Kemper Kone Vorteile gegenüber FrFr Box?

  • Hat BlueAmps quasi den Kone geclont bevor er am Markt war :P?

    ...Nein, er hat mir nur gesagt, dass er schon immer Speaker verwendet, die speziell für Ihn gebaut werden (12 Zoll) und das die auf jeden Fall Imprint tauglich sind und das macht sich total bemerkbar. Der Kone Speaker kostet im EK 50 EUR :-)...

  • ...Nein, er hat mir nur gesagt, dass er schon immer Speaker verwendet, die speziell für Ihn gebaut werden (12 Zoll) und das die auf jeden Fall Imprint tauglich sind und das macht sich total bemerkbar. Der Kone Speaker kostet im EK 50 EUR :-)...


    das der im Einkauf weniger kostet ist klar. Und zu den Speakern hatte das andere Forummitglied ja schon was geschrieben. Ich halte mich da aber zurück.

    Ich hab auch die Imprints über die Headrush gefahren, war auch gut. Aber ganz ehrlich ich denke der Einsatzzweck des Kabinets ist keine Heavy Beschallung .

  • It's always a matter of taste.
    Ich hatte mir die F12-X200 ja im Dezember 2019 gekauft, und dachte mir baust dir mal so eine FRFR Box, kann ja nicht sooooo schwer sein.

    Also die F12-X200 kann man nur bedingt für die Imprints benutzen, der Frequenzgang ist wesentlich linearer und geht auch weitaus höher,

    dadurch klingen Distortion Profiles viel zu harsch. Man kann mit einem Highcut bei ca 3500Hz (Studio EQ auf position X) gegensteuern, nur dann klingt es nicht mehr wie das Original.
    Beim Kone hingegen wenn er nicht im Imprint Mode, sondern im FRFR Mode benutzt, wird kommt er an die F12-X200 oder eine andere FRFR Lösung (in diesem Fall habe noch eine ALTO TS312 pa monitor box) nicht wirklich ran, da fehlt ein kleiner Tick an Brillanz (höhen) speziell bei Fender / Jazzmaster clean Profilen.
    Man kann halt nicht alles haben.
    Man muss bedenken der Sound ist nur dein Monitor Sound, das Publikum bekommt davon wenig bis nichts mit.
    Es seiden, denn der Laden ist so klein, das man ohne PA spielt.


    Mein Fazit.

    1. Spielst du in einer Party Band, willst wenig schleppen oder benutzt In Ear dann bleibe bei deiner FRFR Lösung.
    2. Legst du viel Wert auf das Ampgefühl, willst deine Bandkollegen im Proberaum beeindrucken,
    oder zuhause mal richtig die Sau rauslassen, kauf dir einen Kone.

    3. Spielst du High Gain (Metal style) lass die finger weg vom Kone, das ist nicht seine Ecke.
    4. Spielst du in einer ClassicRock- oder Bluesband und legst Wert auf klassischen Rocksound aus der Stage, nimm dem Kone.
    5. Versuche nicht den Kone auf der Bühne zu mikrofonieren wie man es klassisch mit einem Röhrenamp macht,
    es klingt dann muffig wie die Schülerband aus den spät 70er.

  • ich hab mir jetzt mal ein Paar bestellt da ich noch eine unbestückte 212er rumstehen hab. Ich vermute mal vorab mein Resümee wird sein: kann man haben, muß man aber nicht haben. Aber so ist es ja bei allen anderen Musikalien auch...

  • Gute Morgen.

    Ich habe den Kemper lange nicht mehr angefasst und jetzt entstaubt. Allerhand, was sich da so in den letzten Jahren getan hat. Insbesondere einige kaufbare Presets,klingen über meine Schreibtisch-Neumann 120 ziemlich genial.

    Da der Kone ja schon wieder ausverkauft ist, hab ich mir mal das 4x12er Selbstbauset bestellt, weil ich noch ne Marshall BX DummieBox stehen habe. Habe mir dazu den Seymour Duncan Power Stage 170 bestellt. Was haltet Ihr von dem?

  • Update:

    Nach etwas mehr spielen hier muss ich sagen, dass es leider zweischneidig ist.

    Wie gestern schon geschrieben klingen die Imprints klasse. Dafür ist aber ohne Imprint der Sound im Vergleich zu nem hochwertigen Monitor (RCF, Dynacord) schwieriger zu bewerten.


    Gibt man dem Kone über die Endstufe Gas, dann kommt schon auch in dem Modus ganz schön was raus.


    Ein hochwertiger FrFr Monitor wie der RCF ist halt da noch mehr PA... das heißt das eigentliche Kemper Prinzip kommt hier besser (abgenommener Amp). Da tut sich der Kone schwerer und ist halt eben mehr GFR.

    Also heute nochmal ne knappe Stunde gespielt.


    Spass machen tut definitiv der Kemper Kone gegenüber dem FrFr Monitor.

    Die Imprints klingen schon sehr gut.

    Hatte noch mit Einstellungen Probleme und den Einfluss CAB Sektion hab ich noch nicht ganz verstanden (siehe separater Thread).


    Bzgl. Endstufe. Man sollte wg. der Dynamik schon >200W RMS gehen. Der Kone braucht schon Leistung, damit er klingt. Ich hab die besagte Endstufe zum 60% aufgedreht und beim Kemper ca. -10dB Einstellung.

    So macht es dem gemeinen Gitarristen zuhause im Raum Spaß, ohne dass die Ohren komplett wegfliegen ;-)


    Fazit: Das Kemper Kabinet bleibt. Wg Formfaktor ist das Kabinet genial. --> Bzgl. Sound würde ich 2x12" wählen, dann hat man aber ein entsprechend großes Kabinet zum tragen.

  • Gute Morgen.

    Ich habe den Kemper lange nicht mehr angefasst und jetzt entstaubt. Allerhand, was sich da so in den letzten Jahren getan hat. Insbesondere einige kaufbare Presets,klingen über meine Schreibtisch-Neumann 120 ziemlich genial.

    Da der Kone ja schon wieder ausverkauft ist, hab ich mir mal das 4x12er Selbstbauset bestellt, weil ich noch ne Marshall BX DummieBox stehen habe. Habe mir dazu den Seymour Duncan Power Stage 170 bestellt. Was haltet Ihr von dem?

    Alles schön, allerdings wäre mir persönlich die SD 170 zu teuer (man bezahlt den Namen) und auch zu schwach.
    Bei einer 4x12 braucht man etwas Leistungsheadroom um die Luft zu bewegen.


    Bei der Box müsste man darauf achten, das es eine ECHTE Box ist, bei der nur sie Speaker ausgebaut wurden.
    Ist es allerdings eine ECHTE DUMMY, dann ist das Holz und die ganze Konstruktion auf Gewichtsersparnis gebaut
    und wird wahrscheinlich rappeln und nicht geeignet sein.

    Ich würde die Box auf 2x8 Ohm Stereo und 1x4 Ohm Mono mit zwei Eingangsbuchsen auslegen,
    dazu eine Palmer Macht 408 oder wenn der Lüfter stört eine einfache Fame A-400 II (passive Kühlung).
    Wer eine 4x12" Box mit auf den Gig nimmt braucht sich über die Größe und das Gewicht der Endstufe auch keine Gedanken mehr machen. ;)

  • Hab kein Kone und KPA Cabinet, also wollte ich die Koneeinstellungen mal mit meiner yamaha DXR10 probieren und hatte keine wirklichen Erwartungen.

    Hab den Sound mit den Studioboxen und Kopfhörern mit der DXR10 im A/B Test verglichen und kann sagen nachdem ich folgende Einstellungen probiert habe, klingt das richtig geil ...

    Jetzt im ersten Test mit der Koneeinstellung hat der Sound richtig Eier, AMP in the Room beschreiben es die meisten.

    Ich habe das mit meiner Headrush-112 auch probiert. Meine Erfahrung: schrecklicher Sound, der Wums meiner Profile löst sich in viel zu viel Brillianz auf. Den Profilen wird ja auch genommen, womit sie gemacht wurden. Von daher gesehen: das Gegenteil von dem, was die Alleinstellung des Kemper ausmacht.

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort. Bei der Box handelt es sich GsD um eine echte Marshall BX, aus der die Speaker entfernt wurden, keine Ahnung warum. Ich hatte sie als „Ständer“ für meine AX. Werden die Sd 170 mal testen und gegebenenfalls dann gegen eine Palmer oder Fame tauschen. Dann gibt es da auch noch die SD 700. Schätze mal die camplifier wäre wohl auch zu schwach.


    Wenn die Kones noch vor Ostern (wo ich Zeit für Unsinn habe) kommen, hab ich ne ganz verrückte Idee: Habe nämlich noch aus alten Zeiten Zwei Marshall MG15MS Microstacks. Die Kones da eingebaut und über den Aux In der Marshall Tops den Kemper stereo gefahren, wäre jedenfalls ein Verblüffungseffekt, wenn man den Kemper hinter der Bühne versteckt. Dürfte so manchen Gitarristen im Publikum zum staunen bringen???

  • Wenn die Kones noch vor Ostern (wo ich Zeit für Unsinn habe) kommen, hab ich ne ganz verrückte Idee: Habe nämlich noch aus alten Zeiten Zwei Marshall MG15MS Microstacks. Die Kones da eingebaut und über den Aux In der Marshall Tops den Kemper stereo gefahren, wäre jedenfalls ein Verblüffungseffekt, wenn man den Kemper hinter der Bühne versteckt. Dürfte so manchen Gitarristen im Publikum zum staunen bringen???

    Dachte immer die Microstacks haben nur 10" ?
    Und die Tops bringen nur 15Watt auserdem nur für (Ohm der Kone hat 4 Ohm.
    Also, wie bringst du den Elefant in den Porzellanladen ?

    und wenn du das geschafft hast ,
    hast du maximal Standgas mit den 15Watt Endstufen, wenn sich nicht gar abbrennen.
    Schließt du hingegen eine 200W Endstufe direkt an die mini-box dann fliegt dir hinten der Deckel weg.
    Ich würde das lassen ... das ist wie ein Dragster Motor in einem Käfer.


  • Fazit: Das Kemper Kabinet bleibt. Wg Formfaktor ist das Kabinet genial. --> Bzgl. Sound würde ich 2x12" wählen, dann hat man aber ein entsprechend großes Kabinet zum tragen.

    Nach weiteren 2h bleibt der Eindruck.


    Mach mich wundert und was ich ehrlich gesagt nicht verstehe ist, dass das Kabinet relativ "leicht" gebaut ist. D.h. die Seiten sind nur 9mm stark.

    Hier gehen die renomierten Hersteller einen anderen Weg mit 12mm oder sogar 15mm.

    Warum? Das tut dem Kabinet aus meiner Sicht nicht gut. Hier vibriert es ordentlich.


    Das ist momentan die einzige Überlegung meinerseits nicht doch 1 oder 2 Kones in ein zwar kompaktes aber robusteres Gehäuse selbst einzubauen.

  • :/... okay, bei Zimmerlautstärke, Moderat oder Volllast? Ist vielleicht nur etwas lose? Vielleicht helfen auch Bitumen Dämmschutzmatten für ein paar EUR, auch wenn das sicher nicht im Sinne des Erfinders sein sollte?


    LG Kay

    nicht falsch verstehen. Ist halt einfach ne leichtere Box. Dafür eben superleicht zu tragen.

    Ja mann muss ihr schon Gas geben.

    Bei normaler Lautstärke gar kein Thema.

  • nicht falsch verstehen. Ist halt einfach ne leichtere Box. Dafür eben superleicht zu tragen.

    Ja mann muss ihr schon Gas geben.

    Bei normaler Lautstärke gar kein Thema.

    Was man machen kann sind Holz oder Alu U-Profile von innen auf die Rückwand zu schrauben und/oder kleben X-Bracing so zu sagen.
    Das haben wir früher immer bei den 4x12" Marshall Boxen zusätzlich gemacht, die hatten auch nur eine 9 mm Rückwand.