Was mich schon immer am Kemper stört

  • Du kannst zusätzlich den Direct Out nutzen, dann geht auch stereo. Allerdings lässt sich die Cabsim nur für den Monitor Out abschalten, nicht für den Direct Out (falls du über ne echte Box spielst; über 2 x FRFR willst du ja eh Cabsim auf beiden Outs).

    Ich meine, dass es auch mit zwei Gitarrenboxen in Stereo geht. Es müsste dann im Rig die Box abgeschaltet werden.Problem ist dann aber nur, dass dann, bei Abnahme, auch keine Box-Sim zum Pult gehen würde.

  • Richtig, das geht auch. Mir ging es um die Stereo-Möglichkeit, wenn die Main Outs Richtung FOH gehen (mit Cabsim). Die Cabsim lässt sich zwar ganz abschalten, aber dann ist eben jeder Output ohne sie. Für FOH könnte man dann nur noch ganz klassisch seine Gitarrenbox mit einem Mikro abnehmen.

    I could have farted and it would have sounded good! (Brian Johnson)

  • Wenn man die Performance-Nummern nicht im Kopf hat, steht man noch länger da vorne, weil nach jedem Bank-Aufwärts-Treten immer noch abgewartet werden muss bis die Anzeige sich bequemt das Geheimnis zu lüften, für welchen Song man die Performance angelegt hat.

    Wenn ich solche Probleme hätte, würde ich mir einfach eine Liste schreiben, so dass ich nicht raten muss, unter welcher Performance welcher Song gespeichert ist.

  • Wenn ich solche Probleme hätte, würde ich mir einfach eine Liste schreiben, so dass ich nicht raten muss, unter welcher Performance welcher Song gespeichert ist.

    Ich weiß ja die Nummern auswendig (deshalb muss ich ja die Tastendrücke zählen, damit ich auf der richtigen Performance lande). Aber Dein Kommentar zeigt's doch: Wenn ich#s mir nicht merke muss ich ne Liste schreiben. Ziemlich rückständig , findest Du nicht ?

  • Ich weiß ja die Nummern auswendig (deshalb muss ich ja die Tastendrücke zählen, damit ich auf der richtigen Performance lande). Aber Dein Kommentar zeigt's doch: Wenn ich#s mir nicht merke muss ich ne Liste schreiben. Ziemlich rückständig , findest Du nicht ?

    Doch, ich finde auch, dass das nicht optimal gelöst ist.
    Da gab es vor einer Weile mal Diskussionen drüber. Die Anzeigeverzögerung kam wohl deshalb, damit der Sound möglichst verzögerungsfrei umschaltet.


    Ich habe das gerade mal getestet : Wenn du die Nummer kennst, kannst du es mal mit Knopf gedrückt halten versuchen. So habe ich keine Probleme schnell eine Zielperformancw zu wählen.
    Bei großen Sprüngen finde ich das deutlich komfortabler und schneller als oft drücken und zählen.

  • Vor der Remote hatte ich den Behringer FCB1010 und zwei separate FS-6 von Boss. Mit denen habe ich sowohl Hall wie auch Delay getrennt voneinander ein- und ausschalten können. Das hat bestens gefunzt. Wo ist denn das Problem ? Wenn du "momentary"- Taster benutzt müsste das problemlos klappen.

  • Jepp, back to topic. Mich stört eigentlich nur der fehlende Editor. Bin weiterhin der Meinung, dass die viele Dreherei an den an den Knöpfen nicht so gut für die Hardware ist. Alleine die Einstellung bzw. das Durchsuchen der fx Presets und das Browsen durch die cabs dauert seine Zeit und belasted die Regler.


    Ein schöner Editor und ein Cabmanager wären ein echter Zugewinn. Soundmäßig bin ich mittlerweiler mehr als zufrieden. Hat lange gedauert und viele Hardwareversuche bis zu meiner finalen frfr - Lösung und Monitorlösung gekostet, aber letzten Endes, mit den richtigen Profilen und wirklich guten cabs, stellt der Kemper mit der Remote alles andere in den Schatten.


    Am Ende hab ich ihn noch mit dem freqout ergänzt und das bringt nochmal eine Ecke Spielspass bei moderater Lautstärke hinzu.




    Bitte benutzt diesen Thread nicht als den allgemeinen deutschen FAQ Thread. - Titel beachten, stay on topic.


    Für gesonderte Fragen/Probleme bitte die Suchfunktion benutzen oder einen neuen Thread eröffnen.


    Danke

  • @Eltzejupp : yo, da bin ich voll bei dir. Ich würde mich auch wahnsinnig darüber freuen, wenn es irgendwann vielleicht eine Cloud Integration über Dropbox oder Google Drive geben würde um den RigManager zu syncen. Ich hab mir das zwar über Links hingebastelt um den RigManager auf meinen unterschiedlichen Rechnern synchron zu halten, aber so richtig super ist das nicht.


    Ein Editor wäre einfach ein Träumchen, aber wenn ich schonmal das aktuell aktive Rig aus dem Kemper einfach per Drag&Drop aus dem RigManager heraus irgendwo speichern könnte wäre ich schon glücklich. Im Studio habe ich mir mittlerweile angewöhnt alle für eine Produktion verwendeten Profile im RigManager wegzuspeichern. Dabei arbeite ich ganz oft so, dass ich mit der Preview Funktion durch die Profile switche bis ich einen Basis Sound gefunden habe, der wird dann leicht angepasst vom Gain, FX usw. und wenn ich dieses Profil jetzt einfach rausziehen könnte ohne es vorher auf dem Kemper selber speichern zu müssen wäre ich sowas von happy. Das zwischenspeichern nervt nämlich ziemlich, besonders wenn man das Profil schon auf dem Kemper hat und erst noch einen neuen Namen vergeben muss. ;)

  • Mich stört, daß man beim Browsen durch cabs, effekte, rigs, ... gefühlt 2092362 Millonen mal drehen muß, weil oft hunderte von Einträgen durchzuscrollen sind.
    Die mechanische Belastung des rotary encoders ist das eine, meine Nerven das andere.


    2 sehr einfache Software-Tricks, um das zu verbessern :


    1. Am Ende der Liste beim Weiterscrollen einfach zum Anfang bzw. Ende springen ("wrap-around").
    2. Die Geschwindigkeit, mit der gedreht wird, erfassen bzw. zählen, wieviele Raster pro Zeiteinheit passiert sind.
    Dreht man langsam, geht´s um 1 weiter, dreht am etwas schneller, geht´s z.B. um 5 weiter, dreht man hektisch, um z.B. 25 Positionen weiter.



    Mach ich bei meinen eigenen uC Projekten so. Frisst nicht wirklich mehr ressourcen und hat sich bewährt.

  • Danke :!: - ich werde mir das zur Brust nehmen.Ich dachte bisher, dass die Android und PC-Varianten keine Signale für Sound Umschaltungen anbieten.

    @Sharry,das mit der Zettelwirtschaft ist ja krass!Ich benutze live ein Chuwi Hi12 Tablet Andoid mit der Mobile Sheets Pro App.Wenn ich auf der Setlist einen Titel anklicke,schaltet es mir per Midi die dazu gehörende Performance auf den KPA und am Lehle 3@1 gegebenenfalls die dazu gehörende Gitarre(2 Paulas,1Acoustic).Null Stress.

  • Mich stört, daß man beim Browsen durch cabs, effekte, rigs, ... gefühlt 2092362 Millonen mal drehen muß, weil oft hunderte von Einträgen durchzuscrollen sind.
    Die mechanische Belastung des rotary encoders ist das eine, meine Nerven das andere.


    2 sehr einfache Software-Tricks, um das zu verbessern :


    1. Am Ende der Liste beim Weiterscrollen einfach zum Anfang bzw. Ende springen ("wrap-around").

    Das wird bewusst nicht gemacht, da es sich als bedienbarer herausgestellt hat.


    2. Die Geschwindigkeit, mit der gedreht wird, erfassen bzw. zählen, wieviele Raster pro Zeiteinheit passiert sind.
    Dreht man langsam, geht´s um 1 weiter, dreht am etwas schneller, geht´s z.B. um 5 weiter, dreht man hektisch, um z.B. 25 Positionen weiter.



    Mach ich bei meinen eigenen uC Projekten so. Frisst nicht wirklich mehr ressourcen und hat sich bewährt.


    Das ist bereits so implementiert. Als Tipp: Benutze auch das Rig-Kreuz, hoch/runter springt in den Kategorien entsprechend dem Sortierkriterium (Alphabetisch/Timeline/Author)...

  • Mich stört bei der Speicherfunktion in der Output-Preset-Section, dass man bestehende Presets nicht überschreiben kann sondern erst ein Synonym erzeugen und dann das erste Preset löschen muss. Eine Replace-Funktion sollte man schon spendieren, finde ich.