Posts by SKL

    Tja, wenn im Windoof-Geräte-Manager der Profiler schon nicht als USB-Gerät erkannt wird, dann gibt's da ein grundsätzliches Problem... (nach deinem Bild zu urteilen, hast du da offenbar noch mehr Probleme mit anderer Hardware). Bitte als Admin einloggen und den Rig-Manager deinstallieren und erneut installieren. Der bringt i.d.R. auch den USB-Treiber für den Profiler mit. Wenn alles nix hilft, mache ein Support-Ticket auf. Die Leute da sind sehr kompetent!

    Viel Glück!

    Das bezweifle ich mal ganz stark...

    Dazu müsste das Kemper-OS einen passenden Bluetooth-Treiber an Bord haben und es müsste die Möglichkeit geben, die Bluetooth-Verbindung zu konfigurieren. Außerdem muss ein Bluetooth-Profil existieren, welches das spezifische Protokoll für den Datenaustausch zw. Kemper und Rig-Manager festlegt.

    Aber vielleicht haben die Kemper-Leute ja Lust, sowas mal zu implementieren ;).

    Hi Kulle,


    zu der Harley Benton SC-450 P90 GT Classic Series kann ich was sagen:

    Ich hatte mir die spaßenshalber als B-Stock für 99 Euronen zugelegt. Die Bünde musste ich natürlich nacharbeiten, besonders an den Seiten. Auch die Sattelkerben waren bearbeitungswürdig. Ich habe aber eine beeindruckende Saitenlage hinbekommen. Ansonsten ist die Verarbeitung insgesamt wirklich ordentlich. Habe keine groben Schnitzer entdecken können, die Lackierung ist auch OK, keine Nasen etc... Der Hals ist recht klobig geraten, also eher 50ger Profil. Ob man damit zurechtkommt, muß man ausprobieren. Der Korpus ist (von der Seite sichtbar) aus min. 3 Stücken zusammengefügt, bei dem Preis ist das zu erwarten. Die Tuner sind OK, halten die Stimmung. Die Brücke ist mit den von Epiphone vergleichbar: Die Bolzen haben einen großen Durchmesser und oben Schlitze zum einstellen der Höhe. Ansonsten ist das Teil leider ziemlicher Vollschrott: Wackelig bis zum Gehtnichmehr, die Saitenreiter sind von oben eingelegt und nicht durch Rappelfeder oder Sprengring befestigt, d.h. bei Saitenwechsel fallen die einfach raus... Das Teil sollte man also ersetzen. Aber Achtung: Der Bolzenabstand beträgt nur 72,5 mm statt der üblichen 74 mm! Hier einen Ersatz zu finden könnte schwierig werden... Die Pickups hingegen sind wirklich absolut brauchbar, kommen den original P90 ziemlich nahe und haben ordentlich Wumms, die braucht man mMn. nicht austauschen. Die Potis allerdings schon, auf 90% des Regelweges passiert garnix, und plötzlich ist das Signal weg bzw. dumpf. Also austauschen.


    Fazit:
    Wenn man hier ein Stück Arbeit und ein paar Euros für Austauschteile investiert, bekommt man eine wirklich brauchbare Gitarre zu einem kleinen Preis geboten, die Spaß macht und gut aussieht. Viel Spaß beim basteln...

    Mir fällt dabei ein, das fabrikneue Speaker meistens eine längere Zeit benötigen, um sich quasi soweit "eingeschwungen" zu haben, damit sie den gewünschten Sound produzieren. Ob das beim Kemper Kone auch der Fall ist, weiß ich nicht, aber es ist zu vermuten. Also für alle Skeptiker: Vielleicht braucht's nur ein wenig Geduld...

    nee das geht dann nicht, es sei denn ein anderer Modeller, mikrokophonieren sollte man die Kones nicht

    das klingt nicht , also normale Amps gehen nicht

    Auch andere Modeller kommen nicht in Frage, da der Kemper Kone ja von seinen Eigenschaften und seinem Frequenzgang her speziell auf das Zusammenspiel mit den in der Firmware des KPA enthaltenen Algorithmen abgestimmt ist und diese hat eben nur der KPA und kein Gerät von anderen Herstellern! Auch wenn man den Kone im Linearmodus ("Kone" = On, "Monitor Cab Off" = Off) betreibt, wird dessen Frequenzgang per Software quasi linear gerechnet. Man muß sich das etwa so vorstellen wie ein RIAA-Entzerrervorverstärker für dynamische Plattenspielertonabnehmer, nur als Software.

    Also ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht: Der Kemper Kone ist ein zusätzliches Angebot, welches man annehmen kann oder auch nicht. Niemand wird hier für dumm erklärt, der meint, mit seinem bisherigen Equipment (Speaker / Box) zufrieden zu sein! Und jeder, der über den Kemper Kone / das Kemper Kabinet nachdenkt, muß sich klar darüber sein, das damit ausschließlich der Monitor-Sound beeinflusst wird, aber weder Main-Out noch SPDIF! Und ja, die Beurteilung von Klang ist immer subjektiv! Ich finde es nur irgendwie blöde, der Fa. Kemper jetzt die Entwicklung neuer Technik zum Vorwurf zu machen, wie ich es aus manchen Beiträgen hier herauszuhören meine (korrigiert mich, wenn ich falsch liege ;)). Immer dran denken: Der Kemper Kone KANN verwendet werden, muß aber nicht, es gibt kein Gruppenzwang :)! Ich jedenfalls bereue die Anschaffung des Kemper Kone nicht.


    Bitte halte dir das Funktionsprinzip des Kemper-Kone noch mal vor Augen: Der hat einen speziellen Frequenzgang und noch evtl. weitere spezielle Eigenschaften, auf die die Kone-Software des KPA ausgelegt ist (siehe die Beiträge #2 und #4 in diesem Thread sowie die Beschreibung der Funktionsweise unter "News" auf der Kemper-Website für die Vertiefung...).

    Es hält dich natürlich nichts davon ab, deine vorhandenen Speaker bzw. Boxen mit den neuen Kone-Einstellungen (wie im Handbuch ja beschrieben) auszuprobieren, kaputtmachen kannst du damit nichts! Vielleicht gefällt dir der Sound ja, und dann brauchst du auch nix neues zu kaufen. Du solltest dabei aber im Hinterkopf haben, das die "Speaker-Imprint"-Sounds so nicht mit den original Speakermodellen übereinstimmen können, da sich der vorhandene Speaker eben nicht wie erwartet verhält, was aber egal ist, wenn dir das klangliche Ergebnis trotzdem gefällt ;). Um aber die in der neuen KPA-Firmware enthaltene Kone-Funktionalität ("Speaker-Imprint") so zu verwenden, wie sie gedacht ist, kommst du um die Anschaffung eines Kemper-Kone nicht herum. Solltest du also sowieso vor der Entscheidung stehen, dir einen Speaker kaufen zu wollen oder zu müssen, dann macht irgendein anderes Modell als der Kemper-Kone hier keinen Sinn! Bedenke aber dabei, das der Kemper-Kone vermutlich zu nichts anderem zu gebrauchen ist!

    Ich habe meine aktive Matrix Q12a Fullrange-Box, welche vorher einen Celestion Twin-Cone Speaker, also 12" und Hochtöner in Einem, enthielt, mit dem Kemper Kone ausgestattet und bin extrem vom Sound begeistert! Und nebenbei hat dies mein größtes Problem beseitigt, nämlich so ein furchtbares permanentes, hochfrequentes Fieseln insb. bei Verwendung einer Strat oder Tele.

    Ganz wichtig beim Umbau vorhandener Boxen, insb. Mehrwegboxen:

    Eine evtl. vorhandene Frequenzweiche darf NICHT verwendet werden, da diese ja den Frequenzgang verändert!! Die Endstufe muss also direkt mit dem Kemper-Kone verbunden werden!!


    Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Entscheidung irgendwie weiter...

    Also der Kemper-Kone hat einen ganz speziell definierten Frequenzgang. Dadurch, das dieser Frequenzgang genau bekannt ist und bei allen Kemper-Kones weitgehend gleich, ist es der Software im KPA möglich, dessen Ausgangssignal so zu formen, das sich der Lautsprecher entweder komplett linear verhält (dann sollte er das Cabinet-Modell des Profiles ideal wiedergeben, Möglichkeit A) oder aber ihm - unabhängig vom Cabinet-Modell - den Frequenzgang eines von 19 klassischen Gitarrenlautsprechern aufzudrücken (Möglichkeit B), was eben viel besser gelingen sollte als bei irgendwelchen anderen Lautsprechern bzw. Boxen, weil hier eben dessen Verhalten und Frequenzgang genau bekannt ist. Eigentlich doch logisch, oder?


    @CK und alle Leute von Kemper: Ich hoffe, ich habe das halbwegs richtig ausgedrückt... Wenn nicht, bitte korrigieren, Danke!

    Na wenn du das Interface günstig geschossen hast und damit zufrieden bist, ist doch alles Schick! Wegen S/PDIF sei noch soviel gesagt: Das ist eine spezielle Digitalschnittstelle für Audiosignale, welche sich normalerweise auf steckbaren (PCI etc.) Audiokarten für PCs befindet, aber auch Bestandteil von USB-Audiointerfaces sein kann. Und der Kemper ist auch mit einer Solchen ausgerüstet... Weiteres zu S/PDIF siehe hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sony/Philips_Digital_Interface


    Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß und gutes Gelingen beim Recording!

    Das die AD/DA-Wandlerhardware des Kemper erstklassig ist, steht vollkommen außer Frage!
    Trotzdem ist es aus technischer Sicht widersinnig, das analoge Signal abzunehmen und dann wieder zu digitalisieren, wenn das digitale Signal an S/PDIF bereits vorliegt und abgegriffen werden kann. Und eine AD/DA-Wandlung kann im besten Fall das Signal vollkommen unverfälscht belassen, aber sicher nicht verbessern. Denn auch das wäre eine Verfälschung des Signals... Ist bereits ein Interface ohne S/PDIF vorhanden, dann kann man das natürlich mit gutem Gewissen nutzen, da stimme ich voll zu. Ist aber sowieso die Anschaffung eines Soundinterfaces angedacht, dann sollte man diesen Aspekt in jedem Fall berücksichtigen und sich für eines mit S/PDIF-Eingang entscheiden.

    Warum so kompliziert? Ich würde an deiner Stelle über ein Interface mit S/PDIF-Eingang nachdenken, das Motu M4 hat meines Wissens nach kein S/PDIF. Denn wenn du so vorgehst wie beschrieben, dann wandelst du ein digitales Signal in ein analoges Signal (KPA-Main Out), nur um es anschließend wieder in ein digitales Signal umzuwandeln (Audio-Interface). Das ist doppelt gemoppelt und vollkommen unnötig und macht die Signalqualität bestimmt nicht besser! Das o.g. Signalrouting ist auch am S/PDIF-Ausgang möglich und die Samplerate ist von 44,1kh und 98kh wählbar. Ich mache das schon seit Jahren so.

    Hi , hat jemand Infos: ist es denn absehbar, wann der Editor stabil und "ready" sein wird?

    Ja klar: Genau dann, wenn er stabil und fehlerfrei läuft! ;)
    Mal ehrlich, die Frage könnte genauso gut lauten: "Wann genau wird die Zeitmaschine erfunden werden?"...

    Muß jetzt auch mal was dazu sagen;)!

    Auch wenn man für den Preis eines KPA sicher einiges erwarten können sollte, finde ich folgendes bedenkenswert:

    1) Die Fa. Kemper ist von ihrer Größe her sicher nicht zu vergleichen z.B. mit Line6. Ich vermute mal, die haben ganz andere Entwicklungsresourcen als Fa. Kemper je hatte. Außerdem lassen die ihr Zeugs in China fertigen, während Kemper ihre Produkte selber in Good Ol' Germany produzieren.

    2) Ein Firmwareupdate für den KPA ist, von Bugfixing mal abgesehen, auch immer mit einer Erweiterung des Funktionsumfanges und / oder der Verbesserung der Effektalgorithmen verbunden. Das ist bei anderen Fabrikaten nicht unbedingt der Fall... Weiterhin sind neu hinzugekommene Funktionen teilweise auf Wunsch von Usern implementiert worden. Hier im Forum gibt es ja einen Thread dazu. Wie geil ist das denn? Ich denke mal, sowas gibt's bei anderen Herstellern von Modelling-Amps nicht!

    3) Die Technik des KPA ist immernoch einmalig, auch wenn andere behaupten, ähnliches wie Profiling zustande zu bringen (z.B. Positve Grid). Mich überzeugen die Ergebnisse nicht...

    4) Produkte anderer Firmen sind häufig so gestaltet, das eine sinnvolle Bedienung sowieso nur über Software möglich ist (Line6, Positive Grid etc.), man braucht also dort zwingend ein Smartphone. Tablet o.ä.. Oder die Bedienung am Gerät ist so wenig intuitiv, das man ohne Editor schon das Handtuch geworfen hätte. Ganz anders der KPA: Ich finde dessen Bedienkonzept unglaublich intuitiv und übersichtlich!

    5) Kemper wird häufig das "altbacken" wirkende Display vorgeworfen. Sicher, es gibt modernere Ansätze... Andere Produkte glänzen mit knallbunten, hochauflösenden Anzeigen. Aber macht hochaufgelöste und bunte Grafik schlecht durchdachte Bedienkonzepte wett? Ich denke nicht! Für mich zumindest ist das vorhandene KPA-Display absolut ausreichend. Vielleicht ist weniger hier sogar mehr, will sagen: "Keep it simple".

    6) Die Diskussion bzgl. der Bedienung des KPA Stage kann ich nicht nachvollziehen (ich besitze auch einen...). Schließlich kann man das Gerät auf einen Tisch stellen.


    Natürlich ist das nicht gut gelaufen mit dem versprochenen Editor, ich gehe mal davon aus, das Kemper sich das selbst auch anders vorgestellt haben wird... Aber ein Editor, auf den ich auch gespannt warte, ist sicher eine gute Sache, aber bestimmt ist es kein Showstopper, wenn er noch nicht verfügbar ist!


    PS: Anscheinend fehlt es an Software-Entwicklern. Wo sind sie, die fähigen Developer?!? Wäre ich nicht schon so ein alter Sack, der in 4 Jahren seine Rente plant, hätte ich mich sicher beworben...


    Also: Weniger meckern, mehr Gitarre spielen8)!

    Ich kann auch nur sagen: Ich bin seit Jahren mit der Matrix Q12a unterwegs und kann diese nur wärmstens empfehlen, möchte aber auch nicht verschweigen, daß ich für diese Box Anpassungen im Monitor-EQ vorgenommen habe (Höhen -1.5, Presence -2.0). Außerdem habe ich in die Box einen High Beam-Diffusor von Tube-Town (https://www.tube-town.net/ttstore/tt-diffusor-12.html) eingebaut.

    Ansonsten bin ich ja sehr gespannt auf das kommende Kemper-Kabinett. Hoffe, das gibt's dann auch mit Endstufe. Das könnte die ultimative Alternative sein...