Posts by Navar

    Es ist wirklich schwierig zu erklären und vermutlich ist der Performance-Mode für mich einfach nicht praktikabel. Das ist auch nicht schlimm, man darf ja noch träumen. Zudem bin ich wissbegierig und lerne gern dazu.

    Ah okay, das ist natürlich noch eine ganz andere Vorgehensweise mit dem Songpart weiterschalten. Ich muss gestehen, dass ich nicht wirklich weiß wie sich der Performance Modus verhält wenn man quasi zwischen "Bank 1 - Slot 2" und "Bank 4 - Slot 5" schaltet von den Umschaltzeiten und Spillovers, aber man kann das per PCs ansteuern, ich kann mir nicht vorstellen, dass das einen sonderlich großen Unterschied macht. Hab ich nie selber probiert, aber ich würde vermuten, dass sich ein Test lohnt. Und damit würden sich sogar für dich ganz andere Organisationsmöglichkeiten ergeben.

    Du könntest zum Beispiel pro Soundkategorie eine Performance verwenden oder aber du organisierst die Sounds vertikal. Mit dem Lock Modus könnte man dann vielleicht schnell einen entsprechenden Parameter ändern, speichern und hättest das erledigt.

    Also nur als Brainstorming Idee reingeworfen.

    Und ob sich meine Umschaltzeiten zwischen den Rigs verbessern. Da hatte ich mal richtige Probleme von 200ms. Wurde dann aber schon besser. Dennoch ist es noch nicht auf den Punkt, sobald ich den Taster drücke.

    Oh ha okay... da muss ich sagen, dass ich im Performance Modus da nichts negatives feststellen kann, ich spiele aber auch ausschließlich im Performance Modus wenn ich irgendwas schalten muss. Den Browse Modus benutze ich einzig und allein für Recordings, Ausprobieren, Fingerübungen (wenn endlich die Sehnenscheidenentzündung wieder weg ist) usw. Ich spiele auf der Bühne mit dem Remote und daheim hab ich noch diesen günstigen Harley Benton MIDI Fußtreter mit dem man auch den Performance Modus gut steuern kann. Im Performance Modus hab ich keine merklichen Umschaltzeiten, außerdem sind die Übergänge sehr smooth und musikalisch, wenn ich mich nicht vertrete. :)

    Grundsätzlich ist für mich der Performance Modus mit seiner Organisation in Bänken auch der geeignete Aufbau weil ich meine Sounds von der Charakteristik immer gleich sortiere in den Slots. Allerdings muss man sagen, dass natürlich die Anbindung mit dem Kemper Remote auch schon so dermaßen perfekt ist, dass man auch nichts programmieren muss oder so, das ist ja komplett plug&play.

    Im Endeffekt hätte mir ein einfaches, "nein, tut mir leid. Das geht leider nicht", völlig ausgereicht.

    Also um das nochmal aufzugreifen. Ich glaube nicht, dass das so wie du das gerne umsetzen möchtest aktuell funktioniert ohne eine extreme Fummelei. Die einzige Möglichkeit die ich persönlich sehe ist, zu schauen wie weit man mit der Lock Funktion im Performance Modus kommt um sich da vielleicht einem Kompromiss anzunähern. Ob das wirklich so funktioniert wie du das möchtest kann ich aber auch nicht sagen, das müsste man probieren, ich fürchte, dass dir das aber auch nicht ausreichen wird. Praktisch ist dabei natürlich, dass du das ausprobieren kannst ohne dir deine Basissounds kaputt zu machen. :)

    Die Idee hinter dem Ganzen ist, dass man in dem Performance Modus rumbasteln kann wie man möchte, ohne dass man sich im Hintergrund das Basisprofil "kaputt" macht, was ich persönlich auch echt gut finde. :)

    Für den beschriebenen Fall kann das aber unter Umständen wirklich etwas fummelig werden wenn die Anwendung genau so aussieht. Es gibt die Möglichkeit im Performance Modus auch mit der Lock Funktion zu arbeiten, das ist aber auch nur so semi optimal wenn es dann eben nur für 50% der Fälle so sein soll. Und eigentlich ist sie ja dafür auch nicht gedacht und wenn man Pech hat haut man sich ganz gut die Sounds damit durcheinander.

    So richtig sicher bin ich mir auch nicht, wie man diese unterschiedlichen Bedürfnisse sauber und übersichtlich auf dem Gerät abdecken kann ohne dass man in zig Untermenüs irgendwann den Überblick total verliert was man da eingestellt hat.

    Die Anwendung, für jeden Song eine Performance anzulegen ist ja durchaus möglich, aber ich hab das aus ähnlichen Gründen auch nicht so gemacht, weil mir dann das Finetuning zwischen den Songs in der gesamten Setliste einfach echt zu fummelig war und weil es für meine Live Band nicht zwingend notwending ist. Außerdem ist mir das "Setliste" sortieren dabei echt zu mühsam wenn man das auf Tour zwischen Racks auspacken und Soundcheck nochmal eben schnell machen möchte.

    Ich persönlich arbeite wenn es schnell gehen muss dann mit Copy&Paste und kopiere mir die Sachen zusammen wie ich sie brauche.

    Eben mal geschaut Cuebase 11 kostet noch 490 Euro und das aktuelle Reaper 60 Dollar! Was rechtfertigt diesen Unterschied?

    Dazu würde ich empfehlen sich die Features und den mitgelieferten Content anzuschauen. Reaper ist mit 60$ für den Funktionsumfang viel zu günstig ich sehe da eigentlich nicht Cubase als zu teuer. Dadurch wird Reaper eben aber auch wirklich attraktiv. Cubase bietet aber auch einen enorm großen Umfang an mitgelieferten Bibliotheken usw., es gibt da schon Unterschiede.

    Für die Einen ist es ein großer Vorteil, dass man Reaper so unglaublich umfangreich customizen kann, das ist schon schön und es gibt aus der Community da sehr viele Pakete zu. Man kann sich aber auch ein klein wenig in sowas verlieren, aber wenn es jemandem Spaß macht ist das ja zu was gut.


    Ich bin mit Studio One Pro 5 und Cubase Pro 11 unterwegs wobei meine Haupt DAW Studio One ist, mit der arbeite ich seit Version 1 und kenne da fast alles in und auswendig. In eine DAW muss man sich einarbeiten und viel damit machen, dann bedient man das im Schlaf egal was es ist, dann kennt man die kleinen Hürden und Fallstricke. (Nur mit Logic bin ich nie warm geworden, da möchte ich immer gerne mit dem Kopf auf den Tisch hauen wenn ich das benutzen muss.)


    An mitgelieferten Effekten und Plugins lieferen alle DAWs einen gewissen Grundstock der wunderbar funktioniert, es gibt super viele gratis Plugins die teilweise den kommerziellen Lösungen in nichts nachstehen und für ein paar der allerbesten Tools muss man dann eh noch etwas Geld hinlegen wenn man die unbedingt braucht.

    Das hat keinen Sitz im Leben, auch weil der Bandsound sich nicht nur um die Gitarre(n) dreht. Bei dem Versuch mir das für Live vorzustellen graust es mich.

    Hab ich schon mehrfach erfolgreich erlebt, es gibt einige Bands und Gitarristen die kombinierte Amp Setups fahren. Allerdings ist das eben auch so komplex, dass es, wenn es schief geht, dann auch gleich richtig schlecht klingt. Phasenlage ist da noch ein relativ gut zu lösendes Problem. Im Studio hab ich das auch schon mal erfolgreich benutzt und auch bei anderen Produktionen gesehen, aber auch, dass es eben nicht gut war.
    Der Kemper kann das aus meiner Erfahrung nur so semi gut abbilden, weil unterschiedliche Gainstrukturen für den Alogrithmus anscheinend schwierig zu analysieren ist, sonst wäre hier natürlich die elegante Möglichkeit genau diesen Sound in ein Profil zu gießen.

    Erstaunlich: Die Möglichkeit vier Quellen (Bass, Gitarre, Gesang, Keyboard) über ein Gerät zu regeln, wird selbst von den Werbern nicht ernsthaft erwähnt. Dabei wäre das doch eine preiswerte Lösung. Auf der Bühne kann es dann aber mal eng werden, wenn alle an ihre Regler wollen....

    Gruß

    Vielleicht ist diese Funktion noch nicht so hunderprozentig fertig oder durchdacht. Ja, fände ich auch stark, das Problem mit den Reglern seh ich weniger, wenn die mobile App eventuell mehrere Clients unterstützt. Wobei ich persönlich auf der Bühne eh nicht an die Regler muss. Ich denke, dass diese Funktionalität für bestimmte Shows und Szenarien super interessant sein könnte, für Touring ist das dann wahrscheinlich nichts. Aber da stehen noch viele Fragezeichen dran, also ob man zum Beispiel die Sounds auch unabhängig schalten kann über MIDI Schalter oder ob dann alle das gleiche Gesamtpreset spielen müssen. Könnte aber Gefahr laufen so ein Ding zu werden was an sich ne tolle Idee ist, aber dann doch in der Detailumsetzung nicht umfangreich genug ist.

    Ich wäre neugierig mal eine technische Meinung zu hören ob da überhaupt was sinnvolles bei rauskommen kann.

    Das Blending von Sounds und das kombinieren von Parametern sind ja unterschiedliche Dinge, was nicht heißt, dass da nicht vielleicht witzige neue Sounds entstehen könnten. Aus dem Bauch raus würde ich vermuten, dass das bestimmt jemand einfach just4fun mal gemacht hat um zu sehen was passiert und wenn da was geniales bei rausgekommen wäre, hätte es da vielleicht auch schon mal was gegeben. :)

    Wenn du mit Impulse Responses arbeitest gibt es übrigens einige Software Lösungen mit denen du verschiedene IRs kombinieren und dann auch wieder als neue IR speichern kannst.

    Ich könnte mir eine Modulsystem vorstellen.

    Find ich persönlich eine super spannende Idee, wenn dann noch eine Integration ähnlich wie bei UAD dabei wäre und man seine Sounds in der DAW schneller als Realtime durchrechnen könnte würde ich sofort die Preorder abgeben. :)

    It does sound pretty cool, but it seems like it can only transpose every string at once? Like he went E standard to D standard but I guess you cant go from E standard to Drop D with a click?

    That's not possible in realtime. Software like Melodyne can do polyphonic note editing but for tuning one string down you need a lot of intelligence under the hood. :)

    Ich finde es spannend was der QC so auslöst, es gibt ja viele User die sich bestätigen lassen möchten, dass ihre Investition in den Kemper immer noch sinnvoll ist. Bei einem konventionellen Gitarrenamp würde man sich die Frage eher nicht stellen sondern das Gerät so nehmen wie es ist. Ich frage mich manchmal ob das daran liegt, das digitale Produkte vielleicht schwerer zu greifen sind und sie in allen anderen Produktbereichen eine so kurze Lifetime haben.

    Der Kemper wird sich sehr wahrscheinlich was die Qualität des Profilings angeht nicht mehr verändern und irgendwann sind auch die Updatemöglichkeiten was Effekt angeht weitestgehend ausgeschöpft. Aber das ist qualitativ auf so einem hohen Niveau, dass man sich auch fragen muss was man denn noch erwartet. Bei den ganzen Vergleichsvideos ist mir persönlich aufgefallen wie hart die Kemper User mit den YTbern und den Sounds ins Gericht gehen wenn es teilweise um Nuancen geht, es ihnen aber vollkommen egal ist wenn es um ihre Lieblings-commercial-Reseller geht. Wer weiß denn wie nah die Sounds am "Original" dran waren und ob das überhaupt Ziel des Ganzen waren. Da akzeptiert man sehr schnell das etwas gut klingt und ob da die letzten Prozente rausgeholt wurden, entweder es klingt und inspiriert oder eben nicht.

    Das Marketing der Neural DSP Jungs ist super und dass sie sich alle einschlägigen YTber an Bord geholt haben ist absolut richtig, die hätten doch sonst keine Chance in dem Markt. Bei Kemper gab es einen subtileren aber nicht weniger effektiven Weg und ich habe auch den Eindruck, dass sie eben nicht so schnell ihre Geräte einfach an jeden rausgeschickt haben. Wer weiß, vielleicht war da der Eine oder Andere auch etwas beleidigt weil er nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat.

    Aber für alle die zum Beispiel mehr aus der Modelling Ecke kommen und zum Beispiel Schwierigkeiten haben beim Kemper "ihren" Sound zu finden ist das sicherlich ein gutes Produkt.

    With that in mind, I was surprised by CK's statement that the guitar is not a factor in profiling. I never would have guessed that. So much for buying Brian a beer and convincing him to make me a profile.

    The guitar does play any role during the profiling and also the effect while refining is really not so big. The guitar is important while dialing in your sound. You would perhaps dial in the amp sound a little bit different if you use a Tele than with a humbucker equipped PRS but to me a good sound does also work with different guitars and pickups. During refining the Kemper matches the tone from the reference amp to the profile. It's not a matching for the guitar which is sometimes taken wrong here. I have done several tests for myself which guitar of my "collection" works best for refining and gives me the best overall result for the refining process in the meaning of matching the reference sound to the created profile.


    There is so much discussion about the capture of the QC that for me one of the core features is overlooked. The QC combines modelling and capturing in a single device with good results on both. I don't know how far the actual implementation of the QC went forward but they also stated that you can use their plugin models also in a future version. That's a huge step forward in my opinion, for me personal perhaps too much options but if the modelling quality is also top level than this a great combination. I'm not a big fan of the form factor and the in- output design but the planned functionality is great.

    We decided instead, to create the Kemper Drive as a very flexible super model to approach overdrive pedals as a whole, as well as in detail, supported by presets.

    I think what most of the people mean when they say "pedale profiling" is that they want it afterwards as an FX... But just a shoot from the hip, could you do a kind of "auto match" feature for matching a pedal setting to the Kemper Drive? I do this actually by ear or even better, I don't care and turn the knobs until the Kemper Drive sounds best with the rig afterwards.

    Maybe it wasn't a good idea to give these options to the user?

    Oh no, it was a brilliant idea!! It has been proven that with all those options you can get so close that even if there is a difference no one can really tell which is "true" and which is "fake".

    I think that there will ever be these kind of people who do a profile in their bedroom with no isolated listening situation, switch a little bit back and fourth and than complain about not getting close enough. And reading the manual is a topic by its own. :D

    I personal have a signal chain setup which works really well and gives me great results with profiling. But I also started to use these tools to former massage the sound in the direction I want it to be and don't care anymore if there is a difference, my goal is not to match them, my goal is to make the profile sound even better. (at least to my ears. :P) And that's what I use the tools for.

    Btw. why you don't do an official video about the refining process and busting some myths about this? I've searched through your official YT channel and can't find anything about this from your side (perhaps I have overlooked it). I have made for myself a lot of refining tests with different playings, guitars, pickups, DI tracks and have an opinion what works best for me.

    Perfect, now I can confirm that the capture function is most likely an afterthought, looks oversimplified, and they also have to push it as a "flagship feature". No refining per se, no amp parmeters of any sort, only Gain, bass, mid, treble and volume.

    Am I wrong or did I see in a video that there was a kind of refining? Except from that a refining might not be necessary if the algorithm does the job close enough. In an interview or some faq they said that capturing and learning different amp parameters is possible from a theoretic point of view with their engine. I think the main problem here is the huge amount of possible combinations even if you don't measure everything and calculate the rest in between. Some amps have additional presence and/or resonance and interaction between the parameters and a non linear behavior. And you would also have to make sure that it can be done by the user. :)

    Aber einfach was in den blauen Dunst, etwas Neues zu machen, hielte ich für komplett falsch, weil man dann aufpassen muss, dass man ein werthaltiges Produkt als wichtiges Kaufargument - wie es der Kemper aktuell nun mal ist - nicht beliebig macht, durch ein paar kleine Updates, die nichts entscheidendes ändern.

    Sehe ich auch so :) Und ich find es immer noch beeindruckend in dieser Zeit eine so langlebige Platform auf den Markt zu bringen. Dabei spielt aber auch die Herangehensweise eine Rolle. Die Profiling Technologie wie sie der Kemper verwendet ist ausgeforscht. Der Kemper selber hat keinen Sound, es gibt nicht irgendwelche neuen noch detaillierteren Amp Modelle die mehr Leistung verlangen und vom Hersteller nachgeliefert werden und es wird auch keinen neuen Modelling Algorithmus geben. (Jedenfalls vermutlich nicht von Kemper Seite aus) Neural DSP hat ja da was im Quad Cortex, aber ich rate mal in den blauen Dunst, dass Kemper jetzt nicht einen grundlegend neuen Algorithmus entwickelt und selbst wenn es jetzt vielleicht einen Mitbwerber am Markt geben sollte der beim Capturing an die Qualität vom Kemper heranreicht bleibt der kleine grüne Toaster sicherlich auf seinem Gebiet noch mindestens die nächsten 5 Jahre unter den Top 3.

    I actually downloaded Mikko after our previous discussion. I still haven’t tried yet it but it looks like it only offers the mic position flexibility etc if you are using their own proprietary IRs even though these can then be exported for use in other systems such as Kemper. Is that correct?

    Yes, that's how the plugin works. So it's more about the UI and I would guess that some IRs in between the values are calculated by the software.

    I’m all for flexibility and allowing people to make their own decisions but for me personally this all seems like too much hassle when the in built cabs sound so good already. Not saying others should use it just that I can’t be bothered with the hassle 🤪

    Hm, for me the Kemper is all about the flexibility of creating the sound that I like with my cabs and microphones.

    IR Mixers - or as I like to call them - workflow killers.

    I would agree when it comes to IR mixers which offers you X load slots for IRs named like mygreatcab_sm57_md421_micposition_offcenter_1.

    From here I am wondering how to set it. .. ..

    You have to set there you're audio interface which you are using. Than enable the input where the Kemper is inserted and the outputs from which you want to hear the sound.

    Wir haben auch einen eigenen InEar Mixer, bringt aber insofern nichts als das du pro Instrument / Mic Channel nur einen EQ hast.
    Natürlich hast du nochmal einen EQ pro AUX der geht aber auf die gemischte Summe pro AUX.
    Wenn du also auf einem Channel Frequenzen raus nimmst, kannst du diese nicht individuell auf deinem IEM wieder draufmischen.
    Ich misch mir also IEM der Band ohne meine eigenes Signal, und mische den Kemper selbst noch drauf.

    Bei uns funktioniert's auch so hervorragend, aber so hat jeder seine eigene Herangehensweise. :) Gitarren und Bass sind vom EQ her bei uns im InEar Mix so gut wie flat, höchstens HP/LP aber die sind auch eigentlich in den Grundsounds schon so drinnen, das ist auch ganz bewusst so gemacht bei uns. Aber zum Glück gibt es ja viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen. Geht aber glaube ich gerade auch am eigentlichen Thema vorbei. :)

    Das ist auch das größte Problem beim InEar Mix oder Monitor Mix über FOH, die Klangreglung am ChannelStrip wird erstmal so eingestellt das du anderen Instrumenten nicht ins Gehege kommst. Im InEar/Monitor Mix kannst du dann zwar dein Instrument lauter und leiser machen, oder den Monitor EQ an deine InEars/Monitor anpassen. das aber nur in Summe. Daher bevorzugen es viele, sich das Kemper Signal selbst auf das InEar zu mischen.

    Deswegen gibt es auch keinen InEar Mix vom FOH für uns sondern einen eigenen separaten Monitormix mit eigenem Monitor Pult. Die Recall Fähigkeit dabei ist ebenso deutlich besser, der Monitor Mix steht auch sofort nach dem Anschalten und evtl. kleinen Gain Anpassungen. Wir soundchecken mittlerweile nur noch für FOH, für uns selbst reicht ein Signalcheck ob alles lebt. Du hast damit natürlich vollkommen Recht und das ist sicherlich für viele auch sehr abschreckend wenn sie anfangen mit InEar zu arbeiten und irgendwie einen vollkommen vergurkten Mix bekommen. Basser haben es da sogar noch schwieriger. Eigenes Monitoring empfinde ich als eine absolute Wohltat und senkt den Stresspegel für alle Beteiligten. :)


    Du vergißt bei dieser Denke aber das es im Studio noch einen Produzenten und Live noch einen FOH Soundtech gibt.
    Diese beschneiden deinen Frequenzbereich fast immer, so das Sie dem Band-Mix angepasst sind.

    Vergesse ich nicht. ;)

    Wenn man sich selbst nicht hört, ist das meist nicht ein Problem der Lautstärke sondern der Überschneidung/Vermischung von Frequenzen.

    Jein, Lautstärke spielt dabei schon eine Rolle weil höhere Lautstärken auch stärker schlechte Räume/Bühne etc. anregen was aber wie du schon sagst zu Vermischung von Frequenzen führt bzw. Überbetonungen, Auslöschungen und was sonst noch so alles passiert.

    Auch bei InEar sollte man immer ein eigenes CAB auf der Bühne stehen haben.
    1. Man braucht es für bestimmte Frequenzen damit die Gitarre in Resonanz gehen kann.

    Also das ist bei großen OpenAir Festivalbühnen aber auch nicht mit einem Cab erledigt ;) Die Gitarrencabs haben nämlich einen ziemlich bescheidenen Wirkungsgrad. Beim Kone ist das bauartbedingt natürlich anders und besser, reicht trotzdem nur für einen begrenzten Bühnenbereich. Große Bühnen brauchen, um den Bühnenbereich für eine sich bewegende Band abzudecken leider auch viel Monitoring was insgesamt wieder für viel Soundschmutz sorgt.

    Ich sehe das als nicht zwingend notwendig an, wobei sich das sicherlich von Einsatzgebiet und Genre her auch unterscheidet, deswegen würde ich das nicht pauschalisieren. Wenn ich mit Bands im Studio arbeite entscheidet sich das auch immer individuell, für einige Sachen ist es sinnvoll ein CabInTheRoom zu haben, für andere Sachen eben nicht. Wobei auch hier der Kemper Kone wieder enorme Vorteile bieten kann, wenn es weniger wichtig ist mit dem Sound zu arbeiten der auch anschließend auf die Platte kommt, was meine ganz persönliche Präferenz ist wenn ich selber einspiele, aber das ist halt sehr individuell.

    2. Dem Drummer muß ja irgendwer Einhalt gebieten. :-)

    Hmm nee auf unsere Schießbude lass ich nix kommen :) Ich weiß zwar was du meinst, aber gerade die Lärmreduzierung hilft allen das eigene Instrument besser zu dosieren, es macht ja auch beim Drummer einen Unterschied ob er nur mit seinem Gehörschutz reinhämmert und den Rest irgendwie so semi hört oder ob er einen guten InEar Mix hat und ein direkteres Feedback bekommt, zumindest meine Erfahrung.