Posts by Ingolf

    Ingolf

    Wer seine Git. Sounds über einen Kemper generiert, muss davon überzeugt sein. Sonst Hände weg vom Profiler!

    Ich spiele den Kemper Stage über eine akt. Mimic 212 von Blueamps in Verbindung mit gekauften (professionellen) Profiles . Der Sound ist für mich! der Hammer. Die Box kommt dem Gitarrenboxsound nahe ohne das orig. Profil zu verfälschen,( getestet) nur viel besser in Verbindung mit dem Kemper. Ich möchte auf der Bühne einigermaßen den Sound höhren, den ich zum FO sende. Vorher benutzte ich einen Marshall und Mesa Boogie mit einer Marshall Box 2x12. Mir geht nichts mehr ab. Ich habe es selbst nicht geglaubt. Meine Headrush FRFR 108 benutze ich daheim zum Soundtüfteln. Geht auch. Aber man muss schon ein bisschen investieren und für die Bühne bzw. Proberaum eine erstklassige Box spielen. Siehe oben.

    LG

    Was willst du mir sagen?

    I discovered I did not like the Directivity control at anything other than 10 (full up). Anything less sounds diffused and strange.

    Really? The room where my Kabinet sits and my relative position to it doesn’t allow for much more than 12:00 o'clock.

    ist ein kone oder der f12x200 denn ein Gitarrenspeaker?
    ich benutze grad den RCF NX12 und das klingt schon ordentlich was rauskommt.

    Ist die Frage ob die anderen beiden Speaker gegenüber Coax das rausreißen

    Ja, das ist die Frage, und ich denke, die Antwort ist: eindeutig ja.

    Kone/Kabinet ist allen Coax- Lösungen überlegen. (Die teuerste, die ich hatte, war die Atomic CLR).

    Habe das Kabinet gestern bekommen und getestet. Nach meinem Eindruck widerspricht das Konzept des Kabinet/Kone grundsätzlich dem des Profilers. Speaker-Imprints können nur global festgelegt werden, d.h. sie sind nicht mit einem Rig speicherbar. Die Zuhörer im Saal hören also meistens etwas anderes als ich auf der Bühne. Alle meine schönen und super abgestimmten Rigs klingen über das Kabinet völlig anders, meistens sehr höhenlastig und dünn, ziemlich egal mit welchem Imprint. Zwar kann ich mit dem 4-Band EQ für den Monitor-Out eine gewisse Korrektur vornehmen, aber die ist ja dann auch global wirksam, z.B. auch für Akusitk-Sounds ohne Speaker-Emulation. Da könnte man dann in diesem Rig zwar über einen EQ den Höhenverlust korrigieren; das wirkt sich dann wiedrum aber auch auf den PA-Sound aus - da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Wenn ich mich auf einen Speaker festlegen muss, kann ich ja gleich einen entsprechenden Original-Amp auf die Bühne stellen und mir den Profiler sparen.

    Fazit: das Kabinet geht zurück, ich bleibe bei meinen Heasdrush FRFR-Speakern, die für mich super klingen.

    Die Imprints, das wurde schon angekündigt, werden in einer zukünftigen FW- Version auch per Rig abspeicherbar sein.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich einen Imprint wähle, der in etwa der Cab- Konstellation des Studio- Rigs entspricht, rein gar nichts an meinen Rigs verändern muss.

    Ich frag mich grad warum das mit der Speaker Auswahl beim Kone so der Bringer sein soll.

    Das Kemper Konzept ist es ja gerade, dass man nicht mit IRs rumeiern muss, sondern einen Amp mit eben seinem Speaker profiled und genießt.

    Warum sollte ich da dann einen anderen Speaker einstellen wollen?


    Daher denke ich wir reden nach wie vor von FrFr vs. GFR

    Lies meinen Post #4 von oben nochmal.

    Es geht nicht um FRFR vs. GFR.

    Es geht darum, dass Gitarrenlautsprecher einfach geiler sind.

    If you want to go even smaller (and cheaper) for the cab, have a look at the Fame GN112 cabinet. It comes with a generic speaker that you can rip out and it costs only 79.-

    https://www.musicstore.de/de_D…iAAh_yJLxiYcaAiDcEALw_wcB

    Mich stört nur die Palmer 112 is hinten offen. OK könnte die hinten auch zu machen. Oder doch gleich Kemper Kone und 2 davon? Ich vermute mit dem Kone Speaker ist da mehr hinter als mit regulären 112er Boxen?

    Du meinst das Kabinet? Es ist schön klein und leicht. Und ja, es ist geschlossen, was die von dir gewünschte Charakteristik etwas unterstützt. Aber wie du selbst schreibst: man kann so ne Box auch selbst zu machen.

    Aber warum sollte mit dem regulären Kabinet mehr dahinter sein?

    Ich überlege grade, ob ich nicht eher 2 112er nehmen soll oder eine 212. Ich tendiere gerade eher auf z.B, eine Palmer 212 mit Stereo an den Kemper via Endstufe, wenn dann schon richtig^^. Was meint ihr? Spiele so mehr Rock und auch härtere Sachen

    Mit 2x 112 bist du flexibler und kannst bei Bedarf eine oder zwei mitnehmen.

    Ich hole mal etwas aus:

    Der Hauptgrund, warum viele sich noch nicht so ganz mit dem Thema Modeling/Profiling anfreunden konnten, ist das Problem der Verstärkung. Fullrange- Monitore klingen halt ganz anders als Gitarrenlautsprecher und fühlen sich auch anders an (für Gitarristen steifer und weniger musikalisch/expressiv).?
    Dieses Thema wurde auch lange vernachlässigt. Den Gitarristen, die darauf beharrten, dass Gitarrenlautsprecher für sie besser klängen und einen musikalischeren Ausdrück förderten, wurde immer gesagt, sie müssten einfach einen Paradigmenwechsel vollziehen, sich einhören, an FRFR- Boxen gewöhnen, dann würde das schon. Und schließlich wären wir ja auch mit den klassischen Gitarrensounds auf eine Weise sozialisiert worden, dass wir diese zunächst ja auch über Fullrangesysteme wahrgenommen haben (nämlich als Schallplatten auf unseren HiFi- Anlagen).

    Auch ich habe lange an FRFR festgehalten, aber irgendetwas fehlte mir immer... so dass ich vor einiger Zeit mich komplett von FRFR- Lösungen verabschiedet habe und zu echten Gitarrenlautsprechern zurückgekehrt bin.

    Schließlich gehört für E- Gitarristen der Lautsprecher mit zum Instrument dazu, ist also kein reines Reproduktionselement, sondern ebenso ein Soundgenerierungselement wie die Gitarre, der Amp, und etwaige Effekte auch.

    Deswegen sind Gitarristen da auch so eigen.


    Kemper hat sich über die Jahre dem Thema mehr und mehr gewidmet. Erst wurde dem Profiler vor einigen Jahre das "Purecab"- Feature spendiert, das Kammfiltereffekte von Gitarrenboxen nachahmt, was schon ein Schritt in die richtige Richtung war.

    Und jetzt kommt das Meisterstück, das Endresultat, das Kemper Kabinet, das für Gitarristen, die den Profiler spielen, die Lücke schließt zwischen "fühlt sich fast so an wie ein Gitarrenlautsprecher" und "ist ein Gitarrenlautsprecher".


    Im Kabinet arbeitet ein 12" Breitband- Speaker mit einem Whizzer Cone. Der Speaker hat also kein Horn und keinen Tweeter, sondern einen einzelnen Treiber und klingt dadurch einem Gitarrenlautsprecher viel ähnlicher. Engeres Abstrahlverhalten, mehr Punch.


    Er kann ein Fullrange- Speaker sein, oder es werden ihm durch die DSP des Profilers die EQ- Imprints verschiedenster Speaker übergestülpt (mit korrektivem EQ, nehme ich an). Dazu gehören alle üblichen Verdächtigen: V30, Greenback, Creamback, Blue, verschiedene Jensens, JBL, EV und auch einige Raritäten wie z.B. Oxford Speaker. (Mehr sind für später geplant.).


    Es läuft also so ab, dass vom Profiler über die Hauptausgänge das normale Signal inkl. der Kemper Cabs zum FOH geht, über den Monitor Out schalte ich die Kemper Cabs aber ab (Monitor Cab off) und höre das Kabinet mit dem Speaker- Imprint meiner Wahl.

    Das funktioniert hervorragend und klingt wie ein Gitarrenlautsprecher, und zwar so wie der, den er jetzt als Imprint darstellen soll (einige Speaker, die hier vorhanden sind, habe ich ja selbst).


    Der Knaller ist ein Parameter, der sich "Directivity" nennt. Damit kann ich quasi meine Position zum Speaker im Raum virtuell verstellen, ohne das Kabinet selbst zu bewegen. Kurz gesagt: Hohe Directivity = viel Beam, wenig Directivity = wenig Beam (als wenn ich total Off axis stehen würde).

    Dieses Feature wird live extrem nützlich sein, wenn das Kabinet auf der Bühne abgestellt wird und ich mir den Sweet Spot im Verhältnis zu dem Punkt, wo ich auf der Bühne zu stehen habe, per Directivity einregle. Ich kann den Parameter sogar z.B. während des Soundchecks auf ein Pedal legen und durchmorphen, um zu schauen, was für mich passt, ohne dabei mit dem Spielen aufhören zu müssen.


    Ziemlich genial ist auch, dass ich in den Aux- In des Profilers ein Fullrange- Signal (zugespielte Musik zum Beispiel) einspeisen kann, dass von der Box Fullrange gespielt wird, während ich mit der Gitarre einen Speaker- Imprint mit beispielsweise einem Greenback benutze.


    Im Fullrange Modus klingt die Box sehr gut, wie ein sehr guter Monitor, und eine Acoustic kommt sehr gut darüber.

    Aber mit der E- Gitarre werde ich nur noch Imprints benutzen, ganz klar!


    Was gibts noch zu sagen? Der Form- Faktor ist super.

    Sehr elegant, sehr wertig gebaut.

    Dabei überraschend klein, kleiner als die 1x12 Palmer- Box zum Beispiel.

    Und mit knapp über 11 kg überraschend leicht.


    Man kann den Speaker übrigens auch ohne das Kabinett einzeln, als 2er oder auch als 4er- Pack kaufen (gar nicht mal so teuer). und z.B. seine Lieblings- 4x12" damit auszustatten.


    Um mein Fazit mal ganz unverkürzt zusammenzufassen:

    Ich bin begeistert.

    Das ist wirklich etwas so noch nie Dagewesenes!

    I love the form factor of the Kabinet.

    Very elegant, ruggedly built, fairly small.

    Very powerful!

    The imprints to me are closing the gap to using guitar speakers, they all are very good (and inevitably I Prefer some more ran others).

    My favorite feature is the directivity parameter which actually enables me to place the cab in the room without physically moving the cab.

    More directivity = more beam, less directivity = less beam.

    This will be very useful when placing the Kabinet on a stage and then dialing in the 'sweet spot' regarding where you personally stand on the stage.

    You can even morph that parameter (e.g. during soundcheck).

    I also love that any aux signal that you feed into the Profiler will be played full-range while the guitar still uses imprints. Awesome.

    In full range mode the Kabinet sounds great with an Acoustic (which means it is great quality FR) but for electric guitar I doubt I'll ever use FR again as the imprints are so good and as I'm done with FRFR anyway (as I've stated previously).

    The only thing I scratch my head about is the sweetening parameter (accessible when you use FR mode = monitor cab on). It’s very subtle to me. What do others say?