Posts by SKL

    Na wenn du das Interface günstig geschossen hast und damit zufrieden bist, ist doch alles Schick! Wegen S/PDIF sei noch soviel gesagt: Das ist eine spezielle Digitalschnittstelle für Audiosignale, welche sich normalerweise auf steckbaren (PCI etc.) Audiokarten für PCs befindet, aber auch Bestandteil von USB-Audiointerfaces sein kann. Und der Kemper ist auch mit einer Solchen ausgerüstet... Weiteres zu S/PDIF siehe hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sony/Philips_Digital_Interface


    Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß und gutes Gelingen beim Recording!

    Das die AD/DA-Wandlerhardware des Kemper erstklassig ist, steht vollkommen außer Frage!
    Trotzdem ist es aus technischer Sicht widersinnig, das analoge Signal abzunehmen und dann wieder zu digitalisieren, wenn das digitale Signal an S/PDIF bereits vorliegt und abgegriffen werden kann. Und eine AD/DA-Wandlung kann im besten Fall das Signal vollkommen unverfälscht belassen, aber sicher nicht verbessern. Denn auch das wäre eine Verfälschung des Signals... Ist bereits ein Interface ohne S/PDIF vorhanden, dann kann man das natürlich mit gutem Gewissen nutzen, da stimme ich voll zu. Ist aber sowieso die Anschaffung eines Soundinterfaces angedacht, dann sollte man diesen Aspekt in jedem Fall berücksichtigen und sich für eines mit S/PDIF-Eingang entscheiden.

    Warum so kompliziert? Ich würde an deiner Stelle über ein Interface mit S/PDIF-Eingang nachdenken, das Motu M4 hat meines Wissens nach kein S/PDIF. Denn wenn du so vorgehst wie beschrieben, dann wandelst du ein digitales Signal in ein analoges Signal (KPA-Main Out), nur um es anschließend wieder in ein digitales Signal umzuwandeln (Audio-Interface). Das ist doppelt gemoppelt und vollkommen unnötig und macht die Signalqualität bestimmt nicht besser! Das o.g. Signalrouting ist auch am S/PDIF-Ausgang möglich und die Samplerate ist von 44,1kh und 98kh wählbar. Ich mache das schon seit Jahren so.

    Hi , hat jemand Infos: ist es denn absehbar, wann der Editor stabil und "ready" sein wird?

    Ja klar: Genau dann, wenn er stabil und fehlerfrei läuft! ;)
    Mal ehrlich, die Frage könnte genauso gut lauten: "Wann genau wird die Zeitmaschine erfunden werden?"...

    Muß jetzt auch mal was dazu sagen;)!

    Auch wenn man für den Preis eines KPA sicher einiges erwarten können sollte, finde ich folgendes bedenkenswert:

    1) Die Fa. Kemper ist von ihrer Größe her sicher nicht zu vergleichen z.B. mit Line6. Ich vermute mal, die haben ganz andere Entwicklungsresourcen als Fa. Kemper je hatte. Außerdem lassen die ihr Zeugs in China fertigen, während Kemper ihre Produkte selber in Good Ol' Germany produzieren.

    2) Ein Firmwareupdate für den KPA ist, von Bugfixing mal abgesehen, auch immer mit einer Erweiterung des Funktionsumfanges und / oder der Verbesserung der Effektalgorithmen verbunden. Das ist bei anderen Fabrikaten nicht unbedingt der Fall... Weiterhin sind neu hinzugekommene Funktionen teilweise auf Wunsch von Usern implementiert worden. Hier im Forum gibt es ja einen Thread dazu. Wie geil ist das denn? Ich denke mal, sowas gibt's bei anderen Herstellern von Modelling-Amps nicht!

    3) Die Technik des KPA ist immernoch einmalig, auch wenn andere behaupten, ähnliches wie Profiling zustande zu bringen (z.B. Positve Grid). Mich überzeugen die Ergebnisse nicht...

    4) Produkte anderer Firmen sind häufig so gestaltet, das eine sinnvolle Bedienung sowieso nur über Software möglich ist (Line6, Positive Grid etc.), man braucht also dort zwingend ein Smartphone. Tablet o.ä.. Oder die Bedienung am Gerät ist so wenig intuitiv, das man ohne Editor schon das Handtuch geworfen hätte. Ganz anders der KPA: Ich finde dessen Bedienkonzept unglaublich intuitiv und übersichtlich!

    5) Kemper wird häufig das "altbacken" wirkende Display vorgeworfen. Sicher, es gibt modernere Ansätze... Andere Produkte glänzen mit knallbunten, hochauflösenden Anzeigen. Aber macht hochaufgelöste und bunte Grafik schlecht durchdachte Bedienkonzepte wett? Ich denke nicht! Für mich zumindest ist das vorhandene KPA-Display absolut ausreichend. Vielleicht ist weniger hier sogar mehr, will sagen: "Keep it simple".

    6) Die Diskussion bzgl. der Bedienung des KPA Stage kann ich nicht nachvollziehen (ich besitze auch einen...). Schließlich kann man das Gerät auf einen Tisch stellen.


    Natürlich ist das nicht gut gelaufen mit dem versprochenen Editor, ich gehe mal davon aus, das Kemper sich das selbst auch anders vorgestellt haben wird... Aber ein Editor, auf den ich auch gespannt warte, ist sicher eine gute Sache, aber bestimmt ist es kein Showstopper, wenn er noch nicht verfügbar ist!


    PS: Anscheinend fehlt es an Software-Entwicklern. Wo sind sie, die fähigen Developer?!? Wäre ich nicht schon so ein alter Sack, der in 4 Jahren seine Rente plant, hätte ich mich sicher beworben...


    Also: Weniger meckern, mehr Gitarre spielen8)!

    Ich kann auch nur sagen: Ich bin seit Jahren mit der Matrix Q12a unterwegs und kann diese nur wärmstens empfehlen, möchte aber auch nicht verschweigen, daß ich für diese Box Anpassungen im Monitor-EQ vorgenommen habe (Höhen -1.5, Presence -2.0). Außerdem habe ich in die Box einen High Beam-Diffusor von Tube-Town (https://www.tube-town.net/ttstore/tt-diffusor-12.html) eingebaut.

    Ansonsten bin ich ja sehr gespannt auf das kommende Kemper-Kabinett. Hoffe, das gibt's dann auch mit Endstufe. Das könnte die ultimative Alternative sein...

    Hi auch,


    die LEDs stehen jeweils für den linken und rechten Kanal. Wenn du z.B. ein Pingpong-Delay hast, dann war zu beobachten, wie im Rhythmus des eingestellten Tempos diese LEDs abwechselnd leuchteten. Irgendwann muß diese Funktion aber wohl wieder abgeschafft worden sein, glaube ich, jedenfalls habe ich das schon seit Langem nicht mehr beobachten können (bin regelmäßiger Firmware-Updater).

    Das die LEDs nach Umwidmung der genannten Fußtaster entsprechend funktionieren ist lt. Kemper Support kein Fehler sondern schlichtweg nicht vorgesehen. Warum weiß keiner so recht. Ich und andere User haben das bereits bemängelt und es existieren im Thread "Feature Requests" auch schon diverse Anfragen dazu. Das Gleiche gilt übrigens auch für den Kemper Stage! Jeder der da zusätzlich auf den Putz haut hilft hoffentlich, das dies irgendwann mal geändert wird!

    Diese Diskussion gab es in den letzten 7 Jahren zuhauf.

    Fakt ist, dass ein reiner Profile- Player eben nicht günstiger wäre.

    Klar, du hast natürlich recht. Da sowieso alles softwarebasiert ist, wird man da zur Einsparung nicht wirklich was weglassen können. Wer schon mal einen Toaster auseinandergenommen hat, wird erstaunt sein, wie relativ wenig da eigentlich drin ist ;)... Um so genialer, was am Ausgang rauskommt8)!!

    Ich verwende normalerweise den Toaster mit Remote / FCB1010 mit UNO4Kemper bei Gigs, im Proberaum, Studio und @Home. Da ich aber auch gerne bei Jam Sessions mitmache, ist dieses Setup hier aus Zeitgründen bzw. wg. des Aufwandes leider unpraktikabel. So musste ich mich bislang mit einem schnöden Tretmienen-Koffer begnügen. Nun kann ich endlich auch hier mit meinen geliebten Kemper-Sounds glänzen! Aber ich denke auch, mit einem reinen Profile-Player, der dafür dann entsprechend günstiger ist, wäre ich in diesem Szenario genauso gut bedient...

    Hi all,


    Ich habe mal ein ganz anderes Problem, vielleicht kann mir da jemand helfen:

    Ich besitze einen Toaster und habe dort beide Effektsektionen gelockt, so das alle Effekte global sind. Von diesem Gerät habe ich nun ein Backup angefertigt und dieses dann auf mein nagelneuen Kemper Stage eingespielt. Da dieser aber keine Sektionstasten mehr besitzt, weiß ich nicht, wie ich nun das Locking der Sektionen rückgängig machen kann. In den HBs habe ich dazu nichts gefunden. Hat jemand eine Idee??


    Vielen Dank schonmal ;)!

    Was Burkhard sagt ist vollkommen richtig!! Ich sehe die Vorgehensweise, den KPA über den Return einer Effekt-Loop einzuschleifen auch nur als Notlösung falls keine "klangneutrale" Verstärkungslösung zur Verfügung steht...

    Hi, ja ich verstehe nun was Du erreichen willst. Und ich wollte Dich jetzt auch in keiner Weise für "doof" erklären. Solltest Du das so verstanden haben, dann nimm hiermit meine Entschuldigung an... Es ist nur so, das ich nie auf so eine Idee gekommen wäre. Für mich ist der KPA u.a. deshalb so genial, weil ich damit gänzlich auf die klassischen schweren, anfälligen und teuren Röhren-Amps verzichten und trotzdem deren Sound verwenden kann, nachdem ich ein Profil von ihnen gemacht habe (die stapeln sich bei jetzt mir zu Hause unbenutzt ;)). Daher auch meine Bemerkung bzgl. des Profilens. Das wäre für mich zumindest die "logische" Vorgehensweise. Aber nun ja, jeder hat so seine eigene Auffassung von den Dingen.
    Eine Anmerkung noch zum Thema Monitore: Den Yamaha DSR112 kenne ich nicht aus eigener Anschauung, kann also nicht sagen, wie originalgetreu dieser den Kemper-Sound überträgt (was der DSP da macht, verstehe ich auch nicht ganz). Ich benutze eine Matrix Q12A (https://www.g66.eu/de/products/matrix/matrix-cabs/q12a-q12), diese hat einen leicht höheren Höhenanteil, den ich aber über den Monitor-EQ des KPA kompensiere. Die klingt ansonsten, zumindest für mich, maximal neutral. Die Matrix benutze ich aber nur im Proberaum und bei kleinen Live-Setups. Im größeren Rahmen läuft der Kemper immer über die PA, ich höre mich dann über PA-Monitor (bzw. IEM).


    Ich wünsche Dir jedenfalls eine praktikable Lösung für Dein Problem!

    Hallo auch von mir!

    Ich weiß, Du bist Anfänger, aber kann es sein, das Du das Konzept des KPA vielleicht falsch verstanden hast? Der Kemper ist in erster Linie ein Amp Modeler, der alle Sounds in der klassischen Signalkette erzeugt bzw. bereitstellt, also Stompbox(en)->Ampvorstufe->Einschleifeffekte->Ampendstufe->Speaker. Eigentlich braucht der nur noch etwas, das sein Signal LAUT macht, also eine Endstufe mit Speaker bzw. PA und das möglichst Klangneutral. Das was Du da versuchst ist ja eine Vorstufe vor eine Vorstufe (Deines Amps) zu hängen und das ist - technisch gesehen - eigentlich doppeltgemoppelt… Ich hätte da zwei Vorschläge wie Du vorgehen könntest:

    1) Du schließt den Monitorausgang des KPA an den RETURN-Eingang Deines Amps an, sofern dieser einen Einschleifweg besitzt. Dadurch wird die Ampvorstufe umgangen und nur die Endstufe benutzt. Du solltest hier aber die Speakersimulation des Monitorausgangs abschalten (CabSim Off).

    2) Wenn Du den Sound/die Sounds Deines Amps weiter verwenden möchtest, solltest Du Deinen Amp eben entsprechend mit dem KPA profilen. Dann klingt der Kemper eben wie Dein Amp und Du kannst diesen eigentlich in die Ecke stellen...


    Ich wünsche Dir in jedem Fall viel Freude mit Deinem neuen KPA, für mich die tollste Erfindung der letzten Jahre!

    Hey, schon mal versucht, den Diezel von Deinem Kollegen zu profilen? Dann kannst Du daran doch rumschrauben, wie Du willst...


    Good Luck!