Rig Manager/Editor Fehler

  • Ich habe den Profiler erst vor kurzem entmottet und mit der neuen Firmware, dem Editor, dem Kone und vor allem den Profilen von MBritt, BM und ToneJukie, von denen ich einige Packs gekauft habe, neu lieben gelernt. Entprechend viele Profile galt es zu installieren. Vielleicht habe ich den Editor auch überfordert. (Versteht mich nicht falsch, ich möchte den nicht missen, aber es ist schon beschwerlich!)


    Ich habe also intensiv mit dem neuen Editor gearbeitet und finde den Funktionsumfang sehr gut, wenn auch Im eigentlichnen "Managerbereich" manchmal etwas gewöhnungsbedüftig. Was allerdings nervt sind neben regelmäßige Abstürzen des Managers, des Profilers, zweimal aber auch meines ganzen Rechners und dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass das, was man gemacht hat auch so im System und im Profiler ankommt, bzw. erhalten bleibt. Oder sind das Bedienungsfehler? Wie geht es bei Euch? Z.B.:


    1. Das Installieren per drag and drop funktionierte nur bei den Profilen von Tone Junkie. Bei MBritt und BM musste ich auf einen USB-Stick entpacken, dann in den Profiler laden und dann in den Editor. Auch hierbei entsprach oft die Anzahl der installierten Profile nicht denen der in den Profiler geladenen. Handverlesung war manchmal angesagt. Eine Synchonisation ist Glückssache. Meist klappt es, wenn man den Profiler aus und wieder einschaltet, aber nicht immer.


    2. Ich gehe also die neuen Profile durch und die, die ich gut finde, markiere ich als Favoriten. Das geht allerdings nicht durch Doppelklick ins entsprechende Feld sondern durch Rechtsklick und Popupmenu. Unten angekommen, stelle ich fest, das von den vielen angeklickten Favoriten nur noch zwei oder drei gekennzeichnet sind. Die ganze Arbeit des Durchhörens umsonst. In einem Fall sehe ich, dass ich ein Favoritensymbol setze und dieses verschwindet, in dem Moment, wo ich durch Doppelklick auf ein anderes Profil wechsle.


    3. Ich will Profile aus meinen Profiler in den Lokalen Ordner schieben, per drag and drop. Es geht nicht. Ich brauche aber Speicherplatz im Gerät und lege mir einen einzelnen Ordner auf den Desktop. Von da kann ich dann in den Lokalen Speicher in den Editor schieben. Ein paar Tage später gelingt eine Verschiebung auch direkt aus dem Kemper in den Editor. Warum?


    4. Ich will mir Performances basteln. Ich nehme vorgefertigte von MBritt. Ich benenne sie um, tweake ein bischen, Unten sind Buttons mit "hier speichern" oder so ähnlich,. Ich verschiebe die Reihenfolge per drag and drop. Manche Perfomances sind nicht mehr zu finden. Manche haben keine Änderungen vorgenommen. Die Reihenfolge der Performances hat sich teilweise selbständig geändertt. Nach dem zweiten Neustart haben einige ihre Namen tatsächlich geändert, ob auch mein tweaken noch vorhanden ist, weiss ich nicht. Später finde ich MBritt-Performances unter "New Performance" in einen leergeglaubten Slot.


    5. Ein junge Mann auf Youtube hat auf Deutsch Tipps für den Kemper und nutzt ein MBritt Profil eines 69 Marshall. Klingt geil. MBritt 69er Pack gekauft, Ich baue nach seinen Angaben und mehereren Standbildern bei Youtube die Performance nach. Er arbeitet viel mit Morphing. Der Editor springt ständig auf verschiedene Spreicherplätzte hin und her, wenn ich Zwischenerfolge abspeichern will. Ungewollt überschreibe ich vorherige Programmiererfolge. 8| Der Curser springt ohne mein Zutun an verschiedene Speicherplätze. Ich denkte ich bin in Slot 5, als ich das Mixerverhältnis des Delay beim Morphing verändern will, ich bin aber plötzlich wieder in Slot 1 und verändere, was ich gerade eben gesichert haben wollte. Umbenenneung der 5 Speicherplätze sind plötzlich weg, später wieder da. Plötzlich gibt es die abgespeicherte Performance zwei mal mit gleichem Namen. Keine Ahnung, in welchem die letzten Änderungen richtig gespeichert wurden. ;(Also beide gelöscht und neu begonnen, diesmal ohne zwishendurch zu speichern und immer penibel korriegierend eingreifen, wenn der Cuser nicht an der richtigen Stelle ist und irgend wann scheint es funktioniert zu haben. Das ganze hat Stunden gedauert. Naja, ich hatte Urlaub und ohnehin schon zu viel Sonne abbekommen.


    Die Liste lässt sich noch ausweiten was ich bei Interesse gerne machen kann. Ich habe mir doppelte Sicherungen meiner gekauften Profile angelegt, weil ich dem Editor einfach nicht vertraue. Mag ja alles Fehlbedieung sein, aber ich bin ja nicht blöd und habe nicht blind irgendwo rumgehackt. Oder habe ich einen kaputtes Programm? Habe den Manager aber schonmal neu installiert. Hat ausser mir noch jemand diese oder ähnliche Dinge bemerkt?


    Abschließend noch ein paar Fragen: Weiss jemand, wie ich einen angelegten Unterordner unter Lokale Dateien löschen kann? Weiss jemand, wie ich Pofile aus einen Unterordner in den anderen Verschieben kann, dass funktioniert bei mir nämlich auch nicht. Und: Kann ich aus den Performances einen getweakten Sound im Browser (für ewig) abspeichern?


    Keep on Rocking!8)


    I

  • Deine Erfahrung spiegelt recht genau meine bisherige Erfahrung wider, zumindest was den Bereich Performances angeht. Performance Management hat bis zum heutigen Tag noch NIE zuverlässig funktioniert, seit Jahren. Der Editor hat die Situation nicht besser gemacht.

    Und nur um evtl. Mutmaßungen von Seiten Kemper vorzubeugen ... ich bin erstens weder Anfänger noch habe ich dieses Problem nur auf einem Rechner. Um genau zu sein, ich habe Rig Manager auf insgesamt 3 völlig unterschiedlichen Rechnern und auf KEINEM hat es jemals zuverlässig und ohne nervtötende Phänomene funktioniert.


    Ich hab es mittlerweile aufgegeben, weil ich schlicht und einfach die Nerven nicht mehr habe. Sollte es irgendwann mal funktionieren: fein. Glauben tu ich aber schon lange nicht mehr dran.

  • Mir geht es leider genauso,
    Was mich wirklich erstaunt: Es scheint niemanden wirklich zu interessieren.
    Dabei muss man doch nur mal 10 Minuten im Performance Mode ernsthaft arbeiten.

    Leider muss man auch festhalten das Kundenwünsche umgesetzt werden,
    welche die Konsistenz und Integrität der Bedienung verwässern.
    Alle wollen immer nur haben, haben, haben ohne sich über dessen Konsequenzen Gedanken zu machen.

    Irgendwann muss der Kemper auch Kaffee kochen können, das Licht auf der Bühne steuern,
    Den Monitormix vollautomatisch übernehmen. Die Setliste verwalten, und den Klicktrack für den Drummer erzeugen.
    Und ja Gitarren Unterricht geben soll er auch können.



    Ich frag mich gerade ernsthaft ob die Entwickler ihre Software selber testen müssen, oder ob Kemper ein Testteam hat.

    Die meisten Fehler passieren beim Kopieren oder Verschieben von Performances oder Rigs.
    Ich habe schon einige Videos dazu gemacht, es regt sich aber wenig bis nichts.

    Das Bedienkonzept ist mir auch nicht schlüssig.
    Mal werden die Daten sofort auf dem Kemper gespeichert, (z.B. Performance aus Local Lib auf Kemper kopieren )
    Mal muss man explizit Speichern drücken. (Kopieren eines Rigs aus Local Lib auf einen Slot) .
    Dabei muss man immer aufpassen was gerade selektiert ist.
    Dabei kann man etwas anklicken (Highlighten) ohne es zu selektieren,
    was das Ganze noch unübersichtlicher macht.

    Wenn ich z.B. den Slot1 in Performance 1 auf dem Kemper selektiert habe (doppelklick) und dann

    mit einem einfachen Klick Performance 2 Slot 2 anklicken, dann in Local Libray Rigs wechsle dort einen doppelclick auf ein
    Rig ausführe um es mir anzuhören wird Performance 1 Slot1 überschrieben. Da Performance 2 / Slot 2 zwar ausgewählt, aber nicht selektiert ist.

    Außerdem gibt es noch Probleme mit der Synchronisation zwischen RM und Kemper.

    Naming Performances and moving Performances by sortkey Issue

  • Habe eben ein Update aufgespielt, mit dem etliche Bugs behoben sein sollen. Also mal sehen. Ich finds grundsätzlich ja lobenswert, dass immer weiter von Kemperseite an der Verbesserung gearbeitet wird. Gut Ding will Weile haben.


    Aber das mit dem Kaffeekochen war noch nicht dabei.?

  • Abschließend noch ein paar Fragen: Weiss jemand, wie ich einen angelegten Unterordner unter Lokale Dateien löschen kann? Weiss jemand, wie ich Pofile aus einen Unterordner in den anderen Verschieben kann, dass funktioniert bei mir nämlich auch nicht. Und: Kann ich aus den Performances einen getweakten Sound im Browser (für ewig) abspeichern?

    Die Antwort auf Frage 1+3 ist ja. Bei Frage 2 Drag + Drop. Zumindest bei mir funktioniert das betriebssicher und OS10.15.4

    Falls kein Bedienfehler vorliegt könnte es auch an deiner Hardware (z.B.USB Hubs, etc.) bzw. deren Konfiguration liegen.


    Mit den Performances ist eure Frustration mit Blick auf die vorherigen Versionen nachvollziehbar. Allerdings hat er noch nie so gut funkioniert wie unter der aktuellen RM Version.

    Ich mach den RM in 2 Fenstern auf, arbeite "My Profiler" Performances, die Local Library Performance benutze ich eigentlich nur als Ablage. Die Rigs ziehe ich mit Drag+Drop aus dem "Browser Fenster" ins "Performance Fenster" und das funktioniert jetzt ohne Probleme.

    Meine Überlebensstrategie ist aufgrund der Vergangenheit lieber einmal öfter unten rechts "Store Performance in #XX" zu drücken. Die Editierung der Slots mache ich logischerweise im Performancefenster (Beachte: Store Performance drücken lieber einmal zu oft...)

  • Ich arbeite normalerweise nie mit 2 Fenstern, das geht auch gar nicht da mein Bildschirm nur ein 13" Mac ist.
    Daher benutze ich wenn möglich nur die Tastatur, CMD - A / CMD - C / CMD - V und CMD-DEL.

    Den Browse Mode des Kempers benutze ich eigentlich nie.
    Wozu auch, alle Rigs sind im Rigmanager, wenn ich was editieren will, Doppelklick und editieren.
    Browse Mode ist nur dann sinnvoll wenn man ohne PC arbeiten muss.

    Für Studio und Live ist der Performance Mode viel wichtiger.

  • Dann können deine Betriebsprobleme schon auftreten. Ich editier daheim auf einem MiniMac und 32er Monitor, zum Gig hab ich keinen Rechner mit, nur ein iPad mit OnSong.

  • Zum Gig habe ich auch keinen Rechner dabei.
    Fehler sind halt nun mal Fehler, und vielleicht werden Sie deshalb genau nicht entdeckt weil man immer
    auf großen Geräten testet und man garnicht merkt,
    das andere Workflows ( Past and Copy statt Drag and Drop) nicht richtig funktionieren.

    Es müsste Testpläne mit Use Cases und Workflows geben, sowie Regressionstest und ein eigenes Test Team.
    Ab einer gewissen Komplexität braucht man sowas, sonnst testet man sich dumm und dämlich.

    Bzw. mann testet immer genau das was mann gerade programmiert hat und andere Stellen fallen hinten runter.

    Das Software Design scheint nicht sehr robust zu sein,

    das sieht man daran, das immer wieder Dinge nicht funktionieren die vorher funktioniert haben.

    Es kommt also zu "functional dependency impact" diese steigen abhängig vom gewählten design pattern exponentiell mit der Komplexität der Software.


    Das Kemper seit der Markteinführung der Stage und dem Release V7 Qualitätsprobleme hat weiß mittlerweile so ziemlich jeder.
    Kemper war früher ein Highend Product für Professionals und hatte als ernstzunehmende Konkurrenten nur Firmen wie Fractal.

    Mit der Stage hat Kemper jetzt ein Produkt für den Semi Prof bzw. Hobby Player auf den Markt gebracht.


    Mit entsprechenden Folgen folgen:
    - Qualitätsanforderung bei geringeren Marschen je Stück.

    - Konkurrenten die einige Nummern Größer sind als Kemper wie z.B. Yamaha (Line 6) , Roland (BOSS) , TC Elektronik, inMusic (HeadRush) und einige mehr.
    - Unterschiedlichste Erwartungen des Endkunden (Stichwort: Eierlegende Wollmilch Sau)

    Ob Kemper daher das Geschäftsmodel "eine Geräteplattform mit freiem Softwaresupport auf Lebenszeit" durchhalten kann, bezweifle ich.


    Aber das ist alles nur meine persönliche Meinung.

  • Das Kemper seit der Markteinführung der Stage und dem Release V7 Qualitätsprobleme hat weiß mittlerweile so ziemlich jeder.
    Kemper war früher ein Highend Product für Professionals und hatte als ernstzunehmende Konkurrenten nur Firmen wie Fractal.

    Mit der Stage hat Kemper jetzt ein Produkt für den Semi Prof bzw. Hobby Player auf den Markt gebracht.

    Der Stage ist bis auf Formfactor und 2te Loop exact identisch mit den anderen Modellen

    deshalb ist es genauso ein Highend Produkt und kein Produkt für Hobby Player


    Es gibt immer wieder, bei allen Software Produkten Probleme, das ist absolut normal , Kemper behebt diese schnell und Seriös

    und reagiert genau auf die Wünsche der Kunden, das gibt es in dieser Form nur bei Kemper

  • Es müsste Testpläne mit Use Cases und Workflows geben, sowie Regressionstest und ein eigenes Test Team.(...)

    Das Software Design scheint nicht sehr robust zu sein,

    Diesen Eindruck habe ich auch. Interessant wäre, wenn Kemper offen den ganzen Software-Entwicklungsprozess darstellen würde; auch eine Bug-Datenbank für public Lesezugriffe. Ich habe den Eindruck, in der Kemper Community gibt es viele Software-Entwickler mit breitem Wissen, das sie gerne weiter gäben. Idealerweise wäre eh die Software Open Source...

    Ob die Probleme erst mit dem Stage auftraten, kann ich nicht beurteilen, da ich erst mit dem Stage dabei bin. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Stage hier einen Bruch darstellt; ich denke, die wesentlichsten Hardware-Komponenten und die Kernsoftware hat sich nicht geändert. Mit scheint eher, dass die UI des Editors viele Probleme machte, und hier eventuell "Neuland" betreten wurde.


    Und dann das neue Produkt Kemper Kone. Ich vermute, dass hier zuviel manpower gebunden wurde.

  • Yoda Guitar , deine Meinung kann ich nicht teilen. Wenn nach mittlerweile 5 Jahren KPA sehe wo die Software vor 5 Jahren und jetzt ist, dann sind das Welten.

    - Unterm Strich hatte jedes neue Feature in der Zeit seine Berechtigung, d.h. es war nix dabei was kein Musiker brauchen kann, bzw. nur wenige.

    - Es gab in der Zeit noch kein "Kempergate", bzw. Bugs wurden schnellmöglich eliminiert. Hierzu ist eine detaillierte Fehlerbeschreibung äußerst hilfreich (an der es oft hakt).

    - Der Support antwortet wirklich 24/7 mit Kompetenz und nicht "... ich muß mal warten bis der Kollege wieder da ist.."(wer schon mit dem Support amerikanischer Firmen zu tun hatte wird das nicht unbedingt behaupten können..), daher betrachte ich dieses Verhalten als professionell,

    - die Kemper internen Testverfahren werden Betriebsgeheimnis bleiben, ist mir persönlich auch egal, ich bin User

    - was in der Zeit wirklich nervig war ist der Editor im RM, das zog sich bis zum RM3.0 und hier war ein User deutlich schneller und innovativer. Der Damien hat hier Zeit und Können für alle User investiert, Positiv in der NonEditorzeit war das man mit den Tasten und Poti am KPA eigentlich genauso gut und schnell zurechtkommen kann, so übersichtlich ist's halt nicht und in der Geräteklasse eigentlich schon längst Standard bei den Wettbewerbern

    - Selbst nach 5 Jahren benutze ich immer noch unregelmäßig das Große Handbuch als Nachschlagewerk und werde das vermutlich auch weiterhin tun. Bei einem Fender Champ braucht das niemand, der ist dafür auch nicht so vielfältig wie der KPA.

  • Der Stage ist bis auf Formfactor und 2te Loop exact identisch mit den anderen Modellen

    deshalb ist es genauso ein Highend Produkt und kein Produkt für Hobby Player


    Es gibt immer wieder, bei allen Software Produkten Probleme, das ist absolut normal , Kemper behebt diese schnell und Seriös

    und reagiert genau auf die Wünsche der Kunden, das gibt es in dieser Form nur bei Kemper

    Ja das ist schon richtig was die Hardware anbelangt ist es die gleiche Plattform.
    Softwareseitig wurde allerdings anscheinend ein neues Konzept und vielleicht sogar ein neues Framework benutzt.

    Die DSP Software läuft ja auch stabil. Allerdings wurde die Software auf dem ARM Processor (GUI) anscheinend neu strukturiert.
    Was mich persönlich halt stört, ist das ich als Kunde nicht sicher sein kann, das ich bei Aktualisieren der Software auf Fehler stoße die Vorher nicht da waren.

    Und ich rede nicht von Beta, die Frage stellt sich mir dann schon kann ich mich damit gefahrlos vor ein größeres Publikum stellen oder packe ich doch lieber wieder meinen Röhrenamp ein.
    Wenn ich schon mit dem Gedanken spiele einen Helix Stomp als Fallback mitzuschleppen, dann ist was faul.

    Und was die Stage angeht, ich habe nicht behauptet das es kein High End Produkt sei.
    Aber die Stage ist nunmal für eine andere Zielgruppe von Musiker konzipiert.
    Die eher im SEMI oder Hobbybereich spielen und Ihre Sachen selbst schleppen und aufbauen müssen.

    Bei größeren Produktionen ist das Rack irgendwo verbaut, wird mit dem LKW Transportiert und von Technikern angeschlossen.
    Da siehst du maximal die Remote auf der Bühne und wenn du es nicht wüstest würdest du garnicht merken das du nicht über eine Röhre spielst weil du sowieso die INEars im Ohr hast. Also eine ganz andere Welt wo es zuerst mal auf Zuverlässigkeit ankommt.
    Flexibilität und Schnickschnack ist da weniger gefragt.

  • Ich habe meinen Kemper jetzt seit 3 Jahren, und niemand spricht dem Support seine Kompetenz ab,
    Ich sage nur das ich seit Version 7 wenig Vertrauen in die Software habe und das ich auch wenig vertrauen in die Zuverlässigkeit der Stage habe.

    Als ich dem Kemper Rack kaufte sagte mir der Verkäufer

    "Stell dir das Teil auf die Bühne, solange Strom da ist wird das Ding einfach Funktionieren ... "

  • Mit dem Argument ist der Verkäufer natürlich "nicht angreifbar" und hat dir das Ding verkauft. Allerdings erzielt der Kunde i.d.R. hörbar bessere Ergebnisse mit gezielten kundenspezifischen Einstellungen (anstatt den KPA als Presetschleuder zu verwenden).


    Jetzt schalt ich das Vertriebsdeutsch mal ab: Du musst dich mit dem Gerät beschäftigen und ab und zu auch mal die Vorgehensweise anpassen um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Dann macht das Spaß. Ich richte mir meist die Rigs im Browsermode her um sie dann in die Performance zu schieben. Das ist aber nur ein Weg der nach Rom führt und in meinem Fall mit sehr wenigen Ausfällen funktioniert.

    Wenn jetzt noch 10 User schreiben wie sie das machen werden wir vermutlich eine generelle Logik erkennen, jedoch keinen Königsweg.

    Bei all dem Zeug sollte man das Gitarrespielen nicht vergessen...