Posts by Kulle_Wumpenteich

    Schließe mich StefanErtle voll an. Habe mir dort eine FRFR-Lösung in customised vor ein paar Jahren gekauft. Also sozusagen Vollboutique. ;)

    Siehe Signatur.

    FRFR bietet umfassende Möglichkeiten. Dazu hat Stefan schon viel geschrieben.

    Ich werde mir vermutlich auf Sicht noch einen 4 X 12 Harley Benton G412A dazukaufen und die Plunder-Speaker durch 4 Kone-Speaker ersetzen, der Bauchgegend wegen.

    Dazu noch eine Stereo-Endstufe, bei der ich aber noch nicht klar bin welche.

    Was haltet Ihr von der oder vielleicht der?

    ...

    Ich habe heute 5 Stunden mit einem Gitarristen im Studio mit reampen über Kemper zugebracht und bin eher zufällig über alte Profile von mir gestolpert in denen ich Profile von Vorstufe und Endstufe getrennt erstellt habe. Teilweise habe ich das Signal im Amp abgegriffen.

    Diese haben dem Gitarristen durch die Bank besser gefallen als komplette Profile der selben Amps.

    Vielleicht werde ich um authentischer zu sein bei klassischen Amps Vor und Endstufe trennen wenn das gesamt Profil unbefriedigend bleibt.

    Es gibt ja unterschiedliche Wege um getrennte Profile wieder zu vereinen, zur Not mit zweitem Kemper über Spdif in Reihe geschaltet.

    Vielleicht hat aber auch das schon jemand gemacht.

    Mir wird hier teilweise beim Profilen oft zu statisch gedacht. Genauer gesagt zu unkreativ.

    Mal ein Beispiel, wo ich allerdings auch nicht weiß, wo der Amp zerrt. In der Vor oder Endstufe oder beiden:

    Es gibt ja dutzendweise Profile von den Dumble-Nachbauten. Ich würde mal sagen, dass 90-95% der Profile aus meiner Sicht nicht so dolle sind.

    Echte Dumble-Profile von historischen Dumble ODS 100 gibt es glaube ich sowieso nicht.

    Nun habe ich auf YouTube eine Vorführung eines Dumble ODS 100 gesehen. Der Sound war überwältigend stark.

    So habe ich mir ein Profil der Nachbauten geschnappt, was dem am Nächsten kam und mir den Sound hingemodled.

    Der Sound passt. Vielleicht ist er sogar besser. ;)

    Investiert habe ich dafür 3 Stunden. Der entstandene Rig ist einer meiner stärksten Top-5-Lieblings-Rigs.


    Was will ich damit sagen?

    Dass ich der superknorke modelnde Profiler-Fuchs bin? Nein!

    Dass andere zu doof zum Profilen sind? Nein, garantiert nicht!
    Dass die Technik nicht hinhaut? Nein!

    Eigentlich ist es eher ein Aufruf nicht alles der Technik zu überlassen. Profiled Euch in die richtige Richtung. Wenn es nicht passt - oder sagen wir mal das alles nocht verbessert werden kann, dann bringt doch der Kemper nun wirklich alles mit um Punktlandungen zu setzen. Durch Kreativität! Wir sind doch kreative Leute. Wir haben doch über Jahrzehnte an unseren Röhrenamps geschraubt, die Tubes getauscht usw., usf., weshalb muss ein Profile denn jetzt plötzlich innerhalb von Minuten zu 100% im letzten fühlbaren Unterleibsbereich aufs Ny passen?

    Der Kemper bietet doch genug Möglichkeiten auch in dem Bereich alles in die gewünsche Richtung zu moddlen.

    Mancher wird sich wundern: Der Sound könnte u. U. sogar besser werden als der Originalsound. ;) :)


    Bitte nicht falsch verstehen. Das sollte keine Schlaubergerei sein, sondern nur ein Appell an die Kreativität.

    Ich würde da auch nicht unbedingt an Morphing denken, sondern eher an Pan und Mix.


    Beispiel: mit den aktuellen Stereo-Effekten bin ich eigentlich sehr zufrieden.

    Würde ich aber einen Rig aus zwei Amps mixen, würde ich von den nackigen Grundsounds aus denken, also ohne Wah, ohne Delay, ohne Reverb oder Chorus.


    Weshalb: Will ich auf der einen Seite einen rauhen Crunch wollen und auf der anderen Seite einen leicht angezerrten, fast cleanen Sound, würde ich mich erstmal für die Position (Pan) der Amps entscheiden wollen. Sozusagen ein echter gehörter, räumlicher Stereoeffekt.


    Will ich beide - in einem neuen Profil - in einem gemixten Sound zusammenstellen, weil ich vermute, dass dabei etwas herauskommen könnte, bräuchte ich den Mix. Warum? Weil ich eine Abstimmung der jeweiligen Dominanz einer der beiden Amps zu einem gemixten Gesamtsound einstellen möchte. Ist also vom Grundsound her kein Stereo, den der neue Rig mitbrächte.


    Momentan haben die Stereoeffekte die Eigenschaften - je nach Stärke des Effekts - die Grundsounds einzuebenen und zu glätten. Das will ich oft aber nicht, weil ich z. B. eine rauhe Charakteristik beibehalten will. Es ist jedoch momentan die einzige Möglichkeit zu einem Stereoeffekt zu kommen.


    Will ich dann später doch noch ein Delay oder Wah drüberlegen, dann ist das aus meiner Sicht erst eine Entscheidung nach dem gemixten Basis-Sound den ich mir erstellt habe.


    Von daher sehe ich jetzt die an verschiedenen Stellen angemerkte Schwierigkeit eines zu kreirenden Sound aus zwei Rigs nicht so sehr. Ob das schon jetzt technisch umsetzbar wäre, weiß ich nicht.

    Ich sehe aber bei der richtigen Vorgehensweise (an welcher Stelle setze ich einen Pan/Mix) das "Problem" allerdings auch nicht als so komplex und technisch schwierig, dass es jemanden total überfordern könnte.

    Ich bin da voll bei Simon S !

    Mit der jetzigen Technologie ist das so nicht möglich, so wie ich das sehe.

    Dass mit der Mischung von 2, 3 Amps nichts herauskäme, finde ich eine steile These.

    Ein Carlos Santana hat vorne seinen Amp für Werbezwecke und dahinter stehen ein Dumble ODS 100, ein Mesa aus den 90ern und noch irgend so ein Boutique-Schrank (irgendwas mit E... am Anfang glaube ich, weiß-/creme-farbig). Also bei dem geht der Sound finde ich jetzt... gibt zumindest weitaus schlechtere.

    Mag sein, dass dem Einen oder dem Anderen der Sound jetzt nicht so abgeht, aber es gibt eine Menge Musiker, die genau so vorgehen. Gibt es auch ein Video auf YouTube dazu. Ist in jedem Fall sehr interessant, zumal wir die Profile alle im Kemper haben, bzw uns diese schnitzen können. Im Gegensatz zu dem Carlos könnten wir obendrein sogar noch die Boxen wechseln. ;)

    ... Und wenn ja, ist das tatsächlich Sinn und Zweck der Sache? (Welches Profile nutzt Du?) Mein Ergebnis beim Kemper ist das die Profile die ich nutze, für mich „real“ klingen. Bei einem Röhrenamp habe ich immer so etwas wie eine Tagesform (nennt es Vodoo), aber meine Röhrenamps klingen nicht an allen Tagen gleich. Mein Kemper jedoch liefert immer das gleiche Ergebnis. Sprich ich habe mich für einen Sound entschieden, den eingestellt und gespeichert und dieser ist 24/7 immer abrufbar in gleichbleibenden Qualität...

    Das ist es!
    Wenn ich einen guten Tag habe und einen Rig nach Maß erstellt habe lege ich den meistens in ein Verzeichnis des Rechners ab.

    Mir ist es schon mehrmals passiert, dass ich einen miesen Tag erwischt habe und den Basis-Sound versaut habe. Einen Tag später stellts du dann fest, dass du den Rig verschlimmbesserst hat. Der originale Basis-Sound jedoch nicht mehr rekonstruier bar ist.

    Sind dann immer bittere Momente... X/


    Richtig! Speaker. Da gucke ich immer zuerst ob man da nicht schon wesentlich den Rig verbessern kann. Alleine mit der Wahl des Cabinets.

    Gerade bei Crunch-Sounds arbeite ich viel mit dem Compressor. Ich drehe den auch oft höher.

    Ist Deine Box FRFR? Oder gehst Du gerade über Headpones?
    Beide Fälle behandele ich ähnlich.


    Bei mancher Rigs (Qualitätsfrage) setze ich an erster Stelle ein Noise und dann den Compressor in den Stomps.

    Es kann sein, dass sich das bei normales Cabinets nicht so gut macht und der Compressor besser am Ende der Stomps gesetzt wird. Da kann ich aber nicht so viel zu sagen.


    Ich habe hier einen Dumble-Rig modifiziert nach Gehör einer YouTube-Präsentation eines Dumble. Da arbeite ich fast nur mit einem Compressor und relativ wenig Gain. Der Sound ist echt gut. Liegt aber auch - wie immer - an der Qualität des Basis-Rigs, den ich mir runtergeladen habe. Der war richtig gut, aber der Sound beim ersten Anspielen nicht so sehr.


    Eigentlich mache ich auch oft den Versuch bei einem heruntergeladenen Rig, wo die Richtung für mich stimmt, erstmal alles herunterzudrehen. Insbesondere Gain und mögliche, eingebettete Stomps raus.

    Dann in die Amp-Sektion. Dort schauen was mit Definition, Pick (ist mir immer wichtig) und dann mit dem dortigen Compressor alles möglich ist.

    Danach (manchmal auch zwischendurch) schaue ich im Normalfall noch im dortigen EQ, ob ich außerdem etwas für mich verbessern kann.

    Steht die Sache dann so, dass das Ergebnis für mich in etwa passt, gehe ich aus der Amplifire-Sektion raus.

    Dann fällt die Entscheidung ob ich ein Noise brauche, was ich normalerweise ungern einsetze.

    Erst dann setze ich einen weiteren Compressor in die Stomps, falls das Sinn macht.

    Danach pegele ich erst Gain aus.

    Wenn ich merke, dass ich bspw. noch einen Greenscreamer benötige, setze ich den entweder vor (meistens) oder nach das Noise.

    Der Wah liegt bei mir in der Regel auf D in den Stomps.


    Am Ende ist aber immer alles erlaubt was gefällt. In einem Rig habe ich z.B. einen Graphic EQ an erster Stelle der Stomps, weil ich dann das Noise gut runterbekomme. Muss man immer selber austüfteln. Ist eine Frage der Übung.

    Habe keinen Dopbox Account. Ich sehe aber schon an den Kurven das Problem.

    Ich habe das Grundproblem bei Rigs die schon bei ihrer Erstellung in den Tiefen sehr großzügig sind. Sowar ist immer etwas abhängig von den Gitarren mit denen profiled wurde Das liegt dann somit auch am Profil. Ich glaube (bin mir also nicht sicher) dass dies verstärkt bei PUs mit höherem Output entsteht.

    Gleichwohl könnte man da mit einem breitbändigen EQ in Input sicher einiges drehen und zum Guten wenden. Ich hoffe da ja noch immer auf Besserung und Einsicht in die Sachlage.

    Das Problem habe ich eigentlich bei allen Gitarrenmarken. Beschränkt sich nicht auf Ibanez.

    Hallo Jörg diese Erfahrungen habe ich auch. Daher habe ich mir im Output ein Profil für jede Gitarre nach Anwendung angelegt und eingepegelt. Auch ich habe in manchen Situationen (Headphones und FRFR) diese Schwierigkeiten. Idealerweise wäre das aus meiner Sicht im Input - an der richtigen Stelle - zu regeln. Leider gibt es diese Option der Profilanlage dort nicht in der Form, wie es im Output möglich ist.

    Jedenfalls habe ich nun im Output jeweils ein Studio- (Head/FRFR) und ein Live-Profil. So geht das einigermaßen. Bei mir zumindest. Könnte aber mit einem breitbändigen EQ im Input besser sein. ;)

    drduesenberg

    Der Gedanke dass der Kemper mal weniger wert sein könnte, kann sicher für einen gewissen Zeitraum stimmen.

    Ich stelle abermittlerweile fest, dass bspw. Gitarren aus den 70ern und 80ern, die von Anfang an gut waren, derart im Wert steigen, dass der Neupreis längst überschritten ist.

    Aktuell würde ich das beim Kemper überhaupt nicht ausschließen wollen für die Zukunft. :)

    Diese beiden habe ich weder auf dem Rechner noch auf dem Profiler, weder in den Hauptkategorien, noch in den Unterkategorien.

    Hast Du Dir die evtl. mal selber angelegt? Der Rigmanager zeigt nur die Hauptkategorien an.

    Ich bin von den Tretminen mittlerweile vollkommen weg.

    Ist für mich auch keine Glaubensfrage. Brummschleifen, Wackelkontakte, Noise, Einstreungen und weiß der Teufel noch was nicht alles, was mich immer irre gemacht hat, alles wech!

    Eine Wohltat, schon wegen der Schlepperei, weil ich dummerweise keine Roadies bezahlen kann mit meiner Hobbymusik. ;)


    Ich vermisse auch nichts wirklich. Alles was ich irgendwann mal brauche bringt der Kemper ja mit. Und das nicht in Karo-Einfach, sondern in sehr guter Qualität. Das ist für mich persönlich schon ein Kaufargument, weil du dir dadurch wirklich einen ganze Eimer voll Kohle sparst.


    Ja, manchmal spiele ich mit dem Gedanken vor den Input noch einen programmierbaren 19'' EQ zu setzen, den dann der Kemper mit steuert, beim Einsatz verschiedener Gitarren und individuellen Möglichkeiten eine Steuerung anzubieten. Die jetzige Lösung am Output finde ich nicht so schön, weil ich finde dass sie an der falschen Stelle sitzt. Aber irgendwie hoffe ich ja noch immer darauf, dass sich das Kemper-Team eines glücklichen Tages netterweise dazu durchringen kann, diese Lösung durch Einsicht von sich aus einzupflegen. *hierwinkteinZaunpfahl* :D

    Beim Tuner haben sie das jedenfalls vor 5-6 Jahre in eine überragenden Form hinbekommen. Da hatte ich auch kurz überlegt. Ich kenne nur Tuner die gleichwertig bei 400 € + X einen ähnlichen Level erreichen. Gut dass ich das nicht gemacht habe!


    Auch dachte ich anfangs, dass sich ein gutes 19'' Delay/Reverb in der Klasse vom TC Electronic M3000 gut machen würde. Hat sich nach der enormen Erweiterung dieser Effekte beim Kemper vor 3-4 Jahren bei mir komplett erledigt. Kann ich mir sparen. Kann der Kemper auch. Vielleicht gibt es aber für Profis einen Mehrwert in der Preiskategorie 4000 € plus X, schon weil man schön abschreiben kann. Mag sein, aber selbst da bin ich skeptisch.


    GT10, GT100 hatte ich vorher. Kein Vergleich.

    Beim Kemper finde ich mittlerweile echt alles besser. Das GT 1000 kenne ich nicht. Ich vermute aber mal ganz trocken, dass der Sprung vom 100er zum 1000er etwa dem entspricht, wie vom 10er zum 100er, so wie ich Boss kenne. Und da bin ich schon wieder beim nachhaltigen Vorteil vom Kemper, als Kaufargument.

    Also als Hobbymusiker sehe ich da überhaupt gar keinen Sinn mehr drin.


    Ich investiere derzeit eher in 5 G Sender und Empfänger, rüste Gitarren auf und solche Mätzchen, InEar könnte ein Thema sein usw... Da finde ich das Geld besser investiert.

    Effekte hat sich bei mir total erledigt.