Kemper Kone + Fame-Cabinet

  • Servus!


    Ich kann relativ günstig an 2 Kemper Kone ran kommen und würde dies gerne einmal ausprobieren. Zu Hause hab ich noch ein kleines 40x40 Cab von Fame rumfliegen (https://www.musicstore.de/de_D…abinet/art-GIT0023239-000). Hier würde ich einen Kone zum Testen mal einbauen und hören, wie es klingt.


    Meint ihr, das kleine Cab reicht aus? Oder sollte man hier von vornherein zu größeren Cabs greifen? Z.B. die unloaded Teile von Palmer?


    Vielleicht hat es ja sogar schon jemand ausprobiert.


    Danke! :)

  • Ganz im Gegenteil, je weniger Volumen im CAB desto weniger Einfluss durch die Bauart. Das Kemper CAB ist ja nicht um sonst geschlossen, damit eben keine Resonanzen den Klang beeinflussen.
    Ich würde das CAB sogar hinten schließen.
    Das habe ich bei meiner 1x12 PALMER und bei der 2x12 gemacht.

  • Ich werde in nächster Zeit mal ein bisschen testen. Ich besitze das Kemper Kabinet und möchte schauen, ob dieses auch für unsere (sehr lauten) Bandproben reicht, bis jetzt habe ich 4x12" Marshall V30 benutzt.

    Ansonsten überlege ich eine 2x12" mit 2xKone zu machen. Ob hinten geschlossen oder offen (Rockabilly) und schliessbar (Rock) bin ich noch am überlegen. CK hat mal geschrieben, dass der Kone die Eigenschaften der Speakers kopiert, nicht die der ganzen Box. Also wäre für einen richtigen Fender Sound ev. offen besser. Ich finde das System mit dem Kone wirklich toll und ev. wird das dann mal alle meine anderen Boxen ersetzen so wie der Kemper fast alle meine Amps ersetzt hat.

    1. Ausprobieren wie viel Druck der 1x12 Kabinet wirklich hat im Vergleich mit dem 4x12

    2. das gleiche mit der 2x12 Box die ich dann mit Kones bestücken würde.

    3. 4x12 verkaufen wenn 1 oder/und 2 erfolgreich sein sollten

  • Ich hab ne 4x12 von Palmer (die letzte seiner Art) mit 4 Kones bestückt und bin sehr zufrieden. Muss aber gestehen die 4x12 Marschall 1960AV hat definitiv mehr Druck. Also die Hosenbeine flattern bei Marshall mehr. Bei der Konebox ist der Druck weniger aber Sound ist im Raum nicht so unterschiedlich wie bei der Marshallbox. Finde das viel besser, als das Flattern meiner Hosenbeine. Ob das jetzt an der Palmerbox liegt? Kann sein, denn die Marshall Box hat viel dickeres Holz und ist wahrscheinlich auch etwas optimiert in den Maßen. Ich hatte mein Powerhead an beide Boxen nacheinander angeschlossen und hatte den Vergleich mit dem selben Profil gemacht, einmal Cab IR off und bei den Kones das V30 Imprint ausgewählt. Evt. Müsste man mal die Kones in der Marshall Box probieren, aber die Lust alles umzubauen, habe ich gerade nicht gefunden. ;)

  • Lpzneo : Ich denke, der Unterschied ist weniger der Bauart der Box selbst (Marshall vs Palmer) geschuldet als der Tatsache, dass die "echten" Guitar Speaker beamiger sind, mit einem deutlich engeren Focus, wohingegen der Kone einfach etwas breiter abstrahlt und mit etwas weniger Focus.

    Man kann aber das Abstrahlverhalten auch noch imOutput-Menü verändern, wenn man die Imprints benutzt.

  • Lpzneo : Ich denke, der Unterschied ist weniger der Bauart der Box selbst (Marshall vs Palmer) geschuldet als der Tatsache, dass die "echten" Guitar Speaker beamiger sind, mit einem deutlich engeren Focus, wohingegen der Kone einfach etwas breiter abstrahlt und mit etwas weniger Focus.

    Man kann aber das Abstrahlverhalten auch noch imOutput-Menü verändern, wenn man die Imprints benutzt.

    Eigentlich müsste dann das breitere Abstrahlverhalten dazu führen, dass man im Vergleich weniger laut aufdrehen muss, wenn man nicht direkt im "Beam" steht, da sich der Schall besser verteilt. Ich stelle die normalen Gitarrenboxen, auch die 4x12 Marschall 1960AV, immer auf einen massiven Keyboardsätnder, damit ich diese auf "Ohrenhöhe" habe. Stelle ich diese auf den Boden, muss ich lauter drehen und es flattern die Hosenbeine, aber der Sound im Raum wird nicht besser.

    Ich bin echt gespannt auf den Test im Bandraum (wenn dieser wieder trocken ist - Heizungsrohrbruch -> Entfeuchtungsaktion :(), das mit dem breiteren Abstrahlverhalten sollte ja eigentlich nur Vorteile bringen :):thumbup:

  • Lpzneo : Ich denke, der Unterschied ist weniger der Bauart der Box selbst (Marshall vs Palmer) geschuldet als der Tatsache, dass die "echten" Guitar Speaker beamiger sind, mit einem deutlich engeren Focus, wohingegen der Kone einfach etwas breiter abstrahlt und mit etwas weniger Focus.

    Man kann aber das Abstrahlverhalten auch noch imOutput-Menü verändern, wenn man die Imprints benutzt.

    ich habe immer Maximum Directivity gehabt, weil die Box mich direkt anlächelt. Trotzdem war im Raum der Sound mit dem Kone besser und deutlicher zu hören als die Marshallbox. Ich finde den Kone echt gelungen. Ein Speaker der nicht nur versucht die Vergangenheit mit seinem Sound wiederzubeleben sondern auch nicht die Neuzeit vergisst. Ich bevorzuge ihn. Das coole ist auch, er steht einfach auf dem Boden und da kann die Marshall nicht mithalten. Des weiteren benutze ich ihn auch gleich als Monitorbox für mich. Der Gesang, Bass und Co. klingen echt gut darüber...