Output Presets

  • Nabend Kollegen,
    ich verzweifel gerade an der Speicherung der Output-Presets.
    Ich editiere ein Preset im Stage und er speichert mir immer wieder ein neues Preset.
    Ziel ist es jedoch, ein vorhandenes Preset zu überschreiben, also das bearbeitete Preset zu speichern.
    Die olle Kiste speichert jedoch immer wieder ein neues Preset.
    Gibt es also eine Möglichkeit, ein vorhandenes Preset zu speichern ohne das es gleich zig neue gibt?
    Wenn man den Kemper runter fährt, dann sind die Einstellungen leider auch weg, sprich, er greift logischerweise auf das gespeicherte zurück.
    Dank im vorraus.

  • Hallo Ed Bluenote


    Überschrieben werden diese Presets nicht. Dieses "Problem" habe ich auch.

    Der Grund wird wahrscheinlich die Systemzeit im Kemper selber sein. Weil wenn du solch ein Preset (aus dem Voll Backup) oder auch ein

    Rig mal exportierst, wirst du sehen, das das Datum UND die Uhrzeit ein fester Bestandteil des Dateinamens ist. Im Display des Kemper sieht man allerdings nur den Dateinamen.


    Aber warum bearbeitest du denn immer wieder ein Preset?.

    Ich denke doch mal, das es Ziel der Sache ist, mehrere Presets für bestimmte Situationen zu speichern, um immer wieder direkten

    Zugriff darauf zu haben. Also ich sehe wenig Sinn darin, immer wieder ein einziges Preset aufzurufen um es dann zu bearbeiten.


    Wenn du ein Preset ersetzen möchtest, musst du das ältere löschen

  • Das hat keine hohe Priorität. Normalerweise legt man sich zwei bis drei Output Presets an z. B. zu Hause, Proberaum, Live Gig und da ändert sich nicht ständig etwas an der Umgebung, Und wenn doch, dann legt man halt ein neues Preset zu Hause 2 an und löscht das erste. Eine Replace-Funktion für Output- und Input-Presets brächte vielleicht 10 Sekunden Zeitersparnis im Jahr.

  • Das hat keine hohe Priorität. Normalerweise legt man sich zwei bis drei Output Presets an z. B. zu Hause, Proberaum, Live Gig und da ändert sich nicht ständig etwas an der Umgebung, Und wenn doch, dann legt man halt ein neues Preset zu Hause 2 an und löscht das erste. Eine Replace-Funktion für Output- und Input-Presets brächte vielleicht 10 Sekunden Zeitersparnis im Jahr.

    Da im Preset jedoch keine Lautstärke-Einstellungen gespeichert werden, muss man das nicht 10 Sekunden im Jahr machen sondern jedesmal, wenn man den Profiler woanders gespielt und die Output-Einstellungen (i.W. EQ-Einstellungen) geändert hat. Ich finde diese systemseitige Lösung nicht sehr praxisnah, denn die jeweilige Output-Lautstärke muss man sich entweder merken, oder aufschreiben (so muss ich es leider machen, da ich den Profiler oft woanders als nur zu Hause oder bei unseren Konzerten einsetze). Das Problem habe ich schon vor Jahren bemängelt aber es bekommt bei Kemper halt keine Priorität.:thumbdown:X/ Wenn man die Lautstärke-Einstellungen mit abspeichern könnte und dann ein geändertes Output-Preset überschreiben oder unter anderem Namen speichern könnte (wie bei den Rigs im Browse-Mode) könnte man sich eine redundanzfreie Output-Preset-Liste erstellen und erweitern/ändern/verwalten.

    Ich vermute, da ist bei der originären Programmierung nicht dran gedacht worden, was möglicherweise jetzt schwierig zu ändern ist.

    Ein paar Kompromisse muss man halt in Kauf nehmen.:saint:

  • Hier muss ich mich Hurricane leider anschließen.
    Mit dem Output kann man ja noch umgehen, wenn man weiß, dass man nicht überschreiben kann. Teilweise ist das sogar sinnvoll.

    Beim Input ist der Stand momentan leider nicht befriedigend, denn man muss je nach Ausgangslautstärke jedesmal bei Gitarrenwechsel, die unterschiedlichen Situationen neu einstellen. Das ist vollkommen unnötig.

  • wenn die Input Sektion entriegelt ist, verwendet jedes Rig seine eigenen Clean und Distorted Sens Einstellungen.

    Das ist mir klar. Und so handhabe ich das ja auch.
    Ich meine aber etwas ganz anderes:
    Ich möchte die gleichen Rigs mit Humbucker und Single-Coil der verschiedenen Gitarrentypen angepasst nutzen. Da diese verschiedene Output-Stärken haben (Beispiel) wäre es idealerweise so, dass ich den Input der jeweiligen Gitarre einmal anpasse. Hier habe ich große Unterschiede bei den Humbuckern. Und bei meinen Single-Coil Gitarren liegt der Output deutlich über den Humbuckern. Könnte ich das anpassen, könnte ich für jede Gitarre einen Input-Rig anlegen und dann entsprechend wählen zwischen meinen 7 verschiedenen Gitarren und Einstellungen. Dann wäre alles nur ein Umschalten des Input-Rigs für die jeweilige Gitarre. Logisch und einfach machbar.


    Habe ich zusätzlich noch den Wunsch für die jeweilige Gitarre im EQ Anpassungen vorzunehmen wird es total tricky - besser gesagt - ist der Umstände wegen einfach nicht leistbar, insbesondere live.

    Es wäre also schön, wenn man global den Input für jede Gitarre feinjustieren könnte. Idealerweise wie beim Output in Sachen Lautstärke und EQ. Da wäre mit dem Kemper einfach noch mehr drin, ohne Kompromisse eingehen zu müssen.

    Momentan behelfe ich mich mit dem Output in der Sache. Das ist aber eigentlich die falsche Stelle, weil es auch Sektionen betrifft, die ich gar nicht verändern möchte.

    Da liegt für mich der Hase im Pfeffer.

  • das Anlegen von Input Presets funktioniert genauso wie das Anlegen von Output Presets.

    Ok.
    Und wo finde ich beim Input das Input-Volume (unabhängig von Sense) und den EQ?

    Evtl. kapiere ich da ja was nicht... oder habe über die Jahre etwas übersehen...?

  • Ich glaube hier wird aneinander vorbei geredet. Wie Input- und Output-Funktionen bedient werden, ist uns allen klar. Nicht klar ist, warum das trotz einiger Praxisferne so geregelt ist und wie man sich behelfen soll/kann.

  • Ich glaube hier wird aneinander vorbei geredet. Wie Input- und Output-Funktionen bedient werden, ist uns allen klar. Nicht klar ist, warum das trotz einiger Praxisferne so geregelt ist und wie man sich behelfen soll/kann.

    Ich hatte nicht den Eindruck dass das Problem von Kulle das gleiche ist wie deins. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, war ihm nicht klar dass man Input Presets anlegen kann, die dazu gedacht sind den Profiler für den Einsatz mit verschiedenen Gitarren zu optimieren. Das hat nichts damit zu tun dass die Input Presets genau wie die Output Presets nicht überschrieben werden können.

  • Ich verstehe nicht, worum es genau geht:


    Ed Bluenote bemängelt, dass man Output-Presets nicht überschreiben kann. Das geht tatsächlich noch nicht, ist aber praktisch kein großer Nachteil, denn man speichert sich halt ein neues Output-Preset und löscht anschließend das alte. Der Umweg kostet nur ein paar Sekunden. Man hat ja auch nicht viele Output-Presets, sodass man da nicht den Überblick verlieren kann, oder? Vielleicht führen wir irgendwann mal ein "Replace" für Output-Presets ein, wie für Effekt-Presets. Aber ich verstehe nicht, wie bei der aktuellen Limitation in der Praxis "Leidensdruck" entsteht.


    Hurricane bemängelt, dass in Output-Presets keine Lautstärken gespeichert werden. Das ist in der Tat so. Denn ansonsten könnten beim Blättern und Anwählen der Output-Presets gigantische Lautstärkesprünge entstehen, die dann z. B. an FOH geschickt werden. Es ist eine bewusste Entscheidung, dass wir das nicht wollen. Wenn wir das so machen würden, gäbe es mit Sicherheit ernste Beschwerden dazu.


    Hurricane schreibt dann noch:

    "Da im Preset jedoch keine Lautstärke-Einstellungen gespeichert werden, muss man das nicht 10 Sekunden im Jahr machen sondern jedesmal, wenn man den Profiler woanders gespielt und die Output-Einstellungen (i.W. EQ-Einstellungen) geändert hat." Ich verstehe nicht, warum man nach jedem Verstellen der Output-Volumes immer wieder ein Output-Preset replacen will, wenn die Lautstärken doch darin gar nicht gespeichert werden. Das ist doch sinnfrei. Die Output-EQs sind in den Output-Presets enthalten, aber auch da frage ich mich, warum man das immer wieder neu abspeichern muß, wenn es beim nächsten Mal eh wieder nicht passt. An der Stelle ist vielleicht der Hinweis meines Kollegen hilfreich, dass die Einstellungen der Output-Sektion einen Neustart überleben.


    Kulle_Wumpenteich bringt Input-Settings ins Spiel. Das ist eine andere Baustelle. Die kann man zwar auch nicht überschreiben. Aber erstens sind die relevanten Parameter Clean Sens, Distortion Sens und Input Noise Gate Bestandteil eines Input-Presets. Und zweitens sind sie auch Bestandteil jedes Rigs bzw. Slots. Wenn man z. B. den Performance Mode benutzt und sich nach Songs organisiert, kann man in jedem Slot die Werte der Input-Sektion so abspeichern, wie man sie für die Gitarre benötigt, mit der man den Song spielt. Da braucht man überhaupt keine Input-Presets. Man kann seine Slots bzw. Rigs natürlich auch generisch lassen und stellt sich die Werte für die Gitarre passend ein und hat die Input-Sektion gelockt, so wie es im Browser Mode in den Werks-Grundeinstellungen der Fall ist. DAs geht natürlich auch im Performance Mode. Diesen Prozess kann man natürlich etwas beschleunigen, indem man sich für jede seiner Gitarren ein entsprechendes Input-Preset anlegt. Ein Preset pro Gitarre. Aber wenn man das einmal gemacht hat .... warum muß man das Preset dann ständig nachbessern und replacen? Die Gitarre ändert sich doch nicht laufend. Und wenn jemand ständig mit fremden Gitarren spielen muß, lohnt sich dann überhaupt das Speichern von Input-Presets? Vielleicht ist der eigentliche Grund, dass man das Konzept des Clean Sens nicht wie gedacht angewendet hat!?

  • Burkhard und Kemper Support #1

    Mir geht es um etwas ganz anderes. Mir ist die Funktion von Clean Sens, Distortion Sens und Input Noise Gate klar. Diese nutze ich. Vor allem nutze ich die um Dynamiken in Rigs / Performes zu verändern, abgestimmt auf die Parts die ich zu spielen habe oder um meine Gitarre in die anderen Instrumente einzubetten. Je nach Stück, Part und Charakteristic. Die Funktionsweise ist mir bekannt. Ich kann vom Basis-Rig aus variieren.

    Das ist gut so.


    Beim Input Preset geht es mir um etwas ganz anderes:
    Ich möchte global für jede meiner vollkommen unterschiedlichen Gitarren (7) eine jeweilige Grundeinstellung (Laustärken-Input) anlegen, wenn es geht sogar verbessern (mit EQ), um einen für mich optimalen Sound zu erreichen und um die Gitarren in der Lautstärke grundsätzlich aufeinander abzustimmen. Mit anderen Worten:
    Individuelle Soundcharakteristik und angepasste Lautstärke über alle Rigs und Performances hinweg. Wuuuuusch.

    Also 7mal für live und 7mal für Studio. Somit 14mal um alle Eventualitäten abzudecken. Einmal und für immer.


    Ich möchte nicht - wie von Euch vorgeschlagen - meine 120 Rigs für live und 120 Rigs für Studio mittels Sense einzeln einstellen. Das wären schon 240 Rig-Einstellungen für nur eine Gitarre.

    Ich habe davon aber 7! Macht also 1.680 Überarbeitungen für alle Gitarren alle Rigs / Performances und für alle Eventualitäten.

    Das ist normalerweise nicht notwendig!


    Normalerweise müsste es doch auf der Hand liegen, dass man Input-Presets mit Lautstärke und grafischen EQ anlegen kann, um einen solch aufwändigen Wahnsinn zu umgehen, durch globale Input-Presets.

    Natürlich könnte ich mir noch einen 19'' EQ kaufen, der das liefert. Aber ich denke mal, dass das eigentlich auch gar nicht Eure Philosophie bei Kemper ist. Da liegen doch normalerweise Eure Ansprüche an Euch selbst wesentlich höher.

  • Eine solche Lautstärkeregelung und EQ gibt es im Input ja gar nicht. Insofern können sie auch nicht in einem Input Preset gespeichert werden. Und die Anforderung hat nichts mit dem ursprünglichen Thema dieses Threads "Output Presets" zu tun.


    Meine persönliche Erwartung ist nicht, dass jedes Rig mit jeder meiner Gitarren funktionieren muß. Kann man ein Rig, welches gut mit Les Paul harmoniert, durch Verstellen von Input-Lautstärke und EQ, für eine Tele richtig passend machen? Für mich bedienen die beiden Instrumente verschiedene Genres. Die entsprechenden Rigs unterscheiden sich quer Beet.


    Du kannst die Anforderung ja mal unter Feature Requests dokumentieren.

  • Hurricane bemängelt, dass in Output-Presets keine Lautstärken gespeichert werden. Das ist in der Tat so. Denn ansonsten könnten beim Blättern und Anwählen der Output-Presets gigantische Lautstärkesprünge entstehen, die dann z. B. an FOH geschickt werden. Es ist eine bewusste Entscheidung, dass wir das nicht wollen. Wenn wir das so machen würden, gäbe es mit Sicherheit ernste Beschwerden dazu.

    Ich möchte dazu anmerken, dass wenn man sich dazu entschließt die Volumeneinstellung NICHT zu Speicher, man konsequenterweise den -12dB Switch auch nicht speichern darf. Den genau DAS gibt dann gigantische Lautstärke Sprünge.
    Richtig wäre IMHO das Volumen abzuspeichern, (macht unser Digital Mischer ja auch für jede Scene) dafür aber kein Autoload sondern eine explizite Bestätigung beim Laden eines Presets.