort aber noch "Bassmid + Hochtonsystem mit integrierter Weiche" das wiederum bedeutet für mich, das es 2 Ausgänge gibt, Bass und Hochton getrennt. Ich bräuchte ja aber ein Modul, das den ganzen Frequenzbereich an dem Kone liefert, oder!?


    LG Kay


    Nachtrag: Noch eine Frage, welche Einbautiefe darf das Modul maximal haben?

  • Update:

    Nach etwas mehr spielen hier muss ich sagen, dass es leider zweischneidig ist.

    Wie gestern schon geschrieben klingen die Imprints klasse. Dafür ist aber ohne Imprint der Sound im Vergleich zu nem hochwertigen Monitor (RCF, Dynacord) schwieriger zu bewerten.


    Gibt man dem Kone über die Endstufe Gas, dann kommt schon auch in dem Modus ganz schön was raus.


    Ein hochwertiger FrFr Monitor wie der RCF ist halt da noch mehr PA... das heißt das eigentliche Kemper Prinzip kommt hier besser (abgenommener Amp). Da tut sich der Kone schwerer und ist halt eben mehr GFR.

  • Ja da ist noch eine Frequenzweiche für einen Tweeter mit drin. Ist ein 2KHz Hochpass sonst nix.
    Einfach keinen Tweeter anschließen und gut.


    Da ich meinen F12-X200 und meinen K12K-200 jeweils in Palmer Cabinets verbaut habe, kann ich dazu nichts sagen, die Palmerboxen sind etwas tiefer.