Posts by SKL

    Ich nehme mal an, du meintest das Zweite von rechts... Das ist deshalb unleserlich, weil diese Funktion bei dir derzeit nicht zur Verfügung steht, sie ist also "ausgegraut"...

    Ich denke auch, daß an der Hardware im Laufe der Jahre Optimierungen vorgenommen wurden, erst recht beim Stage, was sich z.B. auch an den Boot-Zeiten erkennen läßt. Deshalb sprach ich ja auch von "prinzipiell". Die Technik entwickelt sich ja rasant weiter, Prozessoren, DSPs werden schneller und leistungsfähiger etc. Aber ich glaube nicht, daß es Unterschiede in der Funktionalität gibt, da die Geräte bzw. Baureihen ansonsten nicht mehr kompatibel zueinander wären, was auch zu unterschiedlichen OS-Versionen führen müsste, was ja bei Toaster und Stage der Fall ist, wobei die sichtbaren Unterschiede hier ja vor Allem die etwas andere Bedienung betrifft. Inwiefern das auch andere Prozessoren usw. betrifft, kann nur Kemper selber sagen.
    Was die S/PDIF-Funktionalität betrifft, hat man sich wohl entschieden, die so entstandene Steigerung der Leistung zu nutzen, um diese Funktion anzubieten, die offenbar mit der älteren Hardware nicht möglich ist. Das dürfte aber nur ein Nebeneffekt der neuen Hardware darstellen. Würde man hier anders agieren, müsste man, wie oben schon gesagt, verschiedene OS-Versionen pflegen, oder aber, wie es im Bereich PCs, Smartphones etc. üblich ist, irgendwann mal die älteren Geräte nicht mehr mit neuer Firmware versorgen und somit zum Alteisen erklären... Wir sollten dankbar dafür sein, daß Kemper dies nicht tut!

    Hi,


    am besten du schaust dir das News Archive unter https://www.kemper-amps.com/news/archive an, um einen Überblick zu bekommen. Alle Details zu den einzelnen KAOS-Versionen sind natürlich ausführlich im Changelog der aktuellen KAOS-Installation unter https://www.kemper-amps.com/do…/Operating-System-Updates zu finden.

    Übrigens: An der Hardware wurde prinzipiell garnichts verändert, alle Änderungen und Funktionserweiterungen sind grundsätzlich Softwarebasiert.


    Keep on rockin'!

    Ja, ja, die Aluhut-Fraktion ist natürlich auch unter Musikern und Musikliebhabern vertreten! Denn wir wissen ja alle, daß Computer, also auch der Kemper, potentiell Erdstrahlen durcheinanderbringen, Ohrenkrebs verursachen und allgemein schlecht für's Karma sind8o... Und genau diese Leute verbreiten Ihre Meinung dann sofort via Smartphone auf Twitter, Facebook und Co. :rolleyes:.

    Aber im Ernst: Ich kann die Leute absolut verstehen, die unbedingt an ihrem geliebten Original-Amp festhalten, denn es gibt nun mal nichts authentischeres als das Original, mit allen Vor- und Nachteilen. Und da liegt der Knackpunkt: Wer Flexibilität sucht und seinen Rücken schonen will (mein Mesa Boogie Lonestar Special Combo z.B. wiegt >40 Kg!) sowie sein teures "Schätzchen" nicht den Gefahren des rauen Bühnenalltags aussetzen möchte, inklusive den ca. 200€ alle drei Monate für ein paar neue, gematchte Endstufenröhren, der kommt früher oder später auf den Kemper (oder von mir aus auch Axe-FX, wir wollen mal nicht so sein ^^). Generell finde ich, das es sich dafür allemal lohnt, eventuelle klangliche Nachteile in Kauf zu nehmen, sofern denn solche überhaupt existieren. Es muß ja auch einen Grund geben, warum Leute wie Rammstein oder Mark Knopfler live den Kemper einsetzen!

    Tja, wenn im Windoof-Geräte-Manager der Profiler schon nicht als USB-Gerät erkannt wird, dann gibt's da ein grundsätzliches Problem... (nach deinem Bild zu urteilen, hast du da offenbar noch mehr Probleme mit anderer Hardware). Bitte als Admin einloggen und den Rig-Manager deinstallieren und erneut installieren. Der bringt i.d.R. auch den USB-Treiber für den Profiler mit. Wenn alles nix hilft, mache ein Support-Ticket auf. Die Leute da sind sehr kompetent!

    Viel Glück!

    Das bezweifle ich mal ganz stark...

    Dazu müsste das Kemper-OS einen passenden Bluetooth-Treiber an Bord haben und es müsste die Möglichkeit geben, die Bluetooth-Verbindung zu konfigurieren. Außerdem muss ein Bluetooth-Profil existieren, welches das spezifische Protokoll für den Datenaustausch zw. Kemper und Rig-Manager festlegt.

    Aber vielleicht haben die Kemper-Leute ja Lust, sowas mal zu implementieren ;).

    Hi Kulle,


    zu der Harley Benton SC-450 P90 GT Classic Series kann ich was sagen:

    Ich hatte mir die spaßenshalber als B-Stock für 99 Euronen zugelegt. Die Bünde musste ich natürlich nacharbeiten, besonders an den Seiten. Auch die Sattelkerben waren bearbeitungswürdig. Ich habe aber eine beeindruckende Saitenlage hinbekommen. Ansonsten ist die Verarbeitung insgesamt wirklich ordentlich. Habe keine groben Schnitzer entdecken können, die Lackierung ist auch OK, keine Nasen etc... Der Hals ist recht klobig geraten, also eher 50ger Profil. Ob man damit zurechtkommt, muß man ausprobieren. Der Korpus ist (von der Seite sichtbar) aus min. 3 Stücken zusammengefügt, bei dem Preis ist das zu erwarten. Die Tuner sind OK, halten die Stimmung. Die Brücke ist mit den von Epiphone vergleichbar: Die Bolzen haben einen großen Durchmesser und oben Schlitze zum einstellen der Höhe. Ansonsten ist das Teil leider ziemlicher Vollschrott: Wackelig bis zum Gehtnichmehr, die Saitenreiter sind von oben eingelegt und nicht durch Rappelfeder oder Sprengring befestigt, d.h. bei Saitenwechsel fallen die einfach raus... Das Teil sollte man also ersetzen. Aber Achtung: Der Bolzenabstand beträgt nur 72,5 mm statt der üblichen 74 mm! Hier einen Ersatz zu finden könnte schwierig werden... Die Pickups hingegen sind wirklich absolut brauchbar, kommen den original P90 ziemlich nahe und haben ordentlich Wumms, die braucht man mMn. nicht austauschen. Die Potis allerdings schon, auf 90% des Regelweges passiert garnix, und plötzlich ist das Signal weg bzw. dumpf. Also austauschen.


    Fazit:
    Wenn man hier ein Stück Arbeit und ein paar Euros für Austauschteile investiert, bekommt man eine wirklich brauchbare Gitarre zu einem kleinen Preis geboten, die Spaß macht und gut aussieht. Viel Spaß beim basteln...

    Mir fällt dabei ein, das fabrikneue Speaker meistens eine längere Zeit benötigen, um sich quasi soweit "eingeschwungen" zu haben, damit sie den gewünschten Sound produzieren. Ob das beim Kemper Kone auch der Fall ist, weiß ich nicht, aber es ist zu vermuten. Also für alle Skeptiker: Vielleicht braucht's nur ein wenig Geduld...

    nee das geht dann nicht, es sei denn ein anderer Modeller, mikrokophonieren sollte man die Kones nicht

    das klingt nicht , also normale Amps gehen nicht

    Auch andere Modeller kommen nicht in Frage, da der Kemper Kone ja von seinen Eigenschaften und seinem Frequenzgang her speziell auf das Zusammenspiel mit den in der Firmware des KPA enthaltenen Algorithmen abgestimmt ist und diese hat eben nur der KPA und kein Gerät von anderen Herstellern! Auch wenn man den Kone im Linearmodus ("Kone" = On, "Monitor Cab Off" = Off) betreibt, wird dessen Frequenzgang per Software quasi linear gerechnet. Man muß sich das etwa so vorstellen wie ein RIAA-Entzerrervorverstärker für dynamische Plattenspielertonabnehmer, nur als Software.

    Also ich verstehe die ganze Diskussion hier nicht: Der Kemper Kone ist ein zusätzliches Angebot, welches man annehmen kann oder auch nicht. Niemand wird hier für dumm erklärt, der meint, mit seinem bisherigen Equipment (Speaker / Box) zufrieden zu sein! Und jeder, der über den Kemper Kone / das Kemper Kabinet nachdenkt, muß sich klar darüber sein, das damit ausschließlich der Monitor-Sound beeinflusst wird, aber weder Main-Out noch SPDIF! Und ja, die Beurteilung von Klang ist immer subjektiv! Ich finde es nur irgendwie blöde, der Fa. Kemper jetzt die Entwicklung neuer Technik zum Vorwurf zu machen, wie ich es aus manchen Beiträgen hier herauszuhören meine (korrigiert mich, wenn ich falsch liege ;)). Immer dran denken: Der Kemper Kone KANN verwendet werden, muß aber nicht, es gibt kein Gruppenzwang :)! Ich jedenfalls bereue die Anschaffung des Kemper Kone nicht.


    Bitte halte dir das Funktionsprinzip des Kemper-Kone noch mal vor Augen: Der hat einen speziellen Frequenzgang und noch evtl. weitere spezielle Eigenschaften, auf die die Kone-Software des KPA ausgelegt ist (siehe die Beiträge #2 und #4 in diesem Thread sowie die Beschreibung der Funktionsweise unter "News" auf der Kemper-Website für die Vertiefung...).

    Es hält dich natürlich nichts davon ab, deine vorhandenen Speaker bzw. Boxen mit den neuen Kone-Einstellungen (wie im Handbuch ja beschrieben) auszuprobieren, kaputtmachen kannst du damit nichts! Vielleicht gefällt dir der Sound ja, und dann brauchst du auch nix neues zu kaufen. Du solltest dabei aber im Hinterkopf haben, das die "Speaker-Imprint"-Sounds so nicht mit den original Speakermodellen übereinstimmen können, da sich der vorhandene Speaker eben nicht wie erwartet verhält, was aber egal ist, wenn dir das klangliche Ergebnis trotzdem gefällt ;). Um aber die in der neuen KPA-Firmware enthaltene Kone-Funktionalität ("Speaker-Imprint") so zu verwenden, wie sie gedacht ist, kommst du um die Anschaffung eines Kemper-Kone nicht herum. Solltest du also sowieso vor der Entscheidung stehen, dir einen Speaker kaufen zu wollen oder zu müssen, dann macht irgendein anderes Modell als der Kemper-Kone hier keinen Sinn! Bedenke aber dabei, das der Kemper-Kone vermutlich zu nichts anderem zu gebrauchen ist!

    Ich habe meine aktive Matrix Q12a Fullrange-Box, welche vorher einen Celestion Twin-Cone Speaker, also 12" und Hochtöner in Einem, enthielt, mit dem Kemper Kone ausgestattet und bin extrem vom Sound begeistert! Und nebenbei hat dies mein größtes Problem beseitigt, nämlich so ein furchtbares permanentes, hochfrequentes Fieseln insb. bei Verwendung einer Strat oder Tele.

    Ganz wichtig beim Umbau vorhandener Boxen, insb. Mehrwegboxen:

    Eine evtl. vorhandene Frequenzweiche darf NICHT verwendet werden, da diese ja den Frequenzgang verändert!! Die Endstufe muss also direkt mit dem Kemper-Kone verbunden werden!!


    Ich hoffe, das hilft dir bei deiner Entscheidung irgendwie weiter...

    Also der Kemper-Kone hat einen ganz speziell definierten Frequenzgang. Dadurch, das dieser Frequenzgang genau bekannt ist und bei allen Kemper-Kones weitgehend gleich, ist es der Software im KPA möglich, dessen Ausgangssignal so zu formen, das sich der Lautsprecher entweder komplett linear verhält (dann sollte er das Cabinet-Modell des Profiles ideal wiedergeben, Möglichkeit A) oder aber ihm - unabhängig vom Cabinet-Modell - den Frequenzgang eines von 19 klassischen Gitarrenlautsprechern aufzudrücken (Möglichkeit B), was eben viel besser gelingen sollte als bei irgendwelchen anderen Lautsprechern bzw. Boxen, weil hier eben dessen Verhalten und Frequenzgang genau bekannt ist. Eigentlich doch logisch, oder?


    @CK und alle Leute von Kemper: Ich hoffe, ich habe das halbwegs richtig ausgedrückt... Wenn nicht, bitte korrigieren, Danke!