M Britt Profiles

  • Leute habe anscheinend etwas verpasst. Die M Britt Profiles werden ja ganz schön gelobt. Sind die wirklich so gut wie man hört
    . Bisher hatte ich ausschließlich Profiles vonAmpfactory. Wie seht ihr die Britt Profiles im Vergleich zu Ampfactory ? Lohnt sich der Kauf wenn man wie ich ein ein Großteil der Profiles von Ampfactory besitzt?

  • Versuch macht kluch! und wenn jetzt noch 5 schreiben hast du noch 5 Meinungen, Ich hab die Britts ein paar Amps von Amp Factory und einen Silverface Princeton Reverb von Soundside. Meine subjektive Meinung: Brit und AF sind beide gut und gleichwertig am Besten geprofiled ist jedoch der Princeton. Meine subjektive Meinung...
    Überleg dir welche Sounds Du brauchst und spiel besser mal mit den Amplifierparametern im Stack bis das Rig Deinen Erwartungen entspricht.
    Kaufen kannst Du dann immer noch...

  • Moin,moin.Die M Britts sind gute Profiles,aber das Problem ist,das er seine Profiles nur mit einer Gitarre,einer Anderson,erstellt.Das zeigt sich deutlich in den Samples auf der Website,die mehr oder weniger ähnlich klingen.Ich bevorzuge da lieber die Profiles vom Andy von AF.Der schreibt deutlich dazu,mit welcher Gitarre er den zu profilenden Amp eingestellt hat.Es macht ja keinen Sinn,z.B. einen JTM45 mit ner Strat einzustellen,dann zu profilen und mit ner Paula dann den Sound im KPA abzurufen.Live spielt man auch nicht über den Stratamp mit der LP,ohne die Parameter zu korregieren,oder?Nachträglich im Kemper zu versuchen,das Profile in Richtung Paula zu biegen ist ein schwieriges Unterfangen,das Cab klingt auch nach Strat(ist ja so geprofiled).M.M.nach immer ein Profile suchen,welches der eigenen Axt am nächsten kommt,da geht man Teak-Operetten mit zu Berge stehenden Haaren(weil stundenlang gerauft)aus dem Weg.

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    das Problem ist,das er seine Profiles nur mit einer Gitarre,einer Anderson,erstellt.Das zeigt sich deutlich in den Samples auf der Website,die mehr oder weniger ähnlich klingen


    da hast du recht!
    Fender: nixdestotrotz spiel mal mit den Amparametern ich glaub damit kommst du Sehr weit...

  • Ich sehe das aber eher als Vorteil. Mittlerweile weiß ich, dass seine Profiles allesamt hervorragend ohne zu tweaken mit meiner Hauptgitarre (PRS McCarty) funktionieren. Da gibt es bei einem Pack praktisch keine Ausfälle.


    Bei anderen Gitarren muss man aber genau so sortieren oder nacharbeiten, wie bei den anderen Packs auch (das gilt ja auch für 'echte' Amps). Aber das macht ja auch Spaß. :-)

  • Ja gut und brauchbar sind sie alle. Bei meinen Hauptgitarren (Tele und Les Paul) stellte sich schnell heraus welche Presets bei der jeweiligen Gitarre besser klangen. Bei meiner Gretsch 6122 wird die Auswahl dann etwas schwieriger. Die klingt mit Vöxen einfach am Besten, wie auch im richtigen Leben...

  • Sehe ich auch so. Gerade bei den kostenpflichtigen Profilen sollten die Erzeuger zumindest Beispiele
    mit Single Coils UND Humbuckern zeigen. Am Besten noch mit Beispielen aus den meist gehörten Genres
    wie Blues, Rock, Metall und Jazz.
    Was nützt mir ein Beispiel mit Humbuckern aus dem Berreich Metal, wenn ich eine Strat für Rockmusik benutze.
    Möglicherweise ist das Profil ja gut dafür aber ich würde es mir nie auf Verdacht kaufen. Also liebe
    Hersteller der Profile: Macht euch ein bisschen mehr Arbeit mit den Soundbeispielen!

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    Was nützt mir ein Beispiel mit Humbuckern aus dem Berreich Metal, wenn ich eine Strat für Rockmusik benutze.Möglicherweise ist das Profil ja gut dafür aber ich würde es mir nie auf Verdacht kaufen. Also liebeHersteller der Profile: Macht euch ein bisschen mehr Arbeit mit den Soundbeispielen!


    Die eigentliche Arbeit ist das Profilen, den Pickuptyp zu taggen wäre ausreichend. Alles andere ist Geschmacksache und gäbe es gerade bei unserem Instrument keinen Equipmentabuse wären viele Sounds noch unentdeckt, odä?

  • Sehe ich auch so.


    Vor allem, was ist denn ein 'Singlecoil' oder ein 'Humbucker'? Sind das Lipsticks, Noiseless, Vintage, P90, P100, PAF, EMG, Highgain, Filtertron, Minihumbucker, Alumitones oder doch etwas ganz anderes (Piezo, Mikro, ...)? In welcher Gitarre soll der Pickup denn stecken? Strat, modernes Metalbrett, Tele, Paula, SG, ES335, Gretsch, Jazzmamma, ...? Sitzt der PU an Hals, Mitte oder Bridge? Ist er gesplittet ja oder nein? Sind die PUs Out of Phase geschaltet? Tone auf oder zu?


    Das ganze kombiniert mit Beispielen aus jedem Genre ergibt Abermillionen mögliche Kombinationen. Ich glaube schon so nicht, dass sich das Profilen für die Anbieter wirklich rechnet, wenn man mal Zeitaufwand und Ertrag gegenüber stellt.

  • Na dann habt ihr mich aber komplett missverstanden.
    1 Profile aber das Soundbeispiel mal mit ner Strat und mal mit ner Paula z.B.
    Das klingt nun mal total unterschiedlich. Und ein Metal-Shred-Beispiel kann ich kaum für eine
    Blues-Anwendung geistig abstrahieren. Es hegt ja nur um z.B. 5 verschiedene Beispiele des
    selben Profils.

  • Abgesehen vom unbeabsichtigten Missverständnis wird's jetzt aber theoretisch. Es gibt beim KPA noch soviele Parameter und routingmöglichkeiten zum verbiegen die man vor lauter Presets leicht übersieht. Ich kann's nicht oft genug wiederholen sich mit den Ampparametern näher zu beschäftigen. Da mutiert ein Metallrig auch zum Bluesamp. Hervorragend erklärt Thomas Dill dies auf youtube

  • Das stimmt natürlich,Wogo.Nur ist nicht jeder auf dem Dreh- und Tweaktrip.Es geht doch darum,ein Klasse-Profile zu finden,was dem eigenen Geschmack am nächsten kommt,es etwas anzupassen und damit zu spielen.Ich spreche nur für mich,ich benutze den Kemper,weil er mir schnell und unkompliziert zu Top-Ergebnissen verhilft.Sonst hätte ich mir wohl den Axe FX gekauft.
    Also finde ich die Idee mit der Angabe des TA's,bzw des Gitarrenmodells,äußerst hilfreich,um vor einem Kauf in etwa zu Wissen,wohin die Reise geht.Ich für meinen Teil bin da bei TAF sehr gut aufgehoben,zumal auch der Support erstklassig ist.Die M-Britts sind genauso akribisch geprofiled,keine Frage!Aber die Auswahl halt aufwändiger,das ist alles.

  • Ok, vielleicht wird's dann doch noch was mit der LowCost Variante des KPA. Ich würde ihn KPS (Kemper Preset Schleuder) nennen. Ausstattung: nur Display, keine Parameter oder Potis ;)
    Ohne Editieren bleibt großes Potential des KPA ungenutzt.

  • Ok, vielleicht wird's dann doch noch was mit der LowCost Variante des KPA. Ich würde ihn KPS (Kemper Preset Schleuder) nennen. Ausstattung: nur Display, keine Parameter oder Potis ;)
    Ohne Editieren bleibt großes Potential des KPA ungenutzt.


    Nicht schlecht,die Idee!Stelle mir eben nen Amp ohne Knöpfe vor...
    Aber nen Kemper ohne das Profilesystem wäre ne feine Sache.Wer hat schon die Möglichkeit und die Zeit,ein Top-Profile unter Studiobedingungen zu erstellen?Es würde uns allen einen Haufen Mist ersparen im Rigmanager...(mit Verlaub)...

  • Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Liegt wohl daran, das ich keine Strat habe. Für meine Jems , die musicman petrucci und die Les Paul ist nicht wirklich was dabei, was mir gefällt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Profile mehr für seinen lauten on stage sound sind. Mein Geheimtipp sind die Profile von Guido Bungenstock ( guidorist ) und das producer pack von sinmix, wobei Guido den Vogel mit seinen bisherigen 4 Amps abschießt. Habe noch nichts für mich vergleichbar gutes gehört und dass für wirklich kleines Geld. Hab ein paar soundfiles davon bei mir auf soundcloud reingestellt, falls einer bock hat mal reinzuhören. Link siehe unten.
    Gruß
    Frank

  • Da hast Du ja was Hervorragendes aufgetan,Frank!Das Bognerprofile ist schlicht der Kracher!Einladen,ein paar Bässe weg,fertig!Das gabs noch nie!Keine Tweakarie,kein nerviges Obermittengekratze,einfach rund.Das hatte ich noch nie.Immer gab es was zu schrauben.Das ist Spitzenarbeit!Freu mich auf die nächsten drei Tage,das Ding live zu spielen!

  • Ich kann den Hype nicht nachvollziehen. Liegt wohl daran, das ich keine Strat habe. Für meine Jems , die musicman petrucci und die Les Paul ist nicht wirklich was dabei, was mir gefällt. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Profile mehr für seinen lauten on stage sound sind. Mein Geheimtipp sind die Profile von Guido Bungenstock ( guidorist ) und das producer pack von sinmix, wobei Guido den Vogel mit seinen bisherigen 4 Amps abschießt. Habe noch nichts für mich vergleichbar gutes gehört und dass für wirklich kleines Geld. Hab ein paar soundfiles davon bei mir auf soundcloud reingestellt, falls einer bock hat mal reinzuhören. Link siehe unten.
    Gruß
    Frank


    Ich mag die M Britt Profile - viele auch mit Humbuckern, kann mir aber schon gut vorstellen, dass sie nicht für jeden passen. Gerade für moderne High-Gain Sounds gibt es besseres. Evtl. hilft es, Definition und Treble/Presence ein wenig anzuheben, aber zum Glück hat man auf dem Markt genug Auswahl.
    Ich habe mir gerade mal den JTM Pack von Guidorist gekauft. Mal sehen, ob der Tipp hält, was er verspricht ;)